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Dienstag, den 25. September 2018 11:00

Stark für den Bezirk Wels-Land


Einsatz zeigen für den Bezirk! Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (re.) und Bgm. Andreas Stockinger (Bürgermeistersprecher) vor dem neuen Kommando-Fahrzeug der FF Thalheim.

Bilanz zur Halbzeit - viel ist erreicht, viel ist noch zu tun

Zur Halbzeit stellt die OÖVP bewusst die Heimat in den Mittelpunkt. Die OÖVP versteht sich als die „Oberösterreich-Partei“. Mit Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer gibt es den klaren Kurs, dass Oberösterreich das „Land der Möglichkeiten“ wird. Die Interessen für unser Bundesland werden stark vertreten. Das klare Bekenntnis zur Heimat impliziert auch die christliche Wertekultur sowie Traditionen und Bräuche.

Den Heimat-Anspruch der OÖVP unterstützt auch die ÖVP Wels-Land. Sie ist in den 24 Gemeinden im Bezirk fest verankert. Die Gemeindepolitik ist jene Ebene, die am nächsten bei den Menschen ist. Wels-Land liegt oberösterreichweit punkto Zukunftsfähigkeit an der Spitze aller Bezirke. Dieses Ergebnis zeigt das Zukunftsranking der österreichischen Bezirke von „Pöchhacker Innovation“ (März 2018).

„In 18 von 24 Gemeinden stellt die OÖVP den Bürgermeister. Damit sind wir die tonangebende Kraft!“, erklärt Bezirksparteiobmann NR Ing. Klaus Lindinger, BSc stolz. Viele Projekte sind seit Herbst 2015 in den Gemeinden umgesetzt worden. Exemplarisch greifen wir folgende heraus:
Familien unterstützen:
Die Entwicklung der Kinderbetreuung im Bezirk Wels-Land kann sich sehen lassen. In den letzten drei Jahren sind nicht nur fünf Krabbelgruppen neu eröffnet worden. In elf Gruppen erfolgte eine Sanierung bzw. Erweiterungsmöglichkeit. Für 16 Kindergartengruppen gab es eine Sanierung bzw. einen Zubau, um eine regelkonforme Betreuung zu schaffen.

Auch in den Bildungsbereich – Stichwort: Schulneu- bzw. umbauten - investierten die Gemeinden und das Land OÖ. Etwa führt seit dem Schuljahr 2017/2018 die Neue Mittelschule (NMS) Stadl-Paura einen technisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Das Land Oberösterreich deckt gemeinsam mit der WKO die Personalkosten für die zusätzlichen drei Wochenstunden pro Jahrgang, die bei der TNMS Stadl-Paura nötig sind, ab.

Eine Investition von rund 50.000 Euro macht den Schwerpunkt „Informatik“ an der NMS Eberstalzell ab dem aktuellen Schuljahr möglich. Damit ist für einen weiteren zukunftsorientierten Ausbildungszweig im Bezirk der Grundstein gelegt. In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit 148 offene Lehrstellen und 1.363 offene Stellen in Wels-Land gemeldet sind, ein wichtiger Schritt.

Rund 2,5 Millionen Euro investierte das Land OÖ an Fördermittel im Bezirk Wels-Land - alleine im Bereich Krabbelgruppen und Kindergarten. „Acht neue Krabbelgruppen sind bereits bei der Förderstelle des Landes zum Neubau aus dem Bezirk Wels-Land eingereicht“, betont der Abgeordnete das unaufhörliche Engagement der Bürgermeister.

Infrastruktur ausbauen
Mit der Umfahrung Lambach ist ein wesentliches Projekt zur Verkehrsentlastung im Herbst 2016 eröffnet worden. Dass im Bereich der B1 noch weitere Maßnahmen notwendig sein werden, bleibt unbestritten. Dazu gibt es laufende Gespräche mit dem zuständigen Ressort im Land.
Die „Verkehrsadern der Zukunft“ liegen jedoch nicht nur auf der Straße. Schnelle Datenleitungen werden unter anderem darüber entscheiden, ob Gebiete prosperieren oder nicht. In vielen Gemeinden ist der Breitbandausbau schon weit fortgeschritten. „Etwa in meiner Heimatgemeinde Fischlham sind seit dem Jahr 2017 rund 230 Haushalte völlig aufgeschlossen worden. Bei den Menschen muss noch viel mehr verankert werden, dass schnelle Datenleitungen genauso zur Infrastruktur wie Kanal und Wasser gehören“, zeigt Klaus Lindinger den Bedarf an Überzeugungsarbeit in diesem Bereich auf. Kürzlich war der Breitbandbeauftragte des Landes OÖ, DI Horst Gaigg, im Bezirk Wels-Land zu Gast. Aus erster Hand informierte er, welche Fördermöglichkeiten für die Gemeinden gegeben sind und wie der Stand der Technik ist.

Service für Bevölkerung verbessern
Der Bezirk Wels-Land liegt nicht nur geografisch und verkehrstechnisch in einer Gunstlage. Die politischen Verantwortungsträger in den Gemeinden sind sich bewusst, dass sie den Service für Menschen nur gemeinsam leisten können. Neben den mittlerweile üblichen Standesamtsverbänden – hier gibt es vier im Bezirk Wels-Land – kooperieren die Gemeinden intensiv im Bereich der Kinderbetreuung. „Seit diesem Kindergartenjahr bietet zum Beispiel Pennewang eine Krabbelgruppe, die in Kooperation mit Offenhausen möglich wurde. Damit gibt es ein durchgängiges Betreuungsangebot - also von 1,5 bis 10 Jahre – inklusive Ganztagesschule in Pennewang. Das beweist, dass Innovation und Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden gelebt wird!“, erläutert Klaus Lindinger.

Eine bezirksübergreifende Kooperation hat die Gemeinde Holzhausen im Bereich des Bauhofs angestrebt. Seit 1. Jänner 2017 wird das Gebäude des neuen Gemeindeverbandes zwischen Holzhausen, Oftering und Kirchberg-Thening „H.O.K.“ genutzt. Fünf Mitarbeiter sind beschäftigt.
Eine angestrebte Verwaltungsgemeinschaft im Bauamtsbereich zwischen sieben Wels-Land-Gemeinden ist in Vorbereitung. Die Beschlüsse in den jeweiligen Gemeinderäten von Aichkirchen, Bachmanning, Neukirchen bei Lambach, Offenhausen, Pennewang und Pichl bei Wels sind gefallen. Geplant ist, dass die Marktgemeinde Gunskirchen die Bauamtsagenden für diese sechs Gemeinden zukünftig erledigen wird. „Derzeit wird alles auf den Weg gebracht, um den elektronischen Akt zu ermöglichen“, zeigt Klaus Lindinger die Herausforderungen auf, die mit Kooperationsprojekten oft einhergehen. „Die Kunden – also die Bevölkerung – wollen einen guten Service. Das notwendige Wissen hinter den komplexen Abläufen muss immer spezieller werden. Durch die Bündelung des Know-how ist eine optimale Beratung in allen Bauamtsfragen noch besser möglich!“, sagt der Abgeordnete.

Doch nicht nur auf Gemeindeebene unterstützen Kooperationen und Zusammenarbeit den Service für die Bevölkerung. Eines der zentralen Projekte von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer ist die Kompetenzbündelung der Bezirkshauptmannschaften und der Magistrate. Zwischen der BH Wels-Land und der Statutarstadt Wels konnte eine Zusammenarbeit im Sanitätsdienst., im Sozialbereich sowie eine Bündelung bei Eltern-/Mutterberatungsstellen zwischen Wels Stadt und den Gemeinden Thalheim, Steinhaus, Schleißheim und Krenglbach vereinbart werden.

Pflege sichern:
Drei Bezirksalten- und Pflegeheime – Lambach, Marchtrenk, Thalheim – mit insgesamt 329 Langzeit- und 11 Kurzzeitpflegeplätzen stellt der Sozialhilfeverband (SHV) zur Verfügung. Davon sind 129 in dem kürzlich eröffneten Standort Lambach. Eine eigene Station für Demenzkranke trägt dem Rechnung, dass diese Personengruppe stark steigt. In den Gemeinden Eberstalzell, Gunskirchen und Stadl-Paura stehen drei weitere Heime, die von anderen Trägern geführt werden, im Bezirk zur Verfügung. Caritas, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Sozialmedizinischer Betreuungsring Daheim sowie Volkshilfe führen im Auftrag des SHV Wels-Land mobile Dienste durch. Im Jahr 2017 betreuten diese 1.481 Personen und leisteten 71.930 Einsatzstunden.

„Als Mitglied des SHV-Vorstandes habe ich gute Einblicke in die Arbeit, die im Bereich der Pflege notwendig ist. Dass seitens des Landes OÖ ein Vorstoß punkto Ausbildung erfolgte, ist wichtig. Ich bin mindestens einmal wöchentlich im BAPH Thalheim zu Besuch. Was hier an gesellschaftlich bedeutender Arbeit geleistet wird, ist beachtlich“, hebt Bürgermeistersprecher Andreas Stockinger das Pflegepersonal besonders hervor.

Ehrenamt unterstützen
„Der Bezirk Wels-Land punktet neben dem starken Wirtschaftsraum besonders im Bereich des Ehrenamts. Mehr als 600 aktive Vereine unterstützen einen lebendigen ländlichen Raum, der somit auch für junge Menschen attraktiv bleibt“, sagt Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger. Die Gemeinden sowie das Land OÖ leisten dazu einen wichtigen Beitrag, in dem sie Vereine in vielen Belangen unterstützen. Etwa bei der finanziellen Unterstützung von Musikheim-Sanierungen oder Neubauten. Auch im Sportbereich passiert ständige Weiterentwicklung. Aktuell sind zwei große Projekte – in den Marktgemeinden Bad Wimsbach-Neydharting und Gunskirchen – im Laufen. Laufend werden in sanieren Gemeinden gemeinsam mit den Vereinen Sportanlagen wie Asphaltstockbahnen, Trainingsfelder für Fußball, Tennisplätze,…

Das in Österreich freiwillig organisierte Feuerwehrwesen steht in der Wertschätzung hoch im Kurs. Dazu unterstützen die politischen Verantwortungsträger nicht nur mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt. Die öffentliche Hand leistet ebenso wichtige finanzielle Unterstützung für den Ankauf von Gerätschaften oder den Um- bzw. Neubau von Feuerwehrhäusern. Für 2018 hat das Land OÖ 17,4 Millionen Euro für das Feuerwehrwesen budgetiert. Im Bezirk Wels-Land haben heuer zwei Wehren (FF Fernreith, FF Pennewang) ein neues Fahrzeug erhalten. Im Vorjahr konnte an fünf Wehren neues Gerät ausgeliefert werden.

Ländlichen Raum lebendig halten
Nicht nur das Ehrenamt ist für die Lebensqualität am Land eine wichtige Stütze. Die Nahversorgung im Ort und auch die regionale Wertschöpfung sind ganz wesentliche Eckpfeiler. „Als Landwirt ist es mir besonders wichtig, auf die qualitativ hochwertigen Lebensmittel aus Österreich hinzuweisen. Die Konsumenten entscheiden im Wesentlichen, ob die Produktionsbedingungen auf diesem hohen Niveau bleiben oder ob Lebensmittelproduktion abwandert“, betont Klaus Lindinger. Trotz des starken Wirtschaftsraumes der in Wels-Land unbestritten ist, sind der Erhalt der Flächen für die Landwirtschaft wichtig. Die Nachnutzung von bestehende Objekten wie etwa in Bachmanning der Sterrerhof für das Musikheim oder in Bad Wimbach-Neydharting die Volksschule Wim für Wohnungen sind gelungene Beispiele für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen.

Einige konkrete Maßnahmen, die seitens der Bundesregierung bereits umgesetzt wurden

  • Familienbonus Plus: Mit bis zu 1.500 Euro Entlastung pro Kind und Jahr ist der Familienbonus die größte steuerliche Entlastung, die es für Familien in der Zweiten Republik je gegeben hat. Die Entlastung wirkt ab Jänner 2019.
  • Mit flexibleren Arbeitszeiten ermöglichen wir den Menschen, ihre Zeit freier einzuteilen, und den Unternehmen, Spitzenzeiten personell leichter abzudecken.
  • Doppelbudget 2018/2019: Erstmals seit 65 Jahren wird der Bund weniger ausgeben als einnehmen. Das Ende der Schuldenpolitik schaffen wir ohne neue oder erhöhte Steuern.
  • Sicherheitsoffensive: Über 4.000 zusätzliche Polizisten sowie moderne Ermittlungsmethoden sorgen künftig für mehr Sicherheit in unserem Land.
  • Mit der Klima- und Energiestrategie läuten wir das Ende des fossilen Zeitalters ein und stärken durch Reduktion von Treibhausgasemissionen Umwelt und Wirtschaft.
  • Dürre-Paket für die Landwirtschaft als Soforthilfe und auch als Versicherungsleistung.

 

Bild: Einsatz zeigen für den Bezirk! Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (re.) und Bgm. Andreas Stockinger (Bürgermeistersprecher) vor dem neuen Kommando-Fahrzeug der FF Thalheim.