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Samstag, den 29. September 2018 16:00

Ausblick für das Traunviertel


BPO NR Bgm. Johann Singer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, BPO LAbg. Bgm. Dr. Christian Dörfel, BPO LAbg. Bgm. Rudi Raffelsberger,StPO StR Gunter Mayrhofer

„Wir wollen mehr Chancen und Möglichkeiten für das Traunviertel schaffen“

Landeshauptmann Thomas Stelzer und sein Team sind die ganze Woche unterwegs in Oberösterreich, um zentrale Vorhaben in den Regionen zu präsentieren.

„Wir befinden uns genau in der Hälfte der aktuellen Legislaturperiode. Diese „Halbzeit“ nutzen wir, um einen Ausblick auf unsere Arbeit und unsere Schwerpunkte zu geben“, erklärt LH Stelzer, der eine klare Vorstellung von der Weiterentwicklung von Oberösterreich hat.

„Ich will, dass Oberösterreich ein Land der Möglichkeiten wird. Das Traunviertel spielt dabei eine zentrale Rolle. Mein Anspruch ist, die besten Chancen und Möglichkeiten zum Arbeiten, Leben und Wohlfühlen in diese Region zu bringen“, so Stelzer.

Mehr Arbeitsplätze im Traunviertel
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mehr Jobs und Wohlstand in den Regionen zu schaffen. Damit können wir auch ein dichteres soziales Netz knüpfen“, betont Stelzer.
Die regionale Arbeitslosenquote beträgt im Bezirk Gmunden 3,8 Prozent, im Bezirk Kirchdorf 4,0 Prozent und im Arbeitsmarktbezirk Steyr 7,0% Prozent. In allen Bezirken liegt die Arbeitslosenquote damit deutlich unter bzw. nicht über dem österreichweiten Durchschnittswert von 7 Prozent. (Stand August 2018)
Durch erfolgreiche Begleitung der OÖ. Standortagentur entstehen im Traunviertel aktuell 162 neue Arbeitsplätze, die insgesamt ein Investitionsvolumen von 162 Mio. € auslösen. Aktuell sind 45 Projekte für Ansiedelungen und Erweiterungsinvestitionen in intensiver Bearbeitung.

Ausbau Kinderbetreuung im Traunviertel
• Im Bereich Kindergärten, Krabbelstuben und Horte im Traunviertel befinden sich im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm derzeit 31 Kindergartenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rund 16,3 Millionen Euro; 18 Krabbelstubenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rund 5,6 Millionen Euro sowie 4 Hortbauvorhaben mit Herstellungskosten von rund 1,9 Millionen Euro.

o Bezirk Gmunden: 12 Kindergartenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 7,8 Mio. Euro bis 2024 fixiert. 9 Krabbelstubenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 2,9 Mio. Euro bis 2022 fixiert. 2 Hortbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 1,2 Mio. Euro bis 2020 fixiert.
o Bezirk Kirchdorf: 12 Kindergartenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 5,6 Mio. Euro bis 2022 fixiert. 6 Krabbelstubenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 1,5 Mio. Euro bis 2018 fixiert. 2 Hortbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 661.000 Euro bis 2018 fixiert.
o Bezirk Steyr-Land: 7 Kindergartenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 2,9 Mio. Euro bis 2019 fixiert. 3 Krabbelstubenbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 1,2 Mio. Euro bis 2019 fixiert.
Schnelles Internet im Traunviertel
„Ein Land der Möglichkeiten braucht nicht nur Autobahnen und Straßen, es braucht auch Daten-Highways“, sagt Stelzer. Bis 2020 werden im Traunviertel gestützt durch Förderungen des Landes und des Bundes insgesamt 36,5 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. (davon 14,6 Mio. Euro Bundesförderungen und 5,1 Mio. Euro Landesförderungen).

Mehr Chancen für Menschen mit Beeinträchtigung im Traunviertel
„Menschen mit Beeinträchtigung haben ihren Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. In einem Land der Möglichkeiten muss es auch ausreichend Chancen für Menschen mit Beeinträchtigung geben“, so Stelzer.
Insgesamt werden bis 2021 im Traunviertel 105 zusätzlich neue Plätze für Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen:
• Bad Hall – Caritas für Pflege und Betreuung 15 Plätze
• Steyr – Volkshilfe LebensArt 20 Plätze
• Bad Hall – Diakonie Oberösterreich 8 Plätze
• Großraming – Lebenshilfe Großraming 8 Plätze
• Gmunden – Lebenshilfe 16 Plätze
• Bad Ischl – Arbeitsamariterbund 16 Plätze
• Steyr – pro mente Steyr 7 Plätze
• Ohlsdorf – ÖZIV 4 Plätze
• Micheldorf – FAB Micheldorf 8 Plätze
• Ebensee – Caritas Invita Ebensee 3 Plätze

Beste Infrastruktur im Traunviertel
„Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für den ländlichen Raum, um ihn als Lebens- und Arbeitsregion attraktiv gestalten zu können“, so Stelzer.
• Westspange Steyr: Sie bildet eine Verbindung zwischen der B115 Eisenstraße im Norden der Stadt und der B122 im Westen und wird zur Entlastung des Landes- und Gemeindestraßennetzes im Stadtgebiet von Steyr beitragen. (Spatenstich 2021)
• Neubau bzw. Sanierung von drei Brücken in Laussa: Entlang der L 1342 werden die Blaselbrücke und die Hochrieserbrücke saniert sowie die Grenzbrücke über den Pechgraben neu errichtet. Rund 700.000 Euro werden investiert.

Beste Ausbildungschancen im Traunviertel
• Ab Herbst 2018 startet der neue Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege. Für das Traunviertel sind dafür zwei Studienstandorte in Steyr und Vöcklabruck eingerichtet. Die praktische Ausbildung findet in den Lehrkrankenhäusern Steyr, Kirchdorf, Gmunden und Bad Ischl sowie an mehreren Praxisstandorten im Traunviertel statt. Ziel ist, dass möglichst wohnortnahe studiert werden kann.
• In die Sanierung der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule in Schlierbach werden bis 2020 12. Mio. Euro investiert.
• Auch in den Schulbau investiert das Land Oberösterreich kräftig. Im Traunviertel befinden sich im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm derzeit 64 Vorhaben mit Herstellungskosten von knapp 115,1 Millionen Euro.

o Bezirk Gmunden: 22 Schulbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 54,6 Mio. Euro bis 2025 fixiert.
o Bezirk Kirchdorf: 18 Schulbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 44,4 Mio. Euro bis 2025 fixiert.
o Bezirk Steyr-Land: 8 Schulbauvorhaben mit Herstellungskosten von rd. 16,1 Mio. Euro bis 2020 fixiert.

BPO LAbg. Bgm. Rudi Raffelsberger: „Das Salzkammergut ist Wirtschaftsregion und Lebensraum mit Zukunft“ „Im Salzkammergut wohnen wir, wo andere Urlaub machen. Deswegen werden wir auch in Zukunft weiterhin hart daran arbeiten, dass es in unserer Heimat so schön bleibt“, erläutert Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. GPO Rudolf Raffelsberger.

BPO LAbg. Bgm. Dr. Christian Dörfel: „Bezirk Kirchdorf ist in allen Bereichen gut aufgestellt“
„Wir sehen unseren Bezirk Kirchdorf als Naturregion für Arbeit, Wirtschaft und Freizeit. Er soll eine Vorbildregion werden, in der wir gerne leben. Bodenständig und weltoffen. Mit intakter Landschaft, funktionierenden Wirtschaftskreisläufen, sozialen Beziehungen und Gästen die zu Freunden werden. Wir sind in allen Bereichen des Lebens gut aufgestellt. Um nur einige Beispiele zu nennen: Rund 67 Millionen Euro fließen in den nächsten Jahren in den Ausbau der touristischen Infrastruktur allein in der Pyhrn-Priel Region, vor allem in die Schigebiete. Der Radweglückenschluss Klaus-St. Pankraz ist in Fertigstellung. Nebenbei läuft die Neuordnung der Tourismusverbände auf Hochtouren. Außerdem bemühen wir uns um ein Metall- und Kunststoffausbildungszentrum im Kremstal, um dem Facharbeitermangel entgegenzuwirken“, betont Bezirksparteiobmann Christian Dörfel.

BPO NR Bgm. Johann Singer: „Steyr-Land profitiert besonders von der guten wirtschaftlichen Lage und macht sich jetzt zukunftsfit!“ „Steyr-Land profitiert derzeit besonders von der guten wirtschaftlichen Lage. Gerade die großen Leitbetriebe in Steyr und die vielen Klein- und Mittelbetriebe garantieren der Bevölkerung auch in Zukunft eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Mit gemeindeübergreifenden Kooperationen hinsichtlich der Schaffung von Betriebsflächen und –standorten besteht die einmalige Möglichkeit, Unternehmen für Ansiedlungen und Investitionen zu gewinnen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen zu forcieren. Ein gelungenes Beispiel ist bereits der Ennstaler Wirtschaftsverband oder die bezirksübergreifende Powerregion mit Steyr-Stadt, den Gemeinden Dietach und Wolfern aus Steyr-Land und mehreren Gemeinden aus Linz-Land“, so NR BPO Bgm. Singer.

„Eine Frage, die für den Standort Steyr-Land von zentraler Bedeutung ist, ist die Verfügbarkeit von Fachkräften. Viele Unternehmen geben an, dass sie Probleme dabei haben, Stellen mit dem entsprechenden Fachpersonal zu besetzen. Wir müssen sicherstellen, dass wir in Zukunft genügend Absolventinnen und Absolventen in den gefragten Bereichen haben.“

StPO StR Gunter Mayrhofer: „Steyr startet mit von der Övp-Steyr forcierten Großprojekten in die zweite Halbzeit“

„Die Vorbereitungen für die Landesausstellung 2021 sind im vollem Gange. Derzeit wird der Innerberger Stadl als einer der drei Standorte komplett saniert. Die Kuratoren werden ihr erstes Konzept Anfang Oktober präsentieren. Besonderer Schwerpunkt der Landesausstellung ist Nachhaltigkeit. Alle drei Standorte werden auch anschießend als öffentliche Gebäude der Kultur zur Verfügung stehen“, sagt StPO StR Gunter Mayrhofer.

„In diesem Zusammenhang steht auch das zweifellos größte und am längsten geforderte Projekt der Stadtpartei. Mit der Aufstiegshilfe Tabor, die in Form eines freistehenden Liftes auch ein neues Wahrzeichen der Stadt darstellen wird, kommt ein über 20 Jahre lang forciertes Projekt in die Umsetzung und wird unsere Stadt ohne Zweifel bereichern. Der Lückenschluss zwischen den Stadtteilen wird damit erreicht und erleichtert unseren Bürgerinnen und Bürgern das Leben massiv“, so Mayrhofer.
„Ab Mai 2019 abgeschlossen wird der Umbau des Steyrer Stadtplatzes sein. Mit der ennsseitigen Verbreiterung des Gehwegs (Flaniermeile), Brunnen am Marienplatz, modernster Ausstattung für Markt und Veranstaltungen wird der Stadtplatz künftig noch mehr zum Verweilen am schönsten Patz Europas einladen“.

„Der Bau eines zusätzlichen Fachhochschulgebäudes schreitet rasant voran, der Rohbau wurde in Rekordtempo in den letzten Wochen hochgezogen. Mit seiner Fertigstellung 2019 wird den Studierenden ca. 11.000 qm zusätzliche Fläche in Form von Bibliothek, Forschungsräumen u.ä. bieten und die modernsten Anforderungen an eine Hochschule erfüllen. Der Ausbau unterstreicht Steyrs Bedeutung als Schul- und Ausbildungsstandort.“

„Die Steyrer ÖVP tritt auch weiterhin gegen die massiven Gebührenerhöhungen beim Wohnen auf und spricht sich ganz speziell für die Erhaltung der Innenstadtgeschäfte aus, weil der Handel im Zentrum auch historischen Stellenwert hat“.

 

Bild (fotokerschi):  v.l.: BPO NR Bgm. Johann Singer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, BPO LAbg. Bgm. Dr. Christian Dörfel, BPO LAbg. Bgm. Rudi Raffelsberger,StPO StR Gunter Mayrhofer


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