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Sonntag, den 24. Februar 2019 13:00

Grünzug St. Isidor


Vbgm. Sabine Naderer-Jelinek mit Vertretern der Bürgerinitiative „Grünzug St. Isidor“.

Sabine Naderer-Jelinek lädt Bürgerinitiative zum Dialog ein

Leonding: Alle zehn Jahre überarbeitet das Land OÖ das Raumordnungsprogramm und begutachtet, ob für bestehende Grünflächen grundsätzlich eine Umwidmung möglich wäre. So wurden Ende vergangenen Jahres auch die Grünzüge in Leonding vom Land OÖ bewertet und Grünflächen in St. Isidor aus dem OÖ Raumordnungsprogramm herausgenommen. Eine Umwidmung, die in die Zuständigkeit des Gemeinderates der Stadt fallen würde, hat nicht stattgefunden. Bisher gab es auch keine Gespräche zwischen den Grundeigentümern und der Stadt Leonding. Es liegt bis heute kein Projekt vor, für oder gegen das sich der Gemeinderat ausgesprochen hat.

Bei einem Gespräch am 22. Februar mit der Bürgerinitiative „Grünzug St. Isidor nahm die amtierende Stadtchefin Vizebürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek rund 2.000 Unterschriften gegen eine Verbauung in diesem Gebiet entgegen. Die Vizebürgermeisterin betonte, dass die Stadt den Grundeigentümern eine Diskussion nicht grundsätzlich verweigern kann. Für sie steht jedoch fest, dass bei künftigen Gesprächen genau abgewogen werden muss, welche Schritte zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Leonding führen. „Das Thema Grünzug St. Isidor darf keinesfalls zum Wahlkampfthema werden. Der Wahlkampf ist in wenigen Monaten zu Ende, in St. Isidor geht es aber um die langfristige Entwicklung unserer Stadt. Wir werden hier bestimmt keine vorschnellen Entscheidungen treffen.“ ergänzt die Stadtchefin.

 

Bild (Stadt Leonding): Vbgm. Sabine Naderer-Jelinek mit Vertretern der Bürgerinitiative „Grünzug St. Isidor“.