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Montag, den 01. Juli 2019 07:00

Neue Wohnanlage mit hoher Lebensqualität


v.l.: Bgm. Mario Mühlböck; Gottfried Hemmelmayr, Stift Wilhering; Bischof Manfred Scheuer; Bewohner Hubert; Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer; GFin Sandra Wiesinger, Institut Hartheim; LAbg. Wolfgang Stanek,

Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer: „Wohnverbund in Wilhering feierlich eröffnet“

Die neue Wohneinrichtung im Wilhering bietet 21 Menschen mit Behinderung ein neues Zuhause. In drei Wohngruppen werden die Kundinnen und Kunden vollbetreut. Zusätzlich gibt es eine Tagestruktur mit 24 Werkstättenplätzen. Am Freitag, 28. Juni 2019, wurde das Haus von Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer und zahlreichen Ehrengästen feierlich eröffnet.

Die Freude über den neuen Wohnverbund in Wilhering war bei der Eröffnungsfeier am 28. Juni spürbar. 21 Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung finden in der Wohnanlage ein neues Zuhause. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Dezentralisierung aus dem Institut Hartheim. Diese ergab sich aus der notwendigen Sanierung des Bauteils III. Bautechnische Gutachten zeigten auf, dass  eine Dislozierung des Bauteils auf drei Objekte kostengünstige sei, als die Sanierung selbst. Deshalb werden 64 Wohnplätze auf die drei Standorte in Wilhering, Hartkirchen und Eferding ausgegliedert.

„Es freut mich sehr, dass in der neuen Wohnanalage eine hohe Lebensqualität geboten werden kann und sich die Bewohner/innen schon gut eingelebt haben. Menschen mit Beeinträchtigungen müssen ihren Platz in der Mitte unserer Gesellschaft haben. Dazu gehören auch der passende Wohnraum und die Möglichkeit, bei Bedarf einer geeigneten Beschäftigung nachgehen zu können. Im Wohnverbund Wilhering werden die Menschen professionell und liebevoll betreut. Ich wünsche allen Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen viel Freude im neuen Zuhause“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

Die 21 Personen leben in drei Wohngruppen und werden dort vollbetreut. Allen steht ein eigenes Zimmer mit Nasszelle zur Verfügung, damit eine entsprechende Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeit gewährleistet ist.

Für die Errichtung der Wohn- und Arbeitsplätze konnten EU-Mittel zur Entwicklung des ländlichen Raumes herangezogen werden. 49,42 Prozent der Errichtungskosten werden durch sogenannte ELER-Mittel finanziert. Die Gesamtinvestitionskosten liegen bei 3,87 Millionen Euro.

Die Gemeinde Wilhering erwies sich in der Umsetzung des Projektes als verlässlicher Partner. Die Gemeinde hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die neuen Gemeindebürgerinnen und -bürger gut einleben konnten.

 

Bild (Land OÖ): v.l.: Bgm. Mario Mühlböck; Gottfried Hemmelmayr, Stift Wilhering; Bischof Manfred Scheuer; Bewohner Hubert; Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer; GFin Sandra Wiesinger, Institut Hartheim; LAbg. Wolfgang Stanek,


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