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Montag, den 09. Januar 2017 08:00

Rad&Roll


Zsuzsanna Jakab (WHO Regionaldirektorin), Andrä Rupprechter (Umweltminister), Sabine Polz (Jugendtreff Echo, Verein I.S.I.), Günter Kienböck (Jugendbüro der Stadt Ansfelden), Sophie Karmasin (Jugendministerin) , Samo Kobenter, Marco Keiner

Jugendmobilitätsprojekt aus Ansfelden im Rahmen von internationalem WHO-Treffen ausgezeichnet

Im Rahmen der gemeinsamen Sitzung der internationalen Jugendkonferenz und der WHO-Task Force am 29. November zeichneten Jugendministerin Karmasin und Umweltminister Rupprechter gemeinsam klimaaktiv mobil Jugendprojekte aus.

Ansfelden war bei diesem Treffen wieder mittendrin: Sabine Polz (Jugendtreff Echo, Verein I.S.I.) und Günter Kienböck (Jugendbüro der Stadt Ansfelden) konnten im Rahmen dieses hochkarätigen Treffens  die Auszeichnung entgegen nehmen. Als einziges Mobilitätsprojekt aus Oberösterreich wurde das Projekt „Rad&Roll“ als eines von insgesamt 7 Best-Practice-Projekten gewürdigt. 

Rad&Roll: Vielfältige Projektaktivitäten
Das Jugendmoblitätsprojekt „Rad&Roll“ wurde in Kooperation von Jugendtreff Echo, Streetwork (beide Verein I.S.I.) und Jugendbüro der Stadt Ansfelden im ersten Halbjahr 2016 durchgeführt. Dabei gab es eine Vielzahl von Aktivitäten, die jugendfreundliche und klimaschonende Mobilität im Fokus hatten: An 6 Tagen wurde im Rahmen der „Rad&Roll-Werkstätten“ im Echo an Fahrrädern und Boards geschraubt, ein Bike-Geschicklichkeitsparcours und ein Rad-Wandertag durchgeführt und ein „Rad&Roll-Fest“ gefeiert, bei dem unter anderem die 16-seitige-Infobroschüre „Rad&Roll-Forever“ präsentiert wurde.  Diese Broschüre im Hosentaschenformat wendet sich  speziell an Jugendliche, die per Rad, Scooter oder Board unterwegs sind.

Kooperation und gute Rahmenbedingungen als Basis
Die Freude über diese hochkarätige Anerkennung ist in Ansfelden sowohl seitens des Verein I.S.I. als auch der Stadt Ansfelden natürlich groß.  Einig ist man sich vor Ort darin, dass solch größere innovative Projekte nur durch gute Kooperation aller Beteiligten und dementsprechenden Rahmenbedingungen (personelle Ressourcen, Räume, Kompetenz und inhaltliche Spielräume) möglich sind.  Auf dieser Basis können so wichtige Akzente gesetzt werden, um Jugendliche für klimafreundliche Mobilität zu begeistern und gemeinsam zur Mobilitätswende beizutragen.

 

Bild (v.li.n.r): Zsuzsanna Jakab (WHO Regionaldirektorin), Andrä Rupprechter (Umweltminister), Sabine Polz (Jugendtreff Echo, Verein I.S.I.), Günter Kienböck (Jugendbüro der Stadt Ansfelden), Sophie Karmasin (Jugendministerin) , Samo Kobenter (Sektionsleiter Samo Kobenter/Vertretung von Sportminister Hans Peter Doskozil), Marco Keiner (UNECE Direktor)