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Mittwoch, den 11. Januar 2017 11:53

Podgorschek zu Sobotka


Landesrat Elmar Podgorschek

Wir brauchen mehr Polizei und nicht mehr Zivilcourage der Bevölkerung

„Die Bürger haben ein Recht auf Sicherheit. Und es ist Aufgabe des Staates die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Im konkreten Fall bedeutet das ein Mehr an Polizisten in unserem Land.“ Mit diesen klaren Worten reagierte heute der freiheitliche Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek zu den aktuellen Aussagen von Innenminister Sobotka, der von den Bürgern mehr Zivilcourage einfordert.

Dass die Personalsituation bei der Exekutive in unserem Bundesland angespannt ist zeigen die diversen Meldungen der zuständigen Polizei-Obersten in Oberösterreich und Linz. „Sobotka wäre daher gut beraten, dafür Sorge zu tragen, dass es zu einer merklichen Aufstockung kommt, damit die Polizisten in diesem Land nicht mittels unzähliger Überstunden dafür Sorge tragen müssen, dass ein Mindestmaß an Sicherheit noch gewährleistet werden kann“, so Podgorschek.

„Diese Themenverfehlung des Innenministers hilft keinem Opfer, das von einem Übergriff betroffen ist. Wir brauchen nicht nur mehr Polizeikräfte, wir brauchen auch klare Konsequenzen für die Täter. Eine wirksame Sicherheitspolitik braucht keine gut gemeinten Ratschläge wie etwa der hinlänglich bekannte Tipp der Kölner Oberbürgermeisterin nach einer „Armlänge Abstand“, es gilt neben der Stärkung der Polizei auch dafür zu sorgen, dass straffällig gewordene Täter die volle Härte des Gesetzes kennen lernen. Dazu gehört auch, dass Täter aus dem Asylwerber-Milieu als einzig richtige Konsequenz ihr Recht auf Schutz in unserem Land verwirkt haben und abgeschoben werden müssen. Das ist es, was sich die Bürger in diesem Land zu Recht erwarten können“, schloss Podgorschek.

 

 

Bild: LR Elmar Podgorschek