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Mittwoch, den 12. Juli 2017 08:09

Volle Unterstützung zugesichert


C&A schließt 2019 Logistikzentrum in Enns

C&A schließt 2019 Logistikzentrum in Enns - 215 Beschäftigte verlieren Job

Landeshauptmann Mag. Stelzer: „Werden uns bemühen, die Folgen der Schließung für die Betroffenen abzumildern“. Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Strugl: „Unternehmensstiftung zur Erhöhung der Arbeitsmarktchancen für die Beschäftigten“

Volle Unterstützung des Landes OÖ bieten Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl für die von der Schließung des C&A-Logistikzentrums in Enns betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an: Der Modekonzern C&A hat heute bekanntgegeben, sein Logistikzentrum in Oberösterreich mit 2019 zu schließen, 215 Beschäftigte verlieren dadurch ihren Job. „Wir werden uns bemühen, die Folgen für die Betroffenen bestmöglich abzumildern und werden dazu auch das dem Land OÖ zur Verfügung stehende Instrumentarium anbieten“, erklärt Landeshauptmann Stelzer.

„Im Vordergrund steht, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so rasch als möglich wieder eine Beschäftigung finden. Ich habe schon mit C&A-Österreich- und Osteuropa-Chef Norbert Scheele Kontakt aufgenommen, Scheele hat auch bereits einen Sozialplan für die Betroffenen angekündigt“, betont LH-Stv. Strugl. Auch mit dem AMS Oberösterreich steht LH-Stv. Strugl bereits in Kontakt.

„C&A sollte aus unserer Sicht eine Unternehmensstiftung einrichten, um durch Qualifizierungsmaßnahmen die Chancen der von der Schließung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, insbesondere von jenen mit geringerer Qualifizierung. Das Land OÖ würde eine solche Unternehmensstiftung auch finanziell unterstützen“, unterstreicht Wirtschaftsreferent LH-Stv. Strugl.

SP-Gerstorfer zu Schließung von C&A Logistikzentrum in Enns
„Die heutige Ankündigung der Schließung des Ennser Logistikzentrums des Modekonzerns C&A wird die 215 MitarbeiterInnen vor große Herausforderungen stellen. Ich freue mich, dass es bereits Gespräche mit der Gewerkschaft über eine weitere Vorgehensweise gibt. Für jene Kollegen und Kolleginnen, die nicht weiter im Konzern beschäftigt werden können, muss rasch ein Sozialplan erstellt werden“, reagiert die Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, Landesrätin Birgit Gerstorfer, auf die anstehenden Kündigungen. „Es ist notwendig, dass es für die betroffenen MitarbeiterInnen, so rasch als möglich konkrete Informationen und Perspektiven gibt, für viele wird ansonsten die Schließung zur Existenzbedrohung werden“, so Gerstorfer, die vom zuständigen Landesrat LH-Stv. Strugl fordert, seitens des Landes rasch zu handeln. „Wenn nötig, muss man auch über eine Stiftung nachdenken.“