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Donnerstag, den 13. Juli 2017 09:05

Tödlicher Auffahrunfall


das schwerst beschädigte Fahrzeug nach der Bergung der Opfer

Dramatischer Bergeeinsatz auf der A25 bei Pucking

Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte forderte in der Nacht auf Donnerstag ein schwerer Verkehrsunfall auf der Welser Autobahn bei Pucking (Bezirk Linz-Land).

Laut ersten Informationen fuhr ein Kleintransporter auf der Welser Autobahn, in Fahrtrichtung Linz, kurz vor dem Knoten Haid aus bisher unbekannter Ursache auf einen LKW auf. Eine serbische Staatsbürgerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen, zwei Männer wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Der Lkw-Fahrer gab an, seine Geschwindigkeit aufgrund eines Radargerätes verringert zu haben. Der 55-Jährige prallte aus bislang unbekannten Gründen ungebremst auf des Heck des Lkw-Anhängers. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte er gegen die Leitschiene und kam zum Stillstand.

"Die Feuerwehren Pucking-Hasenufer und die Feuerwehr Nettingsdorf sind zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A25 in Fahrtrichtung Linz nach der Betriebsumkehr Pucking alarmiert worden. Beim Eintreffen hat sich die Lage für uns folgendermaßen dargestellt: Dass ein Klein-LKW vermutlich auf einem LKW aufgefahren ist. Eine Person - der Fahrer - war schon aus dem Fahrzeug heraussen, eine danebensitzende Person war eingeklemmt und eine zweite Person am rechten Beifahrersitz war vermutlich leblos, das war die Lage beim Eintreffen der Feuerwehr. Die beiden Personen waren sehr schwer im Fußbereich beim Fahrzeug eingeklemmt. Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr war in Verbindung mit dem Roten Kreuz die noch lebende Person zu stabilisieren und anschließend dann so schnell wie möglich zu befreien," schildert Stefan Barth, Einsatzleiter der Feuerwehr Pucking-Hasenufer.

"Wir sind praktisch mit drei Sanitätseinsatzwägen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen - aus Wels und Linz-Land - am Unfallort eingetroffen. Leider Gottes wurde festgestellt, dass eine Person verstorben ist und zwei Schwerverletzte vor Ort sind. Es waren zwei Familien serbischer Abstammung unterwegs, welche in Frankreich wohnen und nach Hause fahren wollten. In einem Fahrzeug waren sechs Personen - vier Kinder und zwei Erwachsene - und im Unfallfahrzeug drei Personen, wovon eine Person verstorben ist. Die Personen, die noch dazugehört haben, wurden von uns sofort betreut. Von uns wurde auch das Kriseninterventionsteam verständigt, die Mitarbeiterin ist dann die Raststelle Ansfelden angefahren, wo die Personen schließlich betreut wurden," berichtet Franz Weingartner, Einsatzleiter des Roten Kreuzes Wels.

Die Welser Autobahn war im Bereich der Unfallstelle kurzzeitig gesperrt und rund drei Stunden erschwert passierbar. Die Polizei leitete den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei.