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Mittwoch, den 11. Oktober 2017 17:00

Atemschutzlehrgang absolviert


31 neue Atemschutzträger für den Großraum Wels

31 neue Atemschutzträger für den Großraum Wels

Insgesamt absolvierten 31 Teilnehmer der beiden Feuerwehrbezirke Wels-Land und Wels-Stadt erfolgreich den Atemschutzlehrgang. Diese Ausbildung wurde als Außenlehrgang der oberösterreichischen Landesfeuerwehrschule in der Hauptfeuerwache Wels sowie am Ausbildungs- und Trainingsgelände der Feuerwehr Wels abgehalten. Die Ausbildung gliederte sich in 5 Module. Diese wurden so gestaltet, dass an Wochentagen die Theorie in Abendeinheiten und die Praxisschulungen an zwei Wochenenden stattfanden.

Körperliche Fitness und Gesundheit
Die Fitness und der allgemeine Gesundheitszustand eines Feuerwehrmitglieds ist von enormer Bedeutung. Der Einsatz unter schweren Atemschutz stellt eine große Belastung für Mensch und Organismus dar. Sämtliche Atemschutzträger müssen mindestens 18 Jahre alt sein und durchlaufen eine intensive medizinische Kontrolle, welche intervallmäßig zu absolvieren ist. Dieser Gesundheitscheck wird durch einen Arzt durchgeführt und ist Grundvoraussetzung für den Start der Ausbildung.

Lehrplan – wie funktioniert der Blutkreislauf?
Im Theorie-Block lernen die Teilnehmer neben den feuerwehrtechnischen Grundsätzen für Atemschutzeinsätze auch die Atmung selbst und die verschiedenen Atemgifte kennen. Am Lehrplan stehen Inhalte wie zum Beispiel der Blutkreislauf funktioniert und welche Auswirkungen Kohlenstoffmonoxid in der Atemluft hat.

Gewöhnungsübungen unter Atemschutz
Die Teilnehmer lernen zuerst das Wechseln der Atemluftflaschen, das Anlegen der Atemschutzgeräte und wie eine Kurzüberprüfung der Pressluftatmer und der Masken funktioniert ehe die ersten Gewöhnungsübungen mit den verschiedenen Atemschutzgeräten stattfinden. Bei diesen Übungen wird unter anderem bereits das richtige Vorgehen in den Brandraum und die Personensuche in verrauchten Gebäudeteilen in die Praxis umgesetzt.

Am Ausbildungs- und Trainingsgelände fand die Heißausbildung statt. In mehreren Stahlcontainern waren praxisnahe Situationen unter Einfluss von Feuer, Rauch und Hitze zu absolvieren. Die Teilnehmer sollten so auch ein Gefühl für den realen Atemschutzeinsatz erhalten.

Moderner Atemschutz
Ohne modernen Atemschutz ist eine Einsatztätigkeit der Feuerwehr völlig undenkbar. Atemschutzgeräte schützen den Träger vor Rauchgasen und weiteren Atemgiften. Die Atemschutzgeräte kommen bei Bränden als auch bei technischen Einsätzen mit Gefahrstoffen zum Einsatz. Laufende Ausbildungen und eine jährliche Fitnessüberprüfung sichern einen hohen Qualitätsstandard.

Bildquelle: FFWels