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Freitag, den 05. Januar 2018 14:04

Erfreuliche Geburtenbilanz


das Geburtshilfeteam des SK Bad Ischl

GESPAG-Kliniken freuen sich über kräftiges Geburtenplus

LKH Freistadt: Wieder Geburtenplus im LKH Freistadt – 516 Entbindungen in der neuen Geburtenstation
Mit 516 Babys, die 2017 ihren ersten Schrei in der Geburtshilfeabteilung des LKH Freistadt taten, zieht das Spital eine äußerst positive Bilanz. Das Geburtshilfeteam rund um Leiter Prim. Dr. Peter Neuner darf sich über ein Geburtenplus von 5,74 % Prozent im Vergleich zum Vorjahr freuen (488 Babys).

Ausschlaggebend für dieses ungebrochene Vertrauen werdender Eltern in das Freistädter Spital ist dabei sicherlich die sehr persönliche Betreuung und der achtsame Umgang mit den ganz individuellen Bedürfnissen jeder Gebärenden. Grundsätze, die von den engagierten Hebammen sowie dem gesamten Geburtshilfeteam des Hauses gelebt werden. „Viele Frauen äußern heute ganz klar den Wunsch nach einer weitestgehend natürlichen Entbindung in einer intimen und vertrauensvollen Umgebung“, sagt Hebamme Barbara Röblreiter. Erlaubt es der Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, so steht im LKH Freistadt daher eine hebammenorientierte Geburt im Vordergrund, die weitgehend auf dem Grundsatz basiert, Frauen in ihrer Fähigkeit zu einer selbstbestimmten Geburt zu bestärken.

2017 hatten Buben die Nase vorn
Zahlenmäßig wurden im Vorjahr die Mädchen von den Buben überrundet. Insgesamt waren
es 236 Mädchen und 280 Buben – davon einmal Zwillinge – die an der Abteilung für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH Freistadt zur Welt kamen. Der geburtenstärkste
Monat war der August mit 50 Geburten. Am 17. August 2017 kamen mit 5 Kindern die meisten
Babys zur Welt. Der Wonneproppen mit dem stolzesten Geburtsgewicht wog im Vorjahr
4.770 Gramm. Die Hitliste bei den Buben führten die Namen Tobias, Florian und Paul an.
Besonders beliebt bei den Mädchen waren Marie, gefolgt von Sophie, Amelie und Hanna.

LKH Kirchdorf: Rekordzahl von 607 Geburten im LKH Kirchdorf
Auch im Jahr 2017 hält der Babyboom im LKH Kirchdorf weiterhin an. Mit 607 Geburten übertraf das Spital sogar das Ergebnis von 2016 (603 Geburten) und verzeichnet somit ein Rekordergebnis. Dreimal wurden letztes Jahr Zwillinge geboren – daher haben wieder 610 Babys, exakt gleich zum Jahr 2016, das Licht der Welt erblickt.

Dieses Ergebnis zeigt, dass das Family Center des Spitals auch überregional von großer Beliebtheit bei den werdenden Eltern ist. Das engagierte Geburtshilfeteam des Hauses verzeichnet zudem ein wachsendes Bedürfnis entbindender Frauen nach einer natürlichen, hebammenorientierten Geburt.

Die Geburt des eigenen Kindes ist immer ein sehr emotionales Erlebnis. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, besonders achtsam und liebevoll auf die individuellen Bedürfnisse unserer entbindenden Frauen einzugehen“, sagt Stationsleiterin des Family-Centers, DGKP Michaela Schweiger, „viele werdende Mütter äußern heute ganz klar den Wunsch nach einer weitestgehend selbstbestimmten Entbindung in einer intimen und vertrauensvollen Umgebung.“

LKH Steyr: Stabile Geburtenrate
Wie schon in den Jahren zuvor kann das LKH Steyr für das Jahr 2017 eine positive Geburtenbilanz ziehen. Mit 1059 Babys, die im vergangenen Jahr in der Geburtenabteilung des Hauses das Licht der Welt erblickten, ist die Geburtenrate im Vergleich zum Jahr 2016 (1.067 Babys) erneut stabil geblieben. Das 18-köpfige Hebammenteam, rund um Leiterin Elisabeth Gruber verzeichnete zudem auch 2017 ein wachsendes Bedürfnis vieler entbindenden Frauen nach einer natürlichen,
hebammenorientierten Geburt.

SK Vöcklabruck: 1352 Babys erblickten 2017 das Licht der Welt
2017 zieht das Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, wie auch in den Jahren zuvor, wieder eine positive Geburtenbilanz. Mit 1352 Babys, die im vergangenen Jahr in der Geburtenabteilung des Hauses das Licht der Welt erblickten, ist die Geburtenrate damit im Vergleich zum Jahr 2016 stabil geblieben. Das  25-köpfige Hebammenteam, rund um Leiterin Margit Terwul, verzeichnete ebenfalls ein verstärktes Bedürfnis der Eltern nach einer natürlichen, hebammenorientierten Geburt.

SK Bad Ischl: Positive Geburtenbilanz im „Baby-friendly“ Hospital – 561 Babys kamen 2017 im SK Bad Ischl zur Welt

Eine erfreuliche Bilanz zieht das Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl über das vergangene Jahr 2017. Mit 561 Babys, die im Vorjahr in der Geburtenabteilung des Hauses das Licht der Welt erblickten, weist das Spital im Vergleich zu 2016 (560 Babys) konstante Geburtenzahlen auf. Als zertifiziertes „Baby-friendly Hospital“ legt das SK Bad Ischl seit einigen Jahren besonders viel Wert auf ein gut durchdachtes Konzept zur frühen Bindung zwischen Mutter und Kind.

„Der erste Hautkontakt zwischen Mutter und Kind nach der Geburt ist extrem wichtig. Er festigt die Beziehung und erleichtert dem Baby den Umstieg auf die Umgebung außerhalb des Mutterleibs“, weiß Prim. Dr. Wolfgang C. Baschata, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am SK Bad Ischl. Seit 2017 das sogenannte
Sectio Bonding umgesetzt wurde, kann dieses Band fürs Leben auch unmittelbar nach einem Kaiserschnitt geknüpft werden, sofern keine medizinischen Risiken dagegen sprechen.

„Rund 30 Prozent unserer Entbindungen erfolgen aus medizinischen Gründen oder auf Wunsch der Eltern per Kaiserschnitt. Auch hier setzen wir, wenn möglich, auf eine frühe Bindung, obwohl diese wichtige Kennenlernzeit von Mutter und Kind bei einem operativen Eingriff naturgemäß organisatorisch schwieriger zu gewährleisten ist. Das Sectio Bonding klappt jedoch recht gut und wird von den Müttern und Vätern auch sehr gut angenommen“, weiß Prim. Baschata.

Mit der konsequenten Umsetzung dieses ersten Kuschelns zwischen Mutter und Kind nach einem Kaiserschnitt unterstreicht das Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl seinen Ruf als „Baby-friendly“ Hospital. Diese internationale Auszeichnung bekommen Krankenhäuser verliehen, die sich besonders um die Förderung des Stillens und der frühen Bindung des Säuglings zur Mutter bemühen.

Buben hatten 2017 die Nase vorn
Von den 561 Babys, die 2017 im SK Klinikum Bad Ischl entbunden wurden, waren 243 Mädchen und 318 Buben. Vier Mal durften sich die Eltern über Zwillinge freuen. Der geburtenstärkste Monat war der Juli und die Namenshitlisten führten im vergangenen Jahr bei den Buben Lukas, Paul sowie Felix und Tobias an. Der beliebteste Mädchenname war Anna, gefolgt von Hannah und Marie.

 „Natürlich stehen im Falle von Risikogeburten oder beim Auftreten unvorhersehbarer Komplikationen jederzeit modernste technische Einrichtungen sowie ein erfahrenes Ärzt/-innen-Team zur Verfügung“, betont Prim. Dr. Peter Neuner, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, „es ist diese Kombination aus intimer Begleitung und medizinisch kompetenter Sicherheit, die das so wichtige Vertrauen erzeugt, das es bei einer Entbindung braucht.“

 

Bild (GESPAG): das Geburtshilfeteam des SK Bad Ischl