Sie sind hier: BEZIRK KIRCHDORF » ST. PANKRAZ
Sonntag, den 11. Februar 2018 09:21

Linz-Steg fällt auf Rang drei zurück


ASKÖ Linz-Steg - Imagebild

ASKÖ Linz-Steg – SG VB NÖ Sokol/Post 1:3 (15:25,21:25,30:28,19:25)

Linz-Steg verliert das Entscheidungsspiel um Platz zwei gegen den amtierenden Meister SG VB NÖ Sokol/Post mit 1:3 (15:25,21:25,30:28,19:25) und vergibt damit die Chance auf den direkten Halbfinaleinzug. Der Konkurrent um Platz zwei aus Klagenfurt gewinnt im Parallelspiel mit 3:0 und fängt die Linzerinnen damit im letzten Moment ab. Bei Punktegleichstand zählt die Anzahl der Siege. Hier hat Klagenfurt eindeutig die Nase vorne und zieht damit als zweites Team automatisch ins Halbfinale ein. Linz-Steg ist als Nummer drei damit bereits am Mittwochabend im ersten Viertelfinale in Perg im Einsatz. Für den Aufstieg in der Serie Best-of-three sind zwei Siege notwendig.

Trainer Roland Schwab: „Start war denkbar schlecht“
Für Linz-Steg beginnt das Entscheidungsspiel denkbar schlecht. Dank starkes Services geht der amtierende Meister rasch einige Punkte in Führung, während die Linzerinnen zunächst kaum punkten können. Auf Seiten von Seiten von Linz-Steg gelingt danach weiter nicht viel, sodass Sokol/Post ungefährdet mit 1:0 in Führung geht (25:15).

Nachdem der Start in den zweiten Durchgang zunächst etwas besser gelingt, übernehmen die Gäste in der Folge rasch wieder das Kommando und sichern sich neuerlich einen komfortablen Vorsprung. Erst jetzt realisiert Linz-Steg den Ernst der Lage und legt einen Gang zu. Es entwickelt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen und das Match steht auf hohem Niveau. Im Finish unterlaufen den Linzerinnen jedoch wieder mehr Fehler, sodass Sokol/Post mit 2:0 in Führung geht (25:21).

Satz drei beginnt für Linz-Steg endlich gut. Unterstützt durch eine verbesserte Serviceleistung gehen die Linzerinnen erstmals in Führung. Dann wird aus einem 13:10-Vorsprung ein 14:17-Rückstand, die Gäste stellen den Satz innerhalb weniger Minuten auf den Kopf. Als die Lage bereits aussichtslos scheint (16:19) gibt Linz-Steg nochmals alles und findet zurück. Die Linzerinnen erkämpfen sich sogar drei Satzbälle (24:21). Sokol/Post macht vier Punkte in Serie und hat den ersten Matchball. Es folgen noch zwei weitere, die Linz-Steg allerdings allesamt abwehrt. Im vierten Anlauf gelingt der Satzgewinn (30:28).

Im vierten Satz setzt sich der Thriller fort. Beide Teams schenken einander nichts und liefern sich ein packendes Duell auf Augenhöhe. Nach einem Zwischenhoch der Gäste geht Linz-Steg zur Satzmitte erstmals in Führung. Dabei bleibt es aber nicht lange. Sokol/Post nutzt kleine Schwächen im Linzer Spiel aus und geht einmal mehr in Führung. Die neuerliche Chance lassen sich die routinierten Gäste dieses Mal nicht mehr nehmen und gewinnen mit 3:1.
Trainer Roland Schwab nimmt die Niederlage mit Fassung: „Vor allem im dritten Satz haben wir große Moral bewiesen und uns nochmals zurückgekämpft. In den anderen Sätzen waren wir einfach zu fehleranfällig und haben damit letztlich auch verdient verloren. Es ist wirklich sehr schade, dass wir fast zwei Sätze gebraucht haben, um etwas ins Spiel zu finden. Das war exakt das Gegenteil davon, was wir uns vorgenommen hatten. Insgesamt betrachtet hätte es dennoch reichen können, denn nach dem Satzgewinn war alles offen. Wir müssen einfach eingestehen, dass wir unsere Chance nicht genützt haben und damit auch nicht umsonst Dritter sind.“

Als Dritter geht es für Linz-Steg bereits am Mittwochabend im ersten Playoff-Viertelfinale gegen den Sechsten Perg weiter. Für den Aufstieg ins Halbfinale sind zwei Siege notwendig. Linz-Steg hat im zweiten und möglichen dritten Match das Heimrecht.

„Jetzt starten wir wieder bei Null. Die Ausgangslage scheint für uns momentan zwar nicht sehr günstig zu sein. Umso mehr bin ich gespannt, wie die Mannschaft reagiert und mit dieser neuen Situation umgeht“, meint Schwab in Richtung des Viertelfinalmatches.

AVL Women, 18. Runde
ASKÖ Linz-Steg – SG VB NÖ Sokol/Post 1:3 (15:25,21:25,30:28,19:25)
Below 17, Sadler 14

 

Bild: Photo Plohe