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Dienstag, den 13. Februar 2018 13:00

Diskussion um Schutzwegsicherheit


v.l.n.r.: Vzbgm. Michael Habenschuss, GR David Binder

Dringenden Handlungsbedarf sieht Vizebürgermeister Michael Habenschuss (FPÖ) beim Fußgängerübergang in der Robert-Kunz-Straße beim Maxi-Markt in Vöcklabruck

Er fordert eine rasche Lösung um weitere Unfälle zu vermeiden. In den letzten drei Monaten passierten an diesem Schutzweg Unfälle mit zwei Verletzten und einem Todesopfer. Als eine mögliche Lösung schlägt Habenschuss die Zusammenlegung der Ausfahrten verbunden mit einem Kreisverkehr vor.

Die FPÖ-Fraktion ortet weitere Gefahrenstellen in der Stadt Vöcklabruck, da durch die bauliche Entwicklung manche Schutzwege nicht mehr optimal angelegt sind. „Einen 3D-Zebrastreifen, wie nun Bürgermeister Brunsteiner errichten lassen will, halte ich für einen Marketing-Gag“, so FPÖ-Gemeinderat Binder und verweist dabei auf Erfahrungen der Stadt Linz. Der Streifen entfalte seine Wirkung nur aus einer Fahrtrichtung, bei Nacht und Nässe verpuffe der Effekt. Außerdem sei der 3D-Effekt nur aus nächster Nähe und bei geringer Geschwindigkeit erkennbar, meint Binder.

Man sollte auf Erfahrungswerte vertrauen und „Nägel mit Köpfen“ machen und keinesfalls Versuche mit der Sicherheit unsere Mitbürger, kritisiert auch Vizebürgermeister Habenschuss.

Bereits im November stellte die FPÖ Vöcklabruck den Antrag die Einnahmen aus der Überwachung durch das angeschaffte Radarauto zweckgebunden für die Straßenerhaltung und Verkehrssicherheit zu verwenden. Leider wurde dieser Antrag von den anderen politischen Fraktionen nicht angenommen. „Auch mit dieser Maßnahme gibt es gute Erfahrungen, wie zum Beispiel in der Stadt Ried“, ärgert sich FPÖ-Chef Habenschuss über die Ablehnung.

 

Bild (FPÖ): v.l.n.r.: Vzbgm. Michael Habenschuss, GR David Binder


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