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Dienstag, den 13. März 2018 08:00

BB-LANDESLIGA - oberes Play-Off


Amstetten Falcons - Imagebild

BBC Auhof Devils LINZ AG I – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 78:56 (25:14, 53:30, 61:38)

Am Samstagabend setzt es für die Sportunion citycenter Amstetten Falcons gegen die Titelfavouriten in Linz eine deutliche Niederlage. Dabei waren die Linzer ohne einige ihrer Leistungsträger angetreten und die Amstettner witterten zu Beginn noch eine Chance auf einen Überraschungssieg.

Nach der knappen Auswärtsniederlage gegen die Steyrer waren die Amstettner zuletzt immer mehr in Zugzwang geraten. Deshalb wollte man in Linz noch einmal zeigen, dass man den Traum vom Halbfinale noch nicht abgeschrieben hat. Doch wie so oft spielte es für die Amstettner zum Start der Partie ein anderes Lied. Wieder ist es ein miserabler Start, der den Amstettnern früh zum Verhängnis wird. In der Defensive agiert man zu unkonzentriert und verschläft einige Rotationen. Völlig überrascht werden die Amstettner vor allem von Ex-Falken Mike Hauer, der gleich drei Dreipunkter in der Anfangsphase erzielt. Nach einem Stand von 0 : 9 aus Sicht der Gäste und einer Auszeit von Coach Bremböck finden die Falken dann etwas besser ins Spiel und spielen den Rest des Viertels zumindest fast auf Augenhöhe. Stand nach zehn Minuten: 25 : 14 für die Auhof Devils.

Im zweiten Viertel brach die Defensive der Falcs dann wieder ein. Die körperlich Starken Linzer attackieren die Amstettner Zone wiederholt mit Dribbling oder Cuts und spielen die Gäste schwindlig. Die Falken wirken sichtlich überfordert und auch vorne setzt man zu sehr auf Distanzwürfe, die einfach nicht fallen wollen. Eine schlechte Energie- und Konzentrationsleistung führen zu einem 30 : 53 Loch aus Sicht der Bremböck-Mannen.

Eine beherzte Halbzeit-Ansprache von Coach Bremböck führte dann doch noch zu einem Sinneswandel. Die Falken zeigen endlich den nötigen Willen und legen in der Defensive zwei Gänge zu. Nur acht Punkte lassen die Amstettner im dritten Abschnitt zu. Am anderen Ende des Feldes läuft aber weiterhin Funkstille. Man versucht zwar schnell zu spielen und kommt zu vielen guten Würfen, eine Trefferquote von 32 Prozent verhindert aber eine nennenswerte Aufholjagd. Mit einem Stand von 61 : 38 zugunsten der Hausherren geht es in die letzte Pause.

In den letzten zehn Minuten fuhren die Falcons mit der gleichen Intensität fort: Druck auf den Gegner ab der Mittellinie bescherte den Falken einfache Punkte in Schnellangriffen, doch näher als 14 Punkte Rückstand kam man an die Tabellenführer nicht heran. Nach einigen Minuten zeigte sich klar die Erschöpfung, die diese Aufholjagd erforderte, und es wollten im Angriff die Würfe nicht mehr fallen. Die routinierten Hausherren nutzten dies, um die verbleibende Zeit herunterzuspielen.

STATISTIK
Werfer Amstetten:   Mosböck 11, Alkin 10, Hofbauer & Marevac jew. 8, Rülling & Prandstätter jew. 7, Benkovics 3, Mujic 2  

STIMMEN ZUM SPIEL:
„Die Energieleistung der zweiten Halbzeit müssen wir von Beginn an bringen. Diese schlechten Starts können wir uns nicht leisten.“ , so das Fazit von Headcoach Bremböck.

„Schwierig, aber noch möglich. Wir müssen jetzt jedes Spiel eine Top-Leistung abrufen“ , so Comeback-Kid Marevac über das Rennen um den letzten Halbfinalplatz. 

 
Bild Amstetten Falcons


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