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Samstag, den 14. April 2018 08:00

Nächster Schritt der Modernisierung


Außenansicht Haupteingang

Umfassende Sanierung der Gebäude A/B am Med Campus III. in Linz

Das Kepler Universitätsklinikum setzt den nächsten Schritt in der Modernisierung seiner Infrastruktur. In den nächsten Jahren werden am Med Campus III. mit dem Großprojekt „Sanierung Bau A/B“ umfangreiche Bautätigkeiten durchgeführt.

Das Kepler Universitätsklinikum verfügt über eine im internationalen Vergleich exzellente bautechnische und medizintechnische Infrastruktur. Um den modernen Anforderungen eines Universitätsklinikums zu entsprechen, wird nach dem Zubau des Zentral-OPs (Hybrid-OP) am Med Campus III., dem Abschluss des Projektes Sanierung des Historischen Altbaus am Neuromed Campus und der Renovierung der Tagesklinik Gerontologie und Memory-Klinik ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt. Nach einer intensiven Planungsphase konnte mit April 2018 mit der umfassenden Sanierung der Pflegestationen in den Gebäuden A/B des Med Campus III. gestartet werden. Die Fertigstellung des Projektes ist für das Jahr 2022 geplant. Durch die Sanierung werden die Abläufe in der Versorgung, der Komfort für Patientinnen und Patienten sowie das Arbeitsumfeld der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich verbessert. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 66 Mio. Euro.

Investiert wird am Kepler Uniklinikum in die Ausstattung der Stationen, Patientenzimmer und Ambulanzen. „Die neuen Stationen werden den Komfort für Patientinnen und Patienten deutlich steigern und das Arbeitsumfeld unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter verbessern. Wir bedanken uns bei unseren Eigentümern dem Land OÖ und der Stadt Linz für die Zurverfügungstellung der dafür notwendigen finanziellen Mitteln“, sagt die kaufmännische Direktorin des Kepler Universitätsklinikums GFin Mag.a Dr.in Elgin Drda.

Die Bauten A und B wurden 1985 bzw. 1987 in Betrieb genommen und sind mehr als 30 Jahre alt. Der Standort Med Campus III. blickt auf eine 150-jährige Geschichte als Linzer Zentrumsspital zurück. Mit rund 900 Betten, 60.000 stationären Patientinnen und Patienten sowie 27.000 Operationen pro Jahr handelt es sich um den größten Standort des Kepler Universitätskli­nikums. Der Standort bietet für die Patientinnen und Patienten die gesamte Breite des chirurgischen, konservativen und diagnostischen Leistungsange­botes.  Derzeit befinden sich hier zwei Lehrstühle, nämlich jener für Herz-, Gefäß- und Thoraxchirurgie sowie jener für Augenheilkunde. „Unsere Patientinnen und Patienten erwarten von unserem Haus die höchste Qualität in der medizinischen und pflegerischen Versorgung und diese Qualität auch in den räumlichen Bedingungen“, ergänzt der Ärztliche Direktor GF Dr. Heinz Brock.

Die Generalsanierung erfolgt in 2 Etappen
Im ersten Schritt werden die Bettenstationen vom 2. bis 6. Obergeschoß samt der zugehörigen Haustechnik im 7. Obergeschoß saniert. Im zweiten Schritt erfolgt die Sanierung der Ambulanzen im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß. Es werden insgesamt 28.581 m2 umgebaut. Während der Bauarbeiten wird der Betrieb ungestört fortgesetzt. Den jeweiligen Bauabschnitten entsprechend werden die Abteilungen umgesiedelt.

Information für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Die Patientinnen und Patienten werden über die Bauarbeiten in einem Patientenbrief sowie auf unserer Homepage www.keplerklinikum.at informiert und um Verständnis für allfällige Lärmbelästigungen ersucht. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uni-Klinikums werden laufend mit aktuellen Bauinformationen versorgt. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind rund um die Uhr für unsere Patientinnen und Patienten da und es ist uns bewusst, dass die Phase des Umbaus für alle Beteiligten eine große zusätzliche Belastung darstellt“, so Drda.

 

Bild (Kepler Uni-Klinikum): Außenansicht Haupteingang