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Montag, den 15. April 2019 08:00

Remis im großen OÖ-Derby


Remis im großen OÖ-Derby

Wels kann 4: 3 Pausenführung nicht nutzen - Endstand 7 : 7 gegen UJZ

Nach der unglücklichen 9:5 Niederlage gegen Judo Union Raika Flachgau in der ersten Runde gab es nun in der zweiten Runde der ersten österreichischen Judo Bundesliga für das LZ Multikraft Wels beim großen OÖ-Derby gegen den österreichischen Rekordmeister UJZ Mühlviertel zu Hause im vollbesetzten Welser Budokan nur ein 7:7 Unentschieden.

„Gerade nach der 4:3 Pausenführung haben wir eigentlich schon mit einem Sieg gerechnet. Ein Punkt ist zwar besser als keiner und wir haben immerhin angeschrieben, aber eigentlich hatten wir zwei Punkte eingerechnet“, ist Coach Manfred Dullinger doch etwas enttäuscht nach dem anders eingeplanten Saisonstart. „Noch ist nichts verloren, aber jetzt wird es zunehmend schwieriger hinsichtlich Erreichen des großen Saisonziels Final Four. Jetzt müssen wir schlicht und einfach unsere Pflichtsiege machen und hoffen, dass keiner ausfällt, dann ist immer noch alles drinnen“, gibt sich Dullinger dennoch optimistisch.

Fix eingeplant waren für die Multis beispielsweise zwei Punkte durch den amtierenden deutschen Meister Maximilian Heyder in der Klasse bis 60 kg, der aber leider beide Kämpfe verlor. Lediglich die Borchaschvili-Brüder Kimran, Wachid und Shamil machten souverän jeweils beide Punkte für die Welser. Den siebten Punkt für die Multis machte im Duell zweier Weltklasse-Kämpfer der ungarische Legionär Krisztian Toth in der Klasse bis 90 kg gegen den Mühlviertler Legionär Marcus Nyman aus Schweden. Nach Halbzeit eins stellte Dullinger um und zog Toth eine Klasse höher gegen Mathias Madsen aus Dänemark. Unglücklicher weise verletzte sich Toth in diesem Kampf an der Schulter und ging dadurch letztendlich als Verlierer von der Matte.

„Besonders herausstreichen möchte ich noch Michael Winkler, der sich in der ersten Halbzeit drei Gewichtsklassen höher als sonst und in der zweiten Halbzeit zwei Gewichtsklassen höher besonders tapfer gewehrt hat. Alles in allem, scheint die Liga so stark wie noch nie und der Kampf um die vier Plätze für das Finale wird bis zum Schluss spannend bleiben“, resümiert Dullinger. 

 

Bild (c) LZ Multikraft Wels