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Dienstag, den 10. September 2019 13:00

IT-Offensive mit Tablets und Beamer


Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger

Linzer Krabbelstuben und Kindergärten punkten mit Qualität und Öffnungszeiten

Der erste Schultag nach den großen Ferien – für etwa 11.000 Schülerinnen und Schüler ist es heute soweit: Die Linzer Pflichtschulen und Bildungseinrichtungen starten ins neue Bildungsjahr. Um allen Linzer Kindern bestmögliche Lernbedingungen und ein modernes Umfeld zu bieten, führt die Stadt Linz derzeit eine umfassende Modernisierungsoffensive in den städtischen Pflichtschulen durch. 

Auch für die Kinder in den städtischen Krabbelstuben, Kindergärten und Horten hat mit 1. September das neue Bildungsjahr begonnen. Linz ist in Sachen elementarer Bildung seit vielen Jahren vorbildlich. Nicht nur in puncto pädagogischer Qualität und Vollversorgung, sondern auch bei den Öffnungszeiten. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die Jahresöffnungszeiten in Krabbelstuben und Kindergärten. Die Einrichtungen sind jährlich 51 Wochen geöffnet, lediglich in der Weihnachtswoche schließt der Großteil der Häuser. Zwei bleiben auch während dieser Zeit offen, um Familien, die auch in dieser Zeitspanne auf das städtische Angebot angewiesen sind, zu versorgen.

„Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins neue Bildungsjahr, vor allem den ErstklässlerInnen alles Gute für das kommende Jahr und ihre weitere Schullaufbahn. Ganz besonders möchte ich mich auch bei den Lehrkräften an den Linzer Schulen und den PädagogInnen und MitarbeiterInnen in den städtischen Bildungseinrichtungen für ihr Engagement bedanken“, wünscht Bildungsstadträtin Mag.aEva Schobesberger einen gelungenen Schulstart. 

Heute beginnt für insgesamt etwa 11.000 Schülerinnen und Schüler in den Linzer Pflichtschulen ein neues Schuljahr. Für 1.868 Mädchen und Buben ist es ein ganz besonderer Tag. Sie sind Schulanfänger und absolvieren heute ihren allerersten Schultag. Mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler lernen heute erneut in den 36 Linzer Volksschulen. Für etwa 3.400 beginnt der Schulalltag in den 15 Neuen Mittelschulen. Die beiden polytechnischen Schulen rechnen mit rund  300 jungen Menschen. Und an den drei allgemeinen Sonderschulen beginnt für rund 300 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. 

Beamer & Co – Technik-Offensive an Linzer Schulen

Mit der derzeit laufenden umfassenden Modernisierung der IT-Infrastruktur an den Linzer Pflichtschulen werden die Voraussetzungen für eine zeitgemäße IT-Nutzung im Unterricht geschaffen. Neben der Herstellung leistungsfähiger Datenleitungen in den Klassenräumen werden auch die Hard- und Software erneuert. 

Bei 21 städtischen Schulen ist die Verkabelung für EDV und Beamer bereits seit Herbst 2018 abgeschlossen. Elf weitere Schulen wurden während der Sommerferien modernisiert. Zudem wurden 2019  um 141.000 Euro Beamer und 110 Tablets für die Linzer Pflichtschulen angekauft. In Summe sind nun 646 Tablets und 369 Beamer in den Linzer Pflichtschulen im Einsatz.

Nächstes Jahr folgt die Verkabelung bei sechzehn weiteren Schulen. Vier Bildungseinrichtungen sind dann noch ausständig.

„Die im Jahr 2015 vom Linzer Gemeinderat beschlossene IT-Offensive ist bereits zu einem wesentlichen Teil umgesetzt. Alle neu verkabelten Schulen stattet die Stadt Linz mit modernen Tablets und Beamern aus. Unsere Schülerinnen und Schüler, wie auch das Lehrpersonal erhalten dadurch eine zeitgemäße Unterstützung für einen modernen Unterricht“, sagt die Linzer Bildungsreferentin Mag.a Eva Schobesberger.  

Nachmittagsbetreuung für Schulkinder

Das Nachmittagsbetreuungsangebot für Linzer PflichtschülerInnen ist vorbildlich. Linz hat sich vor Jahren für ein flächendeckendes und zweiteiliges Angebot entschieden: Den Volkschulkindern stehen 33 Horte zur Verfügung, für die SchülerInnen in den Neuen Mittelschulen gibt es an den Schulen ein Angebot.  

Krabbelstuben und Kindergärten mit hoher Auslastung

Dass die Angebote der Krabbelstuben und Kindergärten während der Sommerferien gut von den Eltern genutzt werden, zeigt ein Blick auf die Statistik. Bei den städtischen Krabbelstuben haben die Eltern im Juli 830 Kinder angemeldet. Damit waren die städtischen Krabbelstuben zu 92 Prozent ausgelastet. Auch im August war die Auslastung der Krabbelstuben mit fast 80 Prozent sehr hoch.

In den städtischen Kindergärten waren im Juli  3.472 Kinder angemeldet, was einer Auslastung von 75 Prozent entspricht. Und auch im traditionell stärksten Urlaubsmonat August waren die städtischen Kindergärten fast zu 60 Prozent ausgelastet.  

Linz bietet höchste pädagogische Qualität und Vollversorgung

Linz ist bei den elementaren Bildungseinrichtungen seit vielen Jahren vorbildlich. Nicht nur in puncto pädagogische Qualität und Vollversorgung, sondern auch bei den Öffnungszeiten. Täglich von Montag bis Freitag zwischen 6.30 Uhr und 17 Uhr, in ausgewählten Betrieben sogar von 6 Uhr bis 20 Uhr, ermöglichen die städtischen Bildungseinrichtungen eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

Ein Alleinstellungsmerkmal sind die Jahresöffnungszeiten in Krabbelstuben und Kindergärten. Die Einrichtungen sind jährlich 51 Wochen geöffnet, lediglich in der Weihnachtswoche schließt der Großteil der Häuser. Zwei bleiben jedoch offen um Familien, die auch in dieser Zeitspanne auf das städtische Angebot angewiesen sind, zu unterstützen.

Elternbefragung stellt Linzer Krabbelstuben und Kindergärten sehr gutes Zeugnis aus

Krabbelstuben und Kindergärten sind die erste Stufe im österreichischen Bildungssystem. Mädchen und Buben profitieren ihr ganzes Leben lang von jenen Fertigkeiten, die sie hier spielerisch erlernen. Deshalb ist es der Stadt Linz ein Anliegen, in ihren Bildungseinrichtungen bestmögliche Betreuung zu gewährleisten. 
Um die Qualität zu überprüfen, erheben die Kinder- und Jugend-Services Linz (KJS) regelmäßig die Zufriedenheit von den Eltern der Abgängerinnen und Abgänger von Krabbelstuben und Kindergärten. Durchgeführt wird die Befragung von der Stadtforschung Linz. 

Die Ergebnisse sind sehr erfreulich. Knapp 91 Prozent der Eltern waren mit der Betreuung ihres Nachwuchses im jeweiligen Kindergarten sehr zufrieden oder zufrieden. Noch besser fällt die Beurteilung für die Krabbelstuben aus. Hier liegt die Zustimmungsrate bei über 96 Prozent.

Auch die statistischen Einzelwerte bestätigen den Gesamteindruck. So ist die Zufriedenheit beispielsweise mit der Leitung der Einrichtung, mit den Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen oder den Helferinnen und Helfern sehr hoch, meist über 90 Prozent.

In puncto Öffnungszeiten ist das Ergebnis besonders erfreulich und zeigt, dass das städtische Angebot die heute gelebte Familien-Realität voll abdeckt. 94,7 Prozent der Eltern waren mit den Öffnungszeiten der städtischen Kindergärten zufrieden. Bei den Krabbelstuben fällt der Wert mit 95,5 Prozent sogar noch höher aus.

Ausbauprogramm um 20 Millionen Euro

In Folge der beobachteten Bevölkerungsveränderungen (hohe Geburtenzahlen seit 2011, Zuwanderung) ist bis zum Schuljahr 2022/23 weiterhin mit steigenden SchülerInnenzahlen zu rechnen. Die Stadtforschung geht von einer kontinuierlichen Zunahme um weitere 500 bis 600 SchülerInnen bis 2022/23 aus.

Dementsprechend sollen bis zum Schuljahr 2022/23 zirka 720 Plätze für Schülerinnen und Schüler sowie 480 Hortplätze entstehen. Die räumlichen Voraussetzungen sichern der Umbau sowie die Erweiterung bestehender Schulen und Horte. Dafür investiert die Stadt Linz etwa 20 Millionen Euro. 

Begehrte VHS-Auffrischungskurse

Kostenlose Auffrischungskurse, um fit für den bevorstehenden Schulbeginn zu werden, bot auch heuer wieder die Linzer Volkshochschule im Wissensturm an. Knapp 800 Schülerinnen und Schüler – exakt 792 –  haben an den Kursen teilgenommen. In diesen wird der Lernstoff des abgelaufenen Jahres wiederholt und gefestigt.

Dadurch soll eine solide Grundlage für das kommende Schuljahr gelegt werden. Erstmals wurde heuer auch ein eigenes Auffrischungsangebot für Schülerinnen und Schüler der ersten Schulstufe angeboten. Der größte Anteil der KursbesucherInnen besucht eine Neue Mittelschule, 168 der Kinder in den Kursen sind Volksschülerinnen und Volksschüler.

Die Kinder profitieren nicht nur von neuen Lernerfahrungen, etwa durch Verlagerungen der Lernorte oder die Nutzung der EDV-Räume im Wissensturm. Sie werden darüber hinaus von AbsolventInnen der Pädagogischen Hochschule oder Studierenden, die bereits ihre Diplomarbeit verfassen, unterrichtet. Letztere haben im Rahmen ihres Studiums bereits viele Stunden Praxiserfahrung sammeln können.

„Dieses Angebot wird jedes Jahr von mehr Kindern angenommen, was für uns ein Indiz für den großen Bedarf ist. Die Ausbildung eines Kindes sollte durch die finanziellen Möglichkeiten der Eltern nicht beschränkt werden. Fakt ist aber, dass Nachhilfe für viele Linzer Familien nicht leistbar ist. Dieses Problem federn wir als Stadt mit den VHS-Auffrischungskursen ab“, betont Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Übrigens bietet die VHS neben den Sommerkursen auch unterjährig Lernunterstützung sowie ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche an. Alle Informationen zu den Kursen für Kinder und Jugendliche der VHS Linz für das Kursjahr 2019/2020 sind im Internet unter https://wissensturm.linz.at/vhs/108.php  abrufbar.

 

Bild (Stadt Linz): Bildungsstadträtin Mag. Eva Schobesberger