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Dienstag, den 15. Oktober 2019 07:00

In Linz beginnts!


Dominik mit seinen Models: von links: Marina Djordjevic, Fruzsina Lazar, Anicca Egger, Dominik Wachta, Nina Lagerstorfer, Tina Willnauer, Franziska Okolo, Astou Maraszto (Österreichs Nächstes Topmodel 2010)

Populärer Modelmanager kehrt nach Auszeit zurück!

"In Linz beginnts!" sagt ein altes Sprichwort. Auch für den Modelcontest "Österreichs Nächstes Topmodel" hatte dies oft gegolten. Der Gründer Dominik Wachta, der diesen Bewerb 2006 ins Leben gerufen hatte, startete oftmals mit der Oberösterreich-Vorwahl (Oberösterreichs Nächstes Topmodel) die landesweite Tour. Auch konnte unser Bundesland mehrfach sehr erfolgreich bei dem Bewerb abschneiden: Gleich beim ersten Landesfinale holte die Linzerin Veronika Strauchs den dritten Platz, 2010 konnte die Linzerin Nina Lagerstorfer Rang 2 erobern und 2014 gewann mit Amajla Omanovic eine Linzerin den landesweiten Wettbewerb sogar. Durch Omanovic´s schweren Unfall auf der Heimfahrt des Kult-Wettbewerbes war der Contest wochenlang Thema Nummer 1 in den landesweiten Medien. 

Doch bereits 2007 konnte der Veranstalter Dominik Wachta auf eine sehr hohe Medienpräsenz verweisen und er avancierte schon damals zum Medien-Liebling einiger Medien. Da er auch in Oberösterreich mit seinem Wettbewerb auf zahlreichen Medien-Covern vertreten war, wurde der oberösterreichische Missmacher (und Miss Austria Gründer) Erich Reindl auf den Shootingstar der Modelbranche aufmerksam. Für den Wettbewerb "Queen of the World" holte sich Reindl im Jahr 2007 Wachta als Kooperationspartner und potenziellen Nachfolger. Doch nach nur einem Final-Event wandte sich Wachta erschrocken von der Misswahl ab, da sie nicht seinen Werten und Idealen entsprach. Der Wiener verzichtete darauf Reindl´s Nachfolger zu werden und wurde ein Kritiker des Misswahl-Bereiches, was ihm neben großem medialen Zuspruch auch eine wöchentliche Kolumne bei News.at einbrachte. Niemals jedoch attackierte der damalige Jademodels-Boss den Misswahl-Veranstalter oder Andere persönlich, sondern nur Systematiken in der Missen- und Modelszene.

Für die einen wurde Wachta damit zum mutigen Helden, Anderen trat er damit jedoch auf den Schlips. Nachdem er  mitgeholfen hatte das eine oder andere Skandal mit seiner Kolumne aufzudecken, bekam der engagierte Modelmacher sogar Todesdrohungen, auf der anderen Seite hingegen Auszeichnungen wie z.b. den JOS Award für den besten Newcomer in der Modelbranche. Von den Drohungen jedenfalls ließ er sich seine Motivation nicht nehmen und machte unbeirrt weiter. Als jedoch sein Vater (der bekannte Ex-Journalist & PR-Guru Dr. Hansjörg Wachta) und zwei weitere wichtige Menschen in seinem persönlichen Umfeld innerhalb kürzester Zeit verstarben und zudem die Beziehung zu seinem "Lebensmenschen", einer Kärntner Slowenin, zerbrach, zog sich Wachta Ende 2016 für Viele überraschend aus der Modelbranche zurück.

Seiner Ex-Lebensgefährtin widmete er das Buch "Goldenes Licht" in der er auf eine unglaublich romantische Art und Weise sie und ihren Einfluss auf sein Leben würdigte. Die blonde Schönheit bezeichnete er in diesem Buch als seine "Dualseele" die ihm den Spiegel vorgehalten hatte. So viel Gefühl hatte man von jemandem in so einer Branche jedenfalls nicht erwartet, würdigte damals z.b. die Kleine Zeitung das Buch.

Davon abgesehen, seine Erfolge in der internationalen Modelbranche konnte man dem Modelmacher jedenfalls nie strittig machen: Zahlreiche seiner Models konnten den Sprung zur internationalen Modelkarriere und zu Metropolen wie New York, Mailand, Paris, London, Shanghai und anderen schaffen. Viele der Models hatten dabei Jobs mit großen Marken wie Chanel, Guess, Armani, Dior, Louis Vuitton, Wolfgang Joop, Versace, Philipp Plein, Oscar de la Renta, Caroline Herrera oder andere oder waren auf den Fashionweeks in New York, Paris, Mailand oder London zu bewundern.

Nach insgesamt 3 Jahren Auszeit gründet der mittlerweile 36-jährige jetzt in Miami die Agentur "1st Place Models" und möchte zudem Anfang 2020 ein Europa-Office in Madrid eröffnen. Auch ein Comeback bei "Österreichs Nächstes Topmodel" könnte sich der Wiener unter Umständen vorstellen. Bei der aktuellen Schwäche des Misswahl-Bereiches in Österreich dürften da bei Einigen die Alarmglocken bereits schrillen.

Die neue Agentur jedenfalls soll ihr Einkommen fast ausschließlich durch Vermittlungen von Models auf internationalen Märkten erzielen. Von daher und aufgrund Wachta´s bisherigen Erfolgen in den internationalen Märkten, dürfte das eine großartige Chance für Newcomer-Models darstellen. Auch Oberösterreicherinnen sind herzlich eingeladen sich zu bewerben. In unserem Bundesland wird es nämlich mit dem Linzer Ex-Model Nina Lagerstorfer eine persönliche Ansprechpartner in geben. 

Von daher gleich bewerben - unter der, noch nicht ganz fertigen, Homepage www.1stplacemodels.com gibt es den Bereich "Become a Model" mit allen notwendigen Informationen!


Bild (Marvin Semana): Dominik mit seinen Models: von links: Marina Djordjevic, Fruzsina Lazar, Anicca Egger, Dominik Wachta, Nina Lagerstorfer, Tina Willnauer, Franziska Okolo, Astou Maraszto (Österreichs Nächstes Topmodel 2010)


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