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Montag, den 13. Januar 2020 07:00

Siegesserie gerissen


Libera Lilly Hager stemmt sich gegen die Niederlage

ASKÖ Linz-Steg - UVC Holding Graz 1:3 (20:25,23:25,25:13,24:26)

Nach rund 15 Monaten ist die Siegesserie von ASKÖ Linz-Steg am Sonntag mit einer 1:3-Niederlage gegen den vormaligen Champion UVC Holding Graz zu Ende gegangen. Die Grazerinnen. Damit schließt sich ein Kreis. Die letzte Niederlage im Oktober 2018 passierte ebenfalls vor heimischem Publikum und gegen die Steirerinnen. Die Linzerinnen sind in der Tabelle punktmäßig nun gleichauf und führen nur noch aufgrund des besseren Satzquotienten. 

Linz-Steg-Trainer Schwab: „Niederlage geht in Ordnung"

Der Sport schreibt immer wieder eigene Geschichten. Eine davon stellt die Rivalität zwischen ASKÖ Linz-Steg und UVC Holding Graz dar. Die beiden Teams holten in den vergangenen beiden Saisonen jeweils das Double und sind auch in der Saison 2019/2020 tonangebend. 

Am Sonntag kommt ein neues Kapitel hinzu. Ende Oktober 2018 musste sich die Linzerinnen zuletzt geschlagen geben. Zuhause und mit 1:3 gegen Graz. Knapp 15 Monate später geht die Siegesserie ausgerechnet wieder in Linz gegen den gleichen Gegner und mit dem gleichen Resultat zu Ende.

Die Steirerinnen starten furios ins Match und nutzen die Dominanz zur Satzführung. Einer der beiden entscheidenden Momente stellt das Finish des zweiten Durchgangs dar. Linz-Steg liegt nun gleichauf und hat die Chance auf den Satzausgleich. Beim Stand von 20:20 unterlaufen jedoch drei Eigenfehler, die den Grazerinnen den Weg zur 2:0-Führung ebnen.

Im dritten Durchgang treten die Linzerinnen mit wesentlich größerer Entschlossenheit auf und übernehmen sofort das Kommando. Mit 25:13 verkürzen sie schnell auf 1:2. 

Der zweite entscheidende Moment ist das Finish in Satz vier. Linz-Steg gelingen zur Satzmitte tolle Punkte, die zur 21:16-Führung führen. Den Vorsprung kann Linz-Steg in drei Satzbälle verwandeln (24:21). Graz gibt jedoch nicht auf und holt Punkt um Punkt auf. Im Gegensatz zu Linz-Steg nutzen sie den ersten Matchball sofort und gewinnen dank einer 5:0-Serie mit 26:24.

Trainer Roland Schwab gratuliert den Grazerinnen zum Sieg: „Unsere Niederlage geht heute in Ordnung. Graz hat mehr Leidenschaft gezeigt und sich den Sieg mehr verdient als wir. Unabhängig davon wäre zumindest ein Punktgewinn möglich gewesen. Im zweiten und vierten Satz haben wir die Chancen auf einen Satzgewinn leichtfertig vergeben. Graz hatte in einigen Aktionen sicher das Glück des Tüchtigen. Das haben sie sich aber erarbeitet und das müssen wir ohne Ausreden akzeptieren.“

Während hinter den Top 3 der Tabelle ein großes Loch klafft, geht es an der Spitze vier Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs äußerst eng zu. Graz hat zu Linz-Steg aufgeschlossen und liegt nur aufgrund des Satzquotienten hinter den Linzerinnen. Sokol/Post macht drei Punkte gut und folgt mit vier Punkten Rückstand. Kommende Woche folgen die nächsten Spitzenduelle. Linz-Steg trifft auf den Vierten VC Tirol. Graz empfängt Sokol/Post. „Es erwarten uns noch einige schwierige Aufgaben. Die Niederlage müssen wir daher rasch abhaken und den Blick auf die nächsten Aufgaben richten“, analysiert Trainer Schwab.


DenizBank AG Volley League Women, 14. Runde
ASKÖ Linz-Steg - UVC Holding Graz 1:3 (20:25,23:25,25:13,24:26)

Spasojevic 12, Maros 11, Lott 10


Bild (c) PHOTO PLOHE


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