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Mittwoch, den 12. Februar 2020 07:00

Stromversorgung wiederhergestellt


Stromausfall durch umgestürzten Baum - Symbolbild

„Sabine“ stürmte durch Oberösterreich

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 125 km/h hat das Sturmtief „Sabine“ am Montag und Dienstag Oberösterreich erreicht. Hauptbetroffen waren am Montag die Bezirke Schärding und Rohrbach. Rund 30.000 Haushalte waren für mehrere Stunden ohne Strom. Am Dienstag erreichte ein weiterer Ausläufer des Sturms wie angekündigt Oberösterreich. Im Voralpenland kam es in der Nacht zum Dienstag zu weiteren Störungen bei der Stromversorgung. Am Abend waren schließlich alle Kundenanlagen wieder versorgt. Einige Reparaturen werden erst in den kommenden Tagen abgeschlossen sein.

Auch am in der Nacht zum Dienstag erreichte der Sturm Spitzengeschwindigkeiten von rund 100 km/h. Im Voralpenland verursachte der Sturm zwischen 2 und 4 Uhr morgens weitere Störungen im Stromnetz. Betroffen waren die Regionen Braunau sowie das Seengebiet Attersee / Traunsee. Rund 5.500 Haushalte waren betroffen.

Wiederaufnahme der Reparaturarbeiten mit Tagesanbruch
Wie auch schon am gestrigen Montag stehen auch heute rund 240 Mitarbeiter der Netz Oberösterreich, unterstützt von Monteuren der Energie AG Oberösterreich Tech Services GmbH sowie weiteren Partnerunternehmen im Einsatz. Die ständige Gefahr weiterer Windböen stellt bei den Arbeiten eine besondere Herausforderung dar. Priorität hat dabei aber immer die Sicherheit der Mitarbeiter.

Am Dienstagabend waren alle Kundenanlagen wieder mit Strom versorgt. Die Reparatur der Schadstellen konnte im Laufe des Tages weitestgehend abgeschlossen werden. Die Behebung einiger weniger Schadstellen wird aber längere Zeit in Anspruch nehmen, sollte aber ebenfalls in den nächsten Tagen erledigt sein.

90 Haushalte über Nacht ohne Strom
Trotz aller Bemühungen konnte die Stromversorgung am Montag nicht komplett wiederhergestellt werden. Rund 90 Haushalte im Nordwesten Oberösterreichs mussten in der Nacht zum Dienstag ohne Strom auskommen. Aufgrund der immer wieder auftretenden Sturmböen war ein Einsatz der Reparaturteams angesichts der Wettersituation zu gefährlich.

Störungen betreffen das Mittel- und Niederspannungsnetz
Die Störungen betreffen das Mittel- und Niederspannungsnetz. Das Mittelspannungsnetz transportiert Strom von den Umspannwerken zu den Trafostationen. Von dort werden Haushalte, Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe über das Niederspannungsnetz versorgt.

 

Bild (c) Energie AG/Sabine Raab


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