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Mittwoch, den 25. März 2020 13:00

Die Welt im Ausnahmezustand


Johann Reindl-Schwaighofer, Vorsitzender der Volkshilfe Wels-Kirchdorf

Volkshilfe Wels-Kirchdorf: Zusammenleben mit Respekt und Toleranz

Die ganze Welt befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie im Ausnahme-zustand. Die weitreichenden Vorsichtsmaßnahmen, Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverbote zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus Covid-19, betreffen auch das soziale und kulturelle Leben in Wels.

Es bleibt abzuwarten, ob einzelne Programmpunkte der Veranstaltungsreihe „Miteinander für Respekt und Toleranz“ im Aktionszeitraum von 17. April bis 7. Juni 2020 stattfinden können. Das entscheiden die jeweiligen Veranstalter je nach aktueller Lage und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

Ein gutes Miteinander in Respekt und Toleranz ist die wichtigste Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben und das beste Mittel gegen Hass und Hetze.

Viele Vereine beteiligen sich an "Miteinander für Respekt und Toleranz", weil es das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist, die Welserinnen und Welser, egal welcher Herkunft, Religion oder gesellschaftlichem Status, zusammenzuführen und die Vielfalt dieser Stadt zu zeigen. Wer sich besser kennt, versteht sich auch besser und kommt dadurch besser miteinander aus.

„Es freut mich sehr, dass dieser Grundgedanke immer mehr ankommt in Wels – wir hatten noch nie so viele Anmeldungen, wie heuer!“, sagt Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer.

Als Vorsitzender der Volkshilfe Wels-Kirchdorf bedankt er sich bei allen 37 Organisationen, Kulturvereinen, Initiativen und Religionsgemeinschaften, die mehr als 50, überwiegend kostenlose Veranstaltungen, wie Lesungen, Kino-vorstellungen, Stadtrundgänge, interreligiöse Dialoge, Tage der offenen Tür uvm. angemeldet haben, um in Wels Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander sichtbar zu machen. Höhepunkte sind der „Miteinander-Flashmob“ am 9. Mai und das „Fest der Kulturen“ am 7. Juni (gesamtes Programm im Folder anbei).

Soziale Verantwortung übernehmen
Der „Monat für Respekt und Toleranz“ besteht bereits seit mehreren Jahren. Für 2019 wurde diese Veranstaltungsreihe seitens der Stadt Wels kurzfristig abgesagt. Der Vorstand des Volkshilfe Bezirksvereins Wels-Kirchdorf ergriff daraufhin die Initiative, damit diese wertvollen Aktionstage, die durch zivilgesellschaftliches Engagement geprägt sind, fortgeführt werden.

„Einander mit Respekt und Toleranz zu begegnen, ist der Erfolg für jede solidarische Gesellschaft. Wir haben unseren Mitmenschen gegenüber eine soziale Verantwortung, die tagtäglich gelebt werden soll. Das gilt ganz besonders jetzt in dieser schwierigen Krisenzeit“, sagt Johann Reindl-Schwaighofer, Vorsitzender der Volkshilfe Wels-Kirchdorf.

 

Bild (c) Stadt Wels