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Mittwoch, den 29. Juli 2020 07:00

Linz verzichtet auf Juli-Gebühren


Bürgermeister Klaus Luger

Keine Elternbeiträge fällig, wenn Kinder nicht in ihrer Betreuungseinrichtung waren

Die Stadt Linz erlässt rückwirkend alle Elternbeiträge für jene Kinder, die aufgrund der verordneten coronabedingten Teil-Schließungen bzw. Einschränkungen des Betriebs Anfang Juli ihre städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besucht haben.

Bürgermeister Klaus Luger und Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger sind sich einig, dass die Stadt Linz jenen Eltern, die ihre Kinder im Juli zuhause betreut und somit keine Leistungen der städtischen Krabbelstuben, Kindergärten oder Horte in Anspruch genommen haben, für Juli keine Gebühren verrechnet werden. Dieses Vorgehen soll Ende August dem Verwaltungsausschuss des Kinder- und Jugendservice zum Beschluss vorgelegt werden.

Ausgelöst durch den massiven Anstieg an Corona-Fällen, der auf den ,Freikirchen Cluster‘ zurückzuführen war, hat das Land Oberösterreich Anfang Juli erlassen, sämtliche Kinderbetreuungseinrichtungen in Linz für eine Woche in Form einer Einschränkung des Betriebes zu führen bzw. Teilschließungen durchzuführen. Die Stadt kam dieser Vorgabe nach und stellte den unbeschränkten Regelbetrieb in den von ihr betriebenen Kindergärten, Horten und Krabbelstuben von 3. bis 10. Juli 2020 ein. Geöffnet blieben jedoch alle Einrichtungen für Kinder, deren Eltern beruflich unabkömmlich waren bzw. keine Möglichkeit der Betreuung zu Hause gehabt haben. Um sowohl die Kinderdichte in den Kinderbetreuungseinrichtungen als auch die Sozialkontakte in dieser Zeit so gering wie möglich zu halten und den Eltern und ihren Kindern das gewohnte Umfeld beim Besuch der Einrichtungen zu gewährleisten, blieben in Linz alle Standorte geöffnet.

„Viele Eltern haben ihre Kinder zu Hause betreut. Uns ist es nun wichtig, dass im Juli für Eltern rückwirkend keine unnötigen Zusatzkosten anfallen. Es ist das oberste Gebot der Fairness, dass Eltern aufgrund der unverhofften Situation finanziell nicht zum Handkuss kommen“, sind sich der Bürgermeister und die Bildungsstadträtin einig.

 

Bild (c) Stadt Linz


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