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Dienstag, den 24. November 2020 07:00

Der Winter ist eröffnet


Pistenbeschneiung in Hinterstoder

Hinterstoder rüstet sich für die Wintersaison | Studie bestätigt Schneesicherheit

Bei Sonnenschein und minus 7 Grad startete Hinterstoder an diesem Wochenende in die Vorbereitungen für die bevorstehende Wintersaison. „Die Wetterlage machte es möglich, mit der Beschneiung der Pisten am 20.11. zu starten. 18 Frauen und Männer des Beschneiungsteams arbeiten nun rund um die Uhr, um die gewohnt perfekten Schneebedingungen herzustellen. Es ist wie jedes Jahr einfach herrlich, hier auf dem Berg zu stehen, den Ausblick und die bezaubernde Winterlandschaft zu bestaunen,“ so Helmut Wallner, Bürgermeister von Hinterstoder. „Wir hoffen, dass wir nach dem aktuellen Lockdown rasch starten dürfen – natürlich unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen. Gastronomie, Hotellerie und Seilbahnen stehen in den Startlöchern und freuen sich auf die ersten Gäste in unserer Region,“ so Wallner weiter. Und diese dürfen sich hoffentlich über genügend Schnee erfreuen. Eine vor kurzem veröffentlichte Studie stellt dem Wintersportort Hinterstoder ein tadelloses Zeugnis für die Zukunft des Skisportes aus.

Studie bestätigt Schneesicherheit
Eine von Mag. Günther Aigner – einer der führenden Zukunftsforscher – durchgeführte Studie kommt zu folgender Schlussfolgerung: Die jährlich größten Schneehöhen haben im relativ tief gelegenen Hinterstoder (590 m Seehöhe) wie auch an der Station „Klein Pyhrgas“ nicht statistisch belegbar abgenommen. Die präsentierten Schneemessreihen wurden in unterschiedlichen Regionen im Großraum „Pyhrn-Priel“ erhoben. Zudem sind die beobachteten Zeitspannen stark unterschiedlich, denn es gilt: Alle Messreihen werden stets so lange zurück wie möglich betrachtet. In Hinterstoder hat auch die Dauer der natürlichen Schneebedeckung nicht statistisch belegbar abgenommen. Allgemein kann in österreichischen wie auch oberösterreichischen Wintersportorten eine leichte Verkürzung der Schneebedeckungsperioden festgestellt werden. Diese geht mit der (weiteren) Erwärmung der Winter in den vergangenen 50 Jahren einher, wenngleich diese Erwärmung in höheren Lagen Oberösterreichs nicht statistisch signifikant ist. Die immer leistungsfähigeren und effizienteren Möglichkeiten der technischen Beschneiung können diese leichte Verkürzung der natürlichen Schneebedeckungsperioden deutlich überkompensieren, wodurch es in den vergangenen Jahrzehnten zu gleichbleibenden bzw. sogar leicht ansteigenden Skisaisonlängen gekommen ist.  

Hinterstoder ist für seine Bürger und Gäste da
Hinterstoder ist Oberösterreichs einziger Ski-Weltcup-Ort und genießt heute den Ruf einer attraktiven Ganzjahres-Urlaubsgemeinde. Die „Perle der Alpen“ Hinterstoder – ein Prädikat für außergewöhnliche Urlaubsorte in den Alpen, deren primäre Anliegen Klimaschutz und sanfte Mobilität sind – besticht durch ihr authentisches Ortsbild umgeben von der beeindruckenden Kulisse des Toten Gebirges. Wintersport wird in Hinterstoder großgeschrieben – von vielfältigem Abfahrtsvergnügen auf der Hutterer Höss über romantische Pferdekutschenfahrten bis hin zu zünftigem Rodelspaß reicht die Palette der winterlichen Aktivitäten. Doch auch im Sommer gilt die gut 1.000-Seelen-Gemeinde Hinterstoder als Erholungs- und Freizeitparadies. Etliche Wanderwege und Naturschönheiten wie der die Polsterlucke oder der Strumboding-Wasserfall sprechen für sich. Daten der Gemeinde Hinterstoder: 599 m Seehöhe 1.001 Einwohner 149,09 km² Gemeindefläche

 

Bild (HIWU/David Rauscher) Frau Holle meint es gut und zaubert eine wunderschöne Winterlandschaft.