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Freitag, den 27. November 2020 07:00

Grünes Licht für LASK-Stadion


Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und LASK-Präsident Siegmund Gruber.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer/Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner: „Landesförderung für Stadionbau ist wichtiger Impuls für regionale Wirtschaft in der schwierigen Corona-Zeit“

Der Bau des neuen Fußballstadions für den LASK, der „Raiffeisen-Arena“, wird Anfang 2021 starten. Ein ganz wesentlicher Meilenstein dafür soll am 30. November in der Oö. Landesregierung und am 3. Dezember im Oö. Landtag gesetzt werden: Seitens des Landes OÖ soll grünes Licht für eine Förderung von maximal 30 Millionen Euro für die neue Fußballarena des LASK gegeben werden. Bereits vor einem Jahr hat sich das Land gemeinsam mit der Stadt Linz über neue Lösungen in der Sportinfrastruktur geeinigt. „Ein Projekt, mit dem vor allem jetzt wichtige Impulse gerade für regionale Betriebe gesetzt werden, ist das neue LASK-Stadion, für das vom Verein mehr als 65 Millionen Euro investiert werden, maximal 30 Millionen Euro kommen dabei als Unterstützung vom Land OÖ aus dem Sport-Ressort und werden ergänzt aus Mitteln des Oberösterreich-Plans“, erklären Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Sportlandesrat Markus Achleitner. Der Oberösterreich-Plan mit 1,2 Milliarden Euro Investitionen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft soll Anfang Dezember im Landtag diskutiert und beschlossen werden.

Gerade in diesen so schwierigen Corona-Zeiten seien Millionen-Investitionen, wie die des LASK, in die neue „Raiffeisen-Arena“ auf der Linzer Gugl eine wesentliche Stärkung für regionale Wirtschaft. „Dieser starke Doppelpass zwischen Sport und Wirtschaft schafft und sichert damit Aufträge, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserem Bundesland“, betonen Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.

Für LASK-Präsident Siegmund Gruber ist die Unterstützung durch das Land OÖ in Höhe von 30 Millionen Euro eine entscheidende Grundlage, um ein Stadionprojekt in dieser Dimension realisieren zu können: Immerhin muss der LASK noch weit mehr als diese Summe selbst aufbringen. „Die Vorfreude im Verein und bei den Fans auf die neue Arena ist riesengroß. Eine moderne Fußballarena ist für unseren Verein unabdingbar, um sportlich und wirtschaftlich langfristig erfolgreich sein zu können“, sagt Gruber.

Anfang des Jahres wird auf der Linzer Gugl Baubeginn für das Stadionprojekt sein. Im Sommer 2022 bzw. mit der Saison 2022/23 wird die neue Fußballarena eröffnet und bespielt werden. Die „Raiffeisen-Arena“ des LASK wird künftig sowohl architektonisch, als auch hinsichtlich Fanerlebnis, Zuschauerkomfort, Familienfreundlichkeit, Business Club und Gastronomie, sowie auch in puncto Nachhaltigkeit, z.B. durch ein klimaneutrales Energiekonzept und durchgehende Barrierefreiheit, neue Maßstäbe setzen. Insgesamt werden rund 20.000 Fans im neuen Stadion ihr Team anfeuern können. Neben dem LASK selbst wird die „Raiffeisen-Arena“ künftig auch die Heimstätte für den „FC Juniors OÖ“ sein.

Mit der Förderung des Landes eng verbunden ist aber auch eine Kooperation zwischen LASK und Olympiazentrum Oberösterreich bzw. Landessportzentrum Oberösterreich, das unmittelbar an das Stadiongelände angrenzt: „Nicht nur sportlich kommen zwei Top-Institutionen zusammen, sondern wir haben uns mit der Landesförderung auch eine langfristige Kooperation zum Ziel gesetzt: Von Sportmedizin/-therapie und sportwissenschaftlichen Testungen bis hin zur gemeinsamen Nutzung von Parkflächen und Gastronomie. Wir schaffen eine Win-Win-Situation für beide Seiten, die auch nachhaltig Erfolg sichert“, erklären Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner. „Es entsteht hier auf der Linzer Gugl ein nachhaltiges Zentrum des Sports“, unterstreicht auch LASK-Präsident Gruber das angedachte Zusammenspiel mit dem Olympiazentrum OÖ.

 

Bild (Land OÖ/Max Mayrhofer): Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und LASK-Präsident Siegmund Gruber.


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