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Donnerstag, den 18. Februar 2021 07:00

Motorrad der Zukunft


Motorrad der Zukunft - Symbolbild

Eine Initiative EEDUCATION Austria

Mit dem hauseigenen Innovation Lab der KTM Motohall zeigt sich KTM als Industriepartner der Initiative eEducation Austria, einem Projekt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Einmal mehr ist die KTM Motohall mit ihrem Innovation Lab, welches gemeinsam mit dem Linzer Kunst-, Wissenschafts- und Technologie Zentrum ARS Electronica Solutions entwickelt wurde, eine Bildungsstätte für Schülerinnen und Schüler.

Im Mittelpunkt des einzigartigen Projektkonzeptes mit dem Namen "Motorrad der Zukunft" steht der didaktisch sinnvolle Einsatz digitaler Medien sowie die Steigerung der digitalen und informatischen Kompetenzen (digi.komp) in den österreichischen Klassenzimmern. Das gemeinsame Ziel: Digitale Bildung für alle!

Im Rahmen der Innovation Lab Workshops der KTM Motohall können Kinder und Jugendliche im Alter von 6-15 Jahren ganz spielerisch den Umgang mit modernsten Design- und Produktionsprozessen und den dazugehörigen Werkzeugen kennen lernen. Dazu zählen unterschiedliche Gestaltungssoftwares, das Schneiden und Gravieren mit Lasercuttern, eine Doodle- und Löt-Station, bis hin zu einem 3-D-Scanner und faszinierenden 3-D-Druckern, die digitale Modelle in physische Objekte verwandeln. Didaktisch aufbereitete Unterlagen dienen als Basis und Orientierung für die Workshop-Betreuer. Die jüngere Zielgruppe lernt dabei, Neugierde für technische Themen zu entwickeln und sich weitergehend damit zu beschäftigen und sich Expertise anzueignen.

„Die KTM Motohall ist ein Ort, an dem Kreativität anhand von interaktiven Stationen und technischen Werkzeugen frei erfahrbar gemacht wird. Somit ist das Innovation Lab der KTM Motohall optimal für Workshops im Rahmen des eEducation Programms. Wir zeigen dabei Schülerinnen und Schülern die Trends im Motorradsegment und bringen die notwendigen Design- und Produktionsprozesse näher, welche im Bereich der Forschung und Entwicklung bei KTM zum Einsatz kommen“, so KTM Motohall Geschäftsführer René Esterbauer.

Im Rahmen der verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“ wird auf die Entwicklung digitaler Grundkompetenzen von Schülerinnen und Schülern abgezielt. Diese Maßnahme unterstützt eEducation mit Unterrichsmaterialien für Lehrkräfte und Lernende. Die KTM Motohall steuert für alle NMS und AHS Unterstufen (digi.komp8) ebenfalls didaktisch aufbereitete Lehrinhalte als Vorbereitung und Nachbereitung der buchbaren Workshops bei. Diese Inhalte werden in drei Unterrichtseinheiten im Klassenzimmer im Rahmen einer Projekt-Vorarbeit abgearbeitet, umfassen einen Besuch in der KTM Motohall inkl. Rookie-Tour und einen Workshop im Innovation Lab und werden mit einer Projekt-Nacharbeit in der Schule abgeschlossen. Das gesamte Projekt „Motorrad der Zukunft“ stellt die Gestaltung eines eigenen Motorrads der Zukunft unter Verwendung von 3-D-Druckern und einer Design-Software in den Fokus.

Pädagoginnen und Pädagogen können sich unter https://ktm-motohall.com/eeducation/ über den weiteren Ablauf vorab informieren und Workshop Termine vereinbaren.

„Wir freuen uns, dass mit KTM ein Industrieunternehmen aktiv die Ausbildungsthemen der Digitalisierung von Schulen aufgreift, die darauf abzielen, Kindern und Jugendlichen das Arbeitsfeld Forschung und Entwicklung im Zeitalter der Digitalisierung erlebbar zu machen und sie somit auf die Anforderungen im Berufs- und Privatleben von morgen vorzubereiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Verknüpfung praxisnaher Inhalte mit dem Erwerb digitaler Kompetenzen“, erklärt der Leiter des National Competence Centers eEducation Austria, Mag. Andreas Riepl.

Gemeinsam mit der TNMS Mattighofen als Partnerschule startet die KTM Motohall offiziell mit dem Projekt. „Wir waren von Anfang an von den Inhalten begeistert und sind überzeugt, dass durch das Programm und den Besuch im Innovation Lab der KTM Motohall den Kindern freies Gestalten, Konstruieren und selbständiges Anfertigen nähergebracht wird und somit digitale und informationstechnologische Kompetenzen gesteigert werden“, freut sich die Leiterin der TNMS Mag. Hedwig Schindecker.

 

Bild (c) KTM/Anna Larissa