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Mittwoch, den 11. Januar 2017 11:07

7. Neujahrstreff in Leonding


V.l.n.r.: Rotes Kreuz Ortsstellenleiter-Stv. Harald Glantschnigg, Bürgermeister Walter Brunner und Präsident des Wirtschaftsvereins Galileo Wolfgang Reich.

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Interessensvertretungen, Wohnbauträgern, Ämter und Behörden, Vereinen, Bildung, Kunst und Kultur sowie „Blaulichtorganisationen“ folgten der Einladung von Bürgermeister Mag. Walter Brunner zum beliebten Neujahrstreff ins Rathaus Leonding

Der Neujahrstreff, der bereits zum siebten Mal von der Stadt Leonding in Kooperation mit dem Roten Kreuz und dem Wirtschaftsverein Galileo veranstaltet wurde, ist aus dem Jahresprogramm der viertgrößten Stadt Oberösterreichs nicht mehr wegzudenken. Zu diesem Anlass zog Bürgermeister Walter Brunner zufrieden Bilanz über das vergangene Jahr und stellte die wichtigsten Themen für 2017 vor.

75 Millionen Euro Gesamtbudget stehen der Stadt Leonding heuer zur Verfügung. Investitionen in der Höhe von rund 15 Millionen sind in die Erhaltung, Sanierung und den Neubau von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und sonstige Infrastruktur, den öffentlichen Verkehr und die Weiterführung des Grünflächenkonzepts, u.v.m. geplant.

Besonderes Augenmerk liegt in Leonding 2017 auf der Stadtentwicklung. Dieses Jahr wird intensiv am Örtlichen Entwicklungskonzept, dem Masterplan für das Stadtzentrum und einem Gesamtverkehrskonzept weitergearbeitet.

2017 wird für die Tieferlegung und Einhausung der geplanten viergleisigen Westbahntrasse der ÖBB zum Entscheidungsjahr. Eine gemeinsam mit den ÖBB und der Stadt konzipierte neue Planung wird kommenden Dienstag in einer Sondersitzung des Gemeinderates präsentiert. Leonding darf durch die geplante Trasse keinesfalls in einen Nord- und einen Süd-Teil getrennt werden. „Das Leondinger Stadtzentrum umfasst nicht nur den Stadtplatz, sondern beginnt bereits bei der Straßenbahn am Harter Plateau. Zentrale städtische Funktionen, Schulen, Veranstaltungsräume, Sport-, Freizeit- und Einsatzzentren, usw. liegen beiderseits der Bahntrasse. Diese Bereiche dürfen keinesfalls auseinandergeschnitten werden. Ich werde mich auch weiterhin mit aller Kraft für eine Einhausung und Tieferlegung der Trasse einsetzen.“, versicherte der Stadtchef und bekam dafür einen großen Applaus von den Besucherinnen und Besuchern. Die Gespräche über die Finanzierung der Einhausung und Tieferlegung zwischen Stadt, Land und Bund laufen bereits seit mehreren Monaten und gehen in Kürze in die Endphase.

Die Gäste interessierte natürlich auch, wie es mit dem kürzlich von der Bank Austria verkauften Areal des ehemaligen Uno-Shoppings weitergeht. Bürgermeister Walter Brunner betonte, dass dort kein sogenanntes Vorstadtviertel entstehen wird, sondern eine dauerhaft sinnvolle Nutzung sichergestellt werden muss. Das als Geschäftsfläche gewidmete Gebiet ist durch die unmittelbar angrenzende Straßenbahn bestens aufgeschlossen und auch ein idealer Standort für Betriebe.

Leonding ist eine lebenswerte Stadt für alle Generationen. Mehr als 30.000 Menschen leben hier. Was Leonding ausmacht, ist das gemeinsame Ganze, der Zusammenhalt zwischen den Menschen. Dafür leisten die rund 80 Sport- und Kulturvereine einen wichtigen Beitrag. „Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt.“, zitierte Bürgermeister Walter Brunner zum Abschluss den Griechen Perikles (490 v.Chr.).

Der Leondinger Neujahrstreff ist inzwischen zu einer beliebten Tradition geworden. In gewohnt gemütlicher und stimmungsvoller Atmosphäre verbrachten die Gäste einen unterhaltsamen Abend und fanden Zeit für ungezwungene Gespräche.

 

Bild V.l.n.r.: Rotes Kreuz Ortsstellenleiter-Stv. Harald Glantschnigg, Bürgermeister Walter Brunner und Präsident des Wirtschaftsvereins Galileo Wolfgang Reich.


oto: Cityfoto.at/w.simlinger


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