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Montag, den 08. Januar 2018 14:07

Dreimal „scharf“ - zweimal Podium!


Aigner im R5 Ford Fiesta

Gerhard Aigner & Marco Hübler im R5 Ford Fiesta bei der Jännerrallye 2018: Platz 2

Zur „ORM-Spitze“ zählte Gerhard Aigner vor der Jännerrallye eigentlich nur wegen seiner Startnummer 3. Doch nach seinem sensationellen zweiten Platz und dem Sieg in der Powerstage wurde die scherzhafte Übertreibung zur Realität: Gerhard Aigner und Marco Hübler belegen in den Fahrerwertungen der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft nun tatsächlich den zweiten Platz...

Man mietet so ein R5-Auto natürlich, um vorne mitspielen zu können“, sagt Gerhard Aigner. Dass er am Ende jedoch bei der äußerst selektiven Jännerrallye den großartigen zweiten Platz belegen könnte - das kam dem 43-jährigen Busunternehmer nicht in den Sinn: „Davon haben wir nicht einmal zu träumen gewagt, die Top 6 waren unser grobes Ziel. Natürlich profitieren wir von einigen Ausfällen, das ist schon klar.“ Nur: Gerade die Jännerrallye war schon immer ein Bewerb, bei dem nicht nur der reine Speed zählt, sondern auch jene Umsicht, die einen ins Ziel kommen lässt... So gab es gleich auf der ersten Sonderprüfung in Pierbach spektakuläre Ausrutscher - der Hintergrund: Die sogenannten „Eisspione“, die am frühen Morgen die Strecken besichtigen, berichteten allesamt von einer eisfreien SP 1. Aigner schmunzelt: „Dass es zweieinhalb Stunden später anzog, konnte man nicht wissen.So kam es bei den Pierbach-Kehren zu diesen vielen Unfällen, da gibt es ja zahlreiche youtube-Videos. Wir haben die Passage eigentlich recht gut gemeistert und konnten gleich eine drittbeste Zeit markieren. Wir hatten mit Willi Stengg und Richard Golatsch aber auch exzellente Berater - sie haben die Strecken besichtigt und vor dem Start noch gemeinsam mit meinem Copiloten Marco Hübler unseren Aufschrieb aktualisiert. Ich war in diesem Punkt also wirklich bestens beraten.“

Text&Bild: Aigner


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