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Montag, den 12. Februar 2018 13:00

Welser Top-Talent „stark wie ein Stier“


Lora Ziller - Imagebild

Lora Ziller und Mariam Elaswad in Guadalajara Fünfte der Serie A

Ohne Niederlage auf Platz fünf – Lora Ziller gab beim Serie A-Turnier in Guadalajara (Spa) die nächste Talentprobe ab. Nach enorm fokussierten Vorrunden qualifizierte sich die frischgebackene U21-EM-Bronzene für das kleine Finale der +68-Kilo-Klasse. Gegen die Weltranglisten-Dritte Anastasiya Stepashko (Ukr) erkämpfte sich die karate-do Wels-Athletin ein 0:0 – verlor aber nach Kampfrichterentscheid. Ebenso Platz fünf erkämpfte die Wienerin Mariam Elaswad. Den Kampf um Bronze verlor die U21-EM-Dritte von 2017 gegen die Japanerin Shiori Nakamura (Jp) bei ihrem Debüt in der 55-Kilo-Klasse mit 1:4. 

Eine großartige Talentprobe gab die U21-Vize-Weltmeisterin Lora Ziller: Die gebürtige Salzburgerin zeigte am Weg ins kleine Finale erneut stark auf, kämpfte in der Arena „wie ein Stier“, besiegte die Irin Lauren Duffy 3:1, die Ägypterin Shymaa Abouel Yazed 2:1, verlor dann das Poolfinale gegen die Spanierin Laura Palacio Gonzalez nach einem 1:1-Remis, aufgrund der Regelung „wer den ersten Punkt landet, gewinnt bei Unentschieden“.

In der Trostrunde schickte die Nummer 59 der Welt auf dem Weg ins kleine Finale auch noch Ciska van der Voort (NL) mit 3:2 von der Tatami. Der Kampf um Bronze gegen Anastasiya Stepashko (Ukr) war dann auf Messers Schneide, endete 0:0 aber die Kampfrichter sahen mehr Aktivität auf Seiten der Ukrainerin – für Lora Ziller ist aber auch Platz fünf ein Riesenerfolg.

3:0 gegen Sandra Sanz (Spa), 4:0 gegen Ozoda Nuridinova (Rus), 2:0 gegen die Vizeweltmeisterin Valeria Kumizaki (Bra) – Mariam Elaswad wuchs bei ihrer Premiere in der neuen Gewichtsklasse über sich hinaus. Erst beim 2:1 in Runde vier gegen die Kasachin Sabina Zakharova musste die 21-Jährige ihren ersten Gegentreffer wegstecken. Mit dem 2:1 gegen die Ungarin Fruzsina Varga fixierte Mariam sogar den Poolsieg. Erst im Halbfinale fand die Wienerin ihre Meisterin – 1:2 gegen Jennifer Warling (Lux). „Auch das Halbfinale ging nur knapp verloren – hier war Mariam aber auch schon etwas angeschlagen – sie hatte sich im Kampf gegen die Kasachin eine Armverletzung zugezogen“, erklärt Karate-Austria-Sportdirektor Martin Kremser und freute sich in Abwesenheit der beiden verletzten Topstars Alisa Buchinger und Bettina Plank über zwei fünfte Plätze.

Beim Riesenturnier mit 1354 Athleten aus 82 Nationen 1354 feierten die Kata-Ladies Kristin Wieninger und Patricia Bahledova je zwei Siege, Funda Celo kam eine Runde weiter.

Kurios: Der Salzburger Thomas Kaserer ging zweimal k.o. und gewann dennoch beide Kämpfe – scheiterte dann aber in Runde drei der Klasse bis 67 Kilogramm.

Serie A in Guadalajara (Spa), Ergebnisse:
Kata Damen:
Kristin Wieninger (St. Pölten, out in Runde 3)
Patricia Bahledova (Höchst Vorarlberg, out in Runde 3)
Funda Celo (St. Pölten, out in Runde 2)
Kata Herren:
Patrick Valet (Feldkirchen/K, out in Runde 1)
Lukas Buchinger (karate-do Wels, out in Runde 1)
Vincent Forster (Hofsteig/Vbg, out in Runde 1)

Kumite Damen:
Mariam Elaswad (Wien, -55 Kg, PLATZ 5
Julia Reiter (Shotokan Salzburg, -55 Kg, out in Runde 1)
Dilek Can (Lustenau/V, -55 Kg, out in Runde 1)
Nina Vorderleitner (Walserfeld Salzburg, -68 Kg, out in Runde 1)
Lora Ziller (karate-do Wels, +68 Kg, PLATZ 5)
Nathalie Reiter (Shotokan Salzburg, +68 Kg, out in Runde 1)

Kumite Herren:
Thomas Kaserer (Shotokan Salzburg, -67 Kg, out in Runde 3)
Stefan Pokorny (Shotokan Salzburg, -67 Kg, out in Runde 1)
Luca Rettenbacher (Tennengau Salzburg, -75 Kg, out in Runde 1)
Thomas Reindl (Seibukan Linz, -84 Kg, out in Runde 3)
Niklas Hörmann (LZ Steiermark, -84 Kg, out in Runde 2)
Robin Rettenbacher (Tennengau Salzburg, -84 Kg, out in Runde 1)

Bild (Martin Kremser): Lora Ziller in action


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