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Montag, den 09. Juli 2018 08:00

TT-Champions-League 2018/19


Dominique Platter von SPG Walter Wels

Weite Reisen und mächtige Gegner - SPG Wels in Hammergruppe in der Königsklasse

Am vergangenen Freitag den 6 Juli 2018 fand in Saarbrücken am  Firmensitz des Ausstatters der SPG Walter Wels  TIBHAR die Auslosung zur Gruppenphase der TT-Champions-League 2018/19 statt. Die Mannen aus der Messestadt Wels, die bereits zum sechsten Mal in Folge an der Königsklasse im europäischen Tischtennis teilnehmen, treffen dabei in Gruppe B auf den russischen Vertreter von UMMC Jekaterinburg, den polnischen Meister Dekorglas Dzialdowo und den französischen Meister Stella Sport La Romagne. Eine absolute Hammergruppe was sowohl die Gegner wie auch die Reisestrapazen betrifft stöhnte Wels Präsident Bernhard Humer gleich nachdem er von Trainer David Huber via Handy von der Auslosung am Freitagnachmittag erfuhr.

Alleine die Entfernung von Wels nach Jekaterinburg, einer 2 Millionen Stadt, welche schon im asiatischen Teil von Russland liegt, hat es in sich. Rund 4000 km Luftlinie und 4 Stunden Zeitunterschied !! trennen Wels von Jekaterinburg, ganz zu schweigen von den finanziellen Möglichkeiten des russischen Topclubs. Bei Jekaterinburg spielt mit dem Kroaten Andre Gacina  ein Spieler, den die Welser noch aus seiner Zeit von vor fünf Jahren im ETTU Cup Viertelfinale gegen Grenzau gut kennen. Auf Grund des Zeitunterschiedes und der sehr beschwerlichen Anreise werden die Walter Mannen schon drei Tage vor dem Spieltermin die lange Flugreise via Moskau nach Jekaterin antreten. Würdest du mit dem Auto fahren bist du mehr als 2 Tage ohne Pause auf der Piste, so Trainer David Huber mit einem Schmunzeln.

Der zweite Gegner von Wels in der Gruppenphase ist der polnische Meister Dekorglas Dzialdowo aus einer Kleinstadt in der Nähe von Danzig. Mag Dzialdowo mit rund 20.000 Einwohnern und innen schon eine Kleinstadt sein, so ist es der Verein was sowohl die Spieler als auch das Vereinsbudget betrifft auf keinen Fall. Neben dem Weltklasse Hongkong Chinesen Wong Chun Ting, steht im Kader der Polen noch der slowakische Verteidiger Wang Jang. Die Entfernung nach Polen ist aber zumindest mit knapp unter 1000 km noch überschauerbar. Bei den beiden Partien gegen die Polen wird viel davon abhängen, ob diese Wong Chun Ting zum Einsatz bringen oder so wie in der letzten Saison manchmal darauf verzichten. Ich hätte kein Problem wenn er zu Hause in Hongkong bleibt, so Obmann Gerhard Demelbauer.

Der dritte und letzte Gruppengegner ist mit Stella Sport La Romagne ein guter Bekannter aus der letzten Champions-League Saison. Angeführt werden die Westfranzosen vom routinierten Chinesen mit französischem Pass Chen Tian Yuan. Daneben spielen bei La Romagne noch ein junger Chinese und der Franzose Olivier Brice. Vor dem Spiel gegen die Franzosen werden sich die Welser gezielt ein paar Tage zum Training in Saarbrücken treffen und dann per TGW die Anreise antreten. Start in das Abenteuer Champions League ist Ende September. Ich hoffe, dass alle unsere Neuzugänge ihr Potential zu 100 % ausschöpfen werden, so Wels Präsident Humer, der keine Prognose abgeben will.

Fakt ist, dass die Waltermannen der letzte österreichische Vertreter im Herrentischtennis auf der Europabühne sind !!. Dies sollte allen Verantwortlichen im Tischtennis in Österreich bewusst sein.


Bild: stehen weite Reisen bevor - Dominique Platter von SPG Walter Wels


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