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Mittwoch, den 12. September 2018 08:00

Austrian Rallye Legends


Rassige Rennszenen bei den Sonderprüfungen in Spital am Pyhrn

Ab 12. September im Raum Admont - Pyhrn-Priel

Das gab es noch nie bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Bei der fünften Ausgabe werden am Samstag im Vorprogramm ganz besondere „Leckerbissen“ auf die Gesäuse-Prüfungen gesandt:  Die „Steyr-Puch Gesäuse Trophy“ mit bis zu 20 historischen „Rennsemeln“!

“Meine drei ersten Autos waren Pucherl“, verrät Kurt Gutternigg, seines Zeichens Chef-Organisator der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ. Die von Gutternigg gemeinsam mit Familie, Freunden und dem MSC Pyhrn-Priel abgehaltene Legenden-Veranstaltung feiert bei ihrer fünften Ausgabe (13. bis 15. September) eine ganz besondere Premiere: Am Samstag, der traditionell durch die wunderschöne Gesäuse-Region führt, wird im Vorprogramm erstmals die „Steyr-Puch Gesäuse Trophy“ abgehalten. Bis zu 20 legendäre „Pucherl“ sind bei diesem Leckerbissen startberechtigt - zweimal werden die Prüfungen „Weng“  und „St. Gallen-Rundkurs“ absolviert, in der Mittagspause können die kultigen Kleinfahrzeuge in der Admonter Fanmeile bewundert werden, dort wird sogar ein eigener „Pucherl-Corner“ errrichtet...

Der Kult um das heimische „Schwammerl“ wurde eigentlich schon im Jahr 1954 ausgelöst: Damals wollte der verstaatlichte Steyr-Daimler-Puch-Konzern einen günstigen Kleinwagen vom Stapel lassen - um die hohen Entwicklungskosten einzudämmen wurde kurzerhand per Lizenzvertrag die Karrosserie des Modells Cinquecento von Partner Fiat übernommen.  Darunter jedoch brillierte der Puch mit anspruchsvoller eigener Technik wie beispielsweise einem luftgekühlten Zweizylinderboxermotor. Motor, Getriebe und Fahrwerk wurden komplett in Graz-Thondorf entwickelt. Zwischen 1957 und 1975 wurden weltweit rund 60.000 Stück des Kleinwagenmodells verkauft, heute noch sind 5.000 in Österreich, Deutschland, Italien und in der Schweiz zugelassen.

Seinen Platz in den Herzen der Motorsport-Familie verdiente sich die heimische „Rennsemmel“ mit dem guten Preis/Leistungs-Verhältnis und den hervorragenden Tuning-Möglichkeiten, vor allem der robuste Boxermotor erwies sich als besonders drehfreudig.  Der gerne eingesetzte Puch 650 TR erhielt den Spitznamen „Thondorfer Rakete“ (TR). 1966 wurde der Pole Sobieslaw Zasada in einem Steyr-Puch 650 TR II Rallye-Europameister für Tourenwagen der Gruppe II und schlug dabei wesentlich stärkere Werks-Autos bekannter Marken wie Alfa, Lancia oder Porsche.

Vor wenigen Jahren erst wurde ein „Pucherl“ erneut Europameister. Der Kapfenberger Jürgen Pachteu gewann 2012 die Historische Berg.Europameisterschaft der Kategorie 1 bis Baujahr 1968. „Ohne meine Familie wäre dieser Titel gar nicht erst möglich gewesen“, sagt Pachteu und bringt neben dem Meisterboliden, einem giftgrünen Puch 650 TR II mit Baujahr 1966, auch seine Gattin Andrea mit, die als Navigatorin die großartigen Gesäuse-Sonderprüfungen genießen wird.

„Slowly Sideways European Series“ feiern Grande Finale
Die Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ bilden auch das umjubelte Grande Finale der „Slowly Sideways European Series“, einer europaweit abgehaltenen Veranstaltungsserie für historische Rallyefahrzeuge, die heuer im Mai mit dem spanischen Ralllyefestival Trasmiera eingeläutet wurde. Das hochangesehene deutsche Eifel Rallye Festival folgte im Juli, im August trifft man sich beim französischen Vosges Rallye Festival, ehe wie erwähnt die Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ die Traumkulisse für das Finale stellen wird. Beim Schwestern-Event in der Eifel wurde auch beschlosssen , dass die ARL auch 2019 einen Slot in den „Slowly Sideways European Series“ erhalten wird.

ARL-Radio
Wer die wunderbare Möglichkeit versäumt, an den Veranstaltungstagen der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ die historischen Boliden auf den charismatischen Strecken in Pyhrn-Priel und am Samstag im Gesäuse in Aktion zu sehen oder am Samstag auf der Fanmeile Benzingespräche zu führen, kann zumindest über das Internet einen Hauch dieser unbeschreiblichen Stimmung vernehmen...

Wie schon in den Jahren zuvor wird das „ARL-Radio“ wieder Live-Stimmen von Piloten und Fans einfangen - im Vorjahr gab es im Gasthaus „Zur Ennsbrücke“ zwei interessante Frühstück-Sendungen mit Rita & Wolfgang H. Inhester sowie Junior-Organisator Martin Gutternigg (http://mixlr.com/michael-noir-trawniczek/showreel/arl-fruhstucksradio-wr-inhester-m-gutternigg/ ) und mit Gerwald Grössing sowie Gatswirt und Hausherr Pirafelner (http://mixlr.com/michael-noir-trawniczek/showreel/arl-fruhstcksradio-m-g-grossing-k-pirafelner/ ). Auch heuer werden wieder interessante Gesprächspartner erwartet - natürlich werden auch die „Pucherl“ und die „Slowly Sideways“ von den beiden ModeratorInnen gewürdigt. das genaue Programm wird aber erst später bekanntgegeben.

Zeitplan
Mittwoch, 12.9.2018
20.00 Uhr Admont-Hall GH zur Ennsbrücke Pirafelner
Eröffnungsparty - Teilnehmersegnung

Donnerstag, 13.9.2018
16.00 Uhr Admont Bauhof
Technische Abnahme
18.00 Uhr Admont Rathauspark
ZeremonienStart - Fahrerpräsentation

Freitag, 14.9.2018
10.00 Uhr Spital am Pyhrn Hallenbadplatz
Öffnung Servicezone
13.50 Uhr Spital am Pyhrn Stiftsvorplatz
Start
ab14.00 Uhr Sonderprüfungen
Region Pyhrn-Priel (Oberweng + Gleinkerau je 2mal)
18.00 Uhr Spital am Pyhrn Stiftsvorplatz
Zieleinlauf 1. Etappe

Samstag, 15.9.2018
ab 8.30 Uhr Admont Ortskern
Öffnung Fanmeile + Servicezone
9.30 Uhr Admont Sparkassenplatz
Re-Start
ab 10.00 Uhr Sonderprüfungen
Region Gesäuse ( Weng, St.Gallen-Spitzenbach, St.Gallen-Erb, Hall je 2 mal)
17.00 Uhr Admont Sparkassenplatz
Zieleinlauf


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