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Montag, den 08. Oktober 2018 13:00

Trotz Haaspray ausgerutscht


Sicherte den Ehrenpunkt für Wels - Dominique Plattner

Kräftige Klatsche für Champions League-Starter SPG Walter Wels in Mauthausen

Auf Grund der Vorkommnisse von vor rund zwei Jahren in Mauthausen, das Spiel wurde damals auf Grund irregulärer Bodenverhältnisse schon nach zwei Sätzen abgebrochen, reiste das Team der SPG Walter Wels auch dieses Mal nebst Schlägern, Bällen und Dressen auch mit einem Haarspray im Gepäck in den Donaumarkt Mauthausen. Dies deshalb da Haarspray auf der Schuhsohle aufgetragen den nötigen Halt gibt. Leider hielt zwar im Sinne der Dreiwetterduftwerbung dieses Mal nebst der Frisur auch das Schuhwerk.

Dessen ungeachtet rutschen die Gäste aus Wels leider nach 11 Jahren wieder in eine Niederlage und zwar am Ende auch nicht unverdient mit 1:4. Wir haben die uns gebotenen Chancen so wie schon letzte Woche in Kapfenberg einfach nicht konsequent genug genutzt, so Wels Trainer David Huber durchaus kritisch und so stehst du am Ende eben ohne Punkte da.

Schon zum Auftakt vergeigte Adam Szudi im Spiel gegen Simon Pfeffer in den Sätzen 3 und 4 nach zwischenzeitigem Ausgleich mehrfach klare Vorteile (in Satz 3 führte er etwa zu Beginn schon recht sicher mit 5:0). Am Ende ging aber Pfeffer mit 3:1 als Sieger von der Platte. Ganz ähnlich vom Verlauf Spiel 2 zwischen Deni Kozul für Wels und dem jungen Chinesen Hu für die Hausherren. Kozul gewann Satz 1 recht sicher mit 11:7 und hatte in Satz 2 bei 10:8 zwei Satzbälle die aber vergab um dann im Nachspiel mit 11:13 den Kürzere zu ziehen. Die Entscheidung fiel dann in Satz 3 beim Stand von 7:7. Bei Service von Kozul zählte man diesem auf Grund angeblichen Berührens des Balls mit dem Gesicht das Service ab. Dadurch aus dem Tritt gebracht, ging ab diesem Zeitpunkt gar nichts mehr beim jungen erst 21 jährigen Slowenen, der mehr mit den Referees als seinem Gegner beschäftigt war.

Für Wels Präsident Bernhard Humer war die Entscheidung höchst eigenartig. Vielleicht sollten wir so wie im Fußball zukünftig im Tischtennis den Videobeweis zulassen, so Humer, damit unklare Situationen nachträglich überprüft werden können, so Humer. Dies auch im Interesse der Unparteiischen. Dominique Plattner hielt in Spiel drei gegen Bernhard Kinz Presselmayer den Meister und Cupsieger beim klaren 3:0 Erfolg noch im Match.

Leider konnte dann das Doppel Szudi/Plattner gegen Pfeffer/Presselmayer nicht anknüpfen und verloren beide mit 0:3 recht deutlich. Im Doppel über Jahre der Paradepunkt der Welser gibt es noch etliches in der Abstimmung zu verbessern. Beim Stand von 1:3 standen die Messestädter dann schon mit dem Rücken zur Platte. Deni Kozul begann zwar überfallsartig gegen Simon Pfeffer und gewann er Satz 1 mit 11:4. In weiterem Spielverlauf kam aber Pfeffer immer besser ins Spiel, während Kozul das eine um das andere Mal leichte Punkte vergeigte und daneben in der Serviceannahme Probleme hatte. So war es nicht verwunderlich, dass dieses Match mit 1:3 verloren ging. Am Ende jubelten die Hausherren und Wels trat mit der Erkenntnis die Heimreise an, dass man noch etliches an Luft nach oben hat.

 

Bild: Sicherte den Ehrenpunkt für Wels - Dominique Plattner


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