Sie sind hier: STARTSEITE
Montag, den 07. Januar 2019 08:00

Wunderbares Klangerlebnis


Kammerphilharmonie dacapo München

Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und heimische Walzerklänge in Bad Ischl | 3. Februar 2019, 17:00

Mit einem wunderschönen Programm konzertiert die Kammerphilharmonie dacapo München mit dem vielfach ausgezeichneten Solisten Thomas Albertus Irnberger am 3. Februar 2019 um 17 Uhr im Kongress & Theaterhaus Bad Ischl.

Zu hören sind im ersten Teil „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi bevor es sehr vergnüglich weitergeht mit heimischen Walzerklängen von Strauß und Lehár, unter anderem „An der schönen blauen Donau“, den „Ballsirenen“ und dem „Frühlingsstimmen-Walzer“.

Mit diesem wunderbaren Konzert darf sich Bad Ischl und das Salzkammergut wieder auf ein einmaliges Klangerlebnis freuen.

Thomas Albertus Irnberger, 1985 in Salzburg geboren, gehört zu den führenden österreichischen Geigern. Die deutsche Fachpresse urteilte: „Wie kaum ein anderer junger Künstler seines Faches, hat sich Irnberger in den letzten Jahren einen Spitzenplatz unter der Violinistenelite Europas erobert“. 15-jährig feierte er sein aufsehenerregendes Debüt im Palais des Beaux Arts in Brüssel als Solist des Violinkonzerts von Tschaikowsky. Seither konzertierte Thomas Albertus Irnberger als Solist und Kammermusiker in bedeutenden Sälen Europas, Israels und in Asien, wie dem Herkulessaal in München, im Konzerthaus Berlin, in der Beethovenhalle in Bonn, in der „Glocke“ in Bremen, in der Laeiszhalle, Hamburg, in der Stadthalle in Karlsruhe, in der Meistersingerhalle, Nürnberg, in der Liederhalle, Stuttgart, der Fairfield Hall, London, dem Museum of Art, Tel Aviv, dem Henry Crown Auditorium, Jerusalem, dem Rebecca Crown Auditorium, Jerusalem, dem Heichal HaTarbut, Rishon LeZion, dem Théatre des Champs-Elysées, Paris, Casals Hall, Tokyo und im Wiener Musikverein. Weiters ist er Gast bei renommierten internationalen Festivals wie z. B. den „Festivals internationales de Violon – Signé Ivry Gitlis“ in Frankreich, dem Mahler-Festival Toblach/Dobbiaco, den Weilburger Schlosskonzerten, Menuhin Festival Blonay, Schleswig Holstein Festival, Karel Halír Festival Prag, Bruckner Fest Linz etc.. Im Jahr 2004 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag bei dem Wiener Traditionslabel Gramola und baute eine beachtliche und hochdekorierte Diskographie auf. 2017 wird der Künstler seine 40. CD-Einspielung vorlegen. Seine Aufnahmen wurden regelmäßig mit Schallplattenpreisen bzw. hervorragenden Wertungen von der internationalen Presse aufgenommen.

Die Kammerphilharmonie dacapo München konnte sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 einen festen Platz im reichhaltigen musikalischen Leben der bayerischen Landeshauptstadt sichern. Hauptveranstaltungsorte der Konzerte sind der Gasteig, der Herkulessaal in der Residenz sowie der ebenfalls zentral gelegene Festsaal des Münchner Künstlerhauses am Lenbachplatz. Zahlreiche international bekannte Solisten wie Natalia Gutman, Jan Simon, Massimo Mercelli oder Thomas Albertus Irnberger konzertieren regelmäßig mit dem Ensemble, wie auch hochbegabte Nachwuchskünstler wie Brigitta Simon, Kartal Karagedik und Alberto Ferro.

Gründer, künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Kammerphilharmonie dacapo ist Franz Schottky, der zu den letzten und engsten Schülern der Dirigentenlegende Sergiu Celibidache gehört. In dieser Tradition, die auf Celibidaches Lehrer Wilhelm Furtwängler zurückreicht, steht der außergewöhnlich volle und dabei stets transparente „deutsche“ Orchesterklang der Kammerphilharmonie. Immer wieder rufen die offensichtliche Musizierfreude und die greifbar gute, spürbar familiäre Atmosphäre in diesem Orchester ein begeistertes Echo bei Publikum und Presse hervor.

Die Kammerphilharmonie dacapo pflegt ein breites Repertoire, das von „historisch informiert“ gespieltem Barock über Klassik und Romantik bis in die Moderne reicht. 2014 trat die Kammerphilharmonie dacapo erstmalig als Ballettorchester auf, und auch als Opernorchester musiziert das Ensemble immer wieder mit Begeisterung: so z.B. mit „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck, was sowohl im Rahmen des Münchner Projekts „Oper in Schulen“ als auch in zahlreichen bayerischen Theatern großen Anklang fand.

Einen besonderen Akzent setzt das Orchester auf die Neu- und Wiederentdeckung von Werken der Spätromantik und der gemäßigten Moderne für Kammerorchester. Hierzu zählen die Schauspielmusiken von Sibelius und die Serenaden und Sinfonietten von Roussel, Nielsen, Toldrá und Reinecke. Diese werden stets in Zusammenhang mit bekannteren Werken wie Violinkonzerten von Mozart, Ouvertüren von Mendelssohn oder Rossini und Sinfonien von Haydn oder Beethoven präsentiert.

 

Bild: Mark Kamin


Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, müssen Sie angemeldet sein!