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Dienstag, den 05. November 2019 07:00

TT Champions League


Dongsoo Kang musste sich Alexander Shibaev erneut geschlagen geben - Symbolbild

Chance auf Viertelfinale lebt für SPG Walter Wels weiter

Auch wenn es für die Spieler der SPG Walter Wels auch im Rückspiel gegen den russischen Meister und haushohen Gruppenfavoriten UMMC Jekaterinenburg nicht wirklich etwas zu erben gab, lebt die Chance auf das Erreichen des Viertelfinales in der diesjährigen Champions League Saison weiter für die Messestädter. Im Fernen Russland, allein die Flugzeit über Moskaus betrug rund sechs Stunden gingen die Welser wie schon im Hinspiel die Woche zuvor mit einem 0:3 von der grünen Platte.

Im Auftaktspiel hatte Adam Szudi gegen den dänischen Topspieler in Diensten der Hausherren Jonathan Groth zwar zahlreiche gute Momente, gewann sogar einen Satz, musste am Ende aber die Klasse des Dänen anerkennen. In Spiel 2 war der russische Topmann Alexander Shibaev gegen die Nummer 1 der Welser den Koreaner Dongsoo Kang und dessen Abwehrkünste anders noch als in Wels bestens eingestellt und ging er nach hartem Kampf in Satz 1 den er auf Unterschied gewann, letztlich mit 3:0 als Sieger von der Platte.

Im dritten und bereits letzten Spiel an diesem Freitagabend im rein kroatischen Duell zwischen Andrej Gacina für die Russen und Frane Kojic für Wels, hatte die Nummer 1 im kroatischen Team Gacina gegen Teamkollegen Kojic die besseren Momente auf seiner Seite auch wenn Kojic heftige Gegenwehr zeigte. Es ist keine Schande gegen ein Topteam wie Jekaterinenburg den Kürzeren zu ziehen, so Wels Präsident Bernhard Humer. Die Russen spielen sowohl finanziell (der Hauptsponsor UMMC ist ein Montan- und Bergbaukonzern mit kolportierten rund 7,5 Mrd. Jahrenumsatz) wie vom Spielermaterial (alle Spieler sind unter den Top 60 der Welt) in einer anderen Liga als der Underdog aus dem kleinen Wels.

Dessen ungeachtet lebt aber die Chance auf das Viertelfinale für die Waltermannen weiter. Das entscheidende Spiel ist dabei das Rückspiel am Freitag den 6 Dezember 2019 ab 18:30 gegen den dänischen Meister Roskilde Bordtennis. Den Messestädtern würde in der Partie sogar eine 2:3 Niederlage genügen, sofern man mehr Sätze macht als die Dänen im Hinspiel im September. Das letzte Gruppenspiel findet drei Tage später am Montag den 9 Dezember 2019  in Ostrava statt.

 

Bild: Dongsoo Kang musste sich Alexander Shibaev erneut geschlagen geben


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