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Freitag, den 15. Mai 2020 07:00

Videokameras installiert


Bildschirmfoto aus der Überwachungskamera

Möglicher Fall von Wirtschaftsspionage beim LASK | Stellungnahme zu den Vorwürfen

Der LASK informierte in einer Aussendung, dass am Mittwoch, dem 13.05. in den Morgenstunden in das Areal der Raiffeisen-Arena eingebrochen wurde und rechtswidrig Überwachungskameras installiert wurden.

Wie der Verein mittels Videoüberwachung feststellen musste, waren am Mittwoch um 03:22 zwei vermummte Personen widerrechtlich in die Raiffeisen-Arena eingebrochen. Im Zuge dieser kriminellen Handlung wurde zudem eine Kamera angebracht. Der LASK hat bereits Strafanzeige bei der Polizei eingebracht. Wir haben Ihnen im Anhang das Video sowie Fotos von der Überwachungskamera beigefügt.

„Aufgrund des bereits zweiten Vorfalls innerhalb kürzester Zeit haben wir uns dazu entschieden, an die Presse zu gehen. Wir sind schockiert, dass es offensichtlich Dritte gibt, die bereit sind, mit krimineller Energie in unser Vereinsgelände einzubrechen, um Wirtschaftsspionage zu betreiben. Die Täter wurden gefilmt und werden nun ausgeforscht“, sagt LASK-Geschäftsführer Andreas Protil.

Wie der ORF OÖ in seiner Abendsendung am 14. Mai berichtete, wird der LASK beschuldigt, unerlaubterweise Weise bereits mit einem Mannschaftstraining begonnen zu haben. Informationen diesbezüglich sind an die Bundesliga weitergegeben worden. Diese prüft nun den Fall. Ob ein Zusammenhang zu den Vorwürfen und der installierten Überwachungskamera besteht, ist nicht bekannt.

Zu den erhobenen Vorwürfen der Bundesliga stellt der LASK in einer Aussendung Folgendes fest:
Um den Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zu gefährden, unterzieht der LASK seine Spieler seit längerem auf eigene Kosten engmaschigen PCR-Testungen. Weil für uns die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle steht, wurden die Intervalle der Tests bewusst kurzgehalten!

Im Lichte dieser Tatsachen ist ein Ansteckungsrisiko im Rahmen unseres Trainings de facto ausgeschlossen. Es lag daher zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung unserer Spieler oder anderer Personen vor. Vielmehr ist festzuhalten, dass die Maßnahmen des LASK nachweislich strenger sind als jene, die für den freien Trainingsbetrieb vorgeschrieben sind.

Es lag und liegt uns fern, uns - wie nun unterstellt wird - durch Trainingsmaßnahmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu erschleichen. Wie eine im Rahmen eines nächtlichen Einbruchs illegal angebrachte Kamera festgehalten hat, wurden offenbar im Training die Abstandsregeln nicht konsequent eingehalten. Wir nehmen dies zur Kenntnis und werden mit dem Senat 1 der Bundesliga in jeglicher Form kooperieren und uns dort erklären. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns aufgrund des laufenden Verfahrens der Bundesliga dazu öffentlich nicht weiter äußern.

 

Bild (LASK): Bildschirmfoto aus der Überwachungskamera


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