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Donnerstag, den 17. Dezember 2020 13:00

Letzter Auftritt auf der Gugl


LASK - Vereinslogo

Der LASK besiegt den Wiener Stadtligisten ASK Elektra im letzten Spiel vor dem Umbau der Linzer Raiffeisen-Arena mit 3:0 und zieht damit ins Viertelfinale des UNIQA ÖFB-Cups ein.

Die Elf von Cheftrainer Dominik Thalhammer, bei der Johannes Eggestein mit einem Hattrick glänzte, gab sich 90 Minuten lang keine Blöße und bog bereits nach zwei Minuten auf die Siegerstraße ein.

Das Achtelfinal-Duell zwischen den Athletikern, bei denen Yevgen Cheberko, Marvin Potzmann, Mads-Emil Madsen und Dominik Reiter in die Startelf rotierten, dafür Andrés Andrade, Reinhold Ranftl, James Holland und Thomas Goiginger auf der Bank Platz nahmen, und den Gästen aus Wien brauchte keine lange Anlaufzeit. Nach nur wenigen Augenblicken kam Elektra-Akteur Sen im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, LASK-Keeper Alexander Schlager war aber auf dem Posten. Nach gerade einmal 85 Sekunden Spielzeit durften aber auf der anderen Seite des Ovals die Schwarz-Weißen jubeln. Mads-Emil Madsen spielte Johannes Eggestein halblinks in der Box frei, der Deutsche fackelte nicht lange und brachte den LASK mit einem souveränen Abschluss aus kurzer Distanz in Führung.

Die Athletiker ließen auch nach dem frühen 1:0 nicht locker. In der neunten Minute wurde die treffsichere Leihgabe des SV Werder Bremen von Peter Michorl eingesetzt, dieses Mal fand Eggestein aber aus ähnlicher Position im herausgeeilten Gäste-Torhüter Kostner seinen Meister. Nach einer Viertelstunde Spielzeit legten die Schwarz-Weißen den zweiten Treffer des Abends nach. Dominik Reiter bediente Johannes Eggestein, der erneut eiskalt aus „seiner“ halblinken Position im Strafraum vollstreckte.

Fünf Minuten später spielte Mads-Emil Madsen einen hohen Ball auf Rene Renner, der das Spielgerät knapp neben die linke Torstange setzte. In der 23. Minute beförderte Peter Michorl einen Freistoß von der rechten Seite mit einer kunstvollen Ausführung an die Querlatte, ehe es elf Minuten später erneut schepperte. Der rechts im Strafraum postierte Marvin Potzmann sah Johannes Eggestein, der auch in dieser Situation mit einem humorlosen, dieses Mal hoch angetragenen, Abschluss verwertete.

ALUMINIUM RETTETE MEHRFACH FÜR ELEKTRA
Auch in der zweiten Halbzeit nahm das Spiel ausschließlich eine Richtung. Der LASK griff weiter an und fand fünf Minuten nach Wiederbeginn eine weitere gute Gelegenheit vor. Rene Renner nahm aus halblinker Position Maß, sein Schuss klatschte an das linke Lattenkreuz. In Minute 59 schrammten die Linzer erneut knapp am Torerfolg vorbei. Der eingewechselte Thomas Goiginger flankte von der linken Strafraumecke ins Zentrum, wo Dominik Reiter einen Kopfball an den linken Pfosten setzte. Der Ball kullerte anschließend der Linie entlang, wollte diese aber partout nicht überqueren. Vier Minuten später musste die gleiche Torstange bei einem Abschluss von Johannes Eggestein rettend eingreifen.

Eine Viertelstunde vor Schluss gab auch der kurz zuvor eingewechselte Reinhold Ranftl seine Visitenkarte in der Offensive ab. Der Steirer nahm nach Zuspiel von Madsen aus halbrechter Strafraumposition Maß, Kostner war aber auf dem Posten. In Minute 81 legte Eggestein für Madsen ab, der gut angetragene Schuss des jungen Dänen aus zentraler Position konnte aber als letzte Möglichkeit des Spiels vom auch in dieser Szene aufmerksamen Kostner entschärft werden.

Cheftrainer und Sportdirektor Dominik Thalhammer nach dem Spiel:
„Wir haben einen guten Start ins Spiel gefunden, sind rasch mit 3:0 in Führung gegangen. Danach haben wir es verabsäumt, das Spiel weiter schnell zu machen und unsere individuellen Ballbesitzzeiten waren zu lange. Aber wir sind eine Runde weiter, das ist im Cup die Hauptsache." 


Bild (c) LASK

 


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