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Dienstag, den 09. Februar 2021 07:00

Verstärkung für die FF Marchtrenk


Dominic Pragerstorfer versieht seit 1. Februar seinen Zivildienst und ist im Privatleben selbst begeisterter Feuerwehrmann bei der FF-Freindorf

Wertvolle Erfahrungen beim Zivildienst in der Stadtgemeinde Marchtrenk

Marchtrenk: Bereits seit 2016 beschäftigt die Stadtgemeinde Marchtrenk jeweils einen Zivildiener in den Kindergärten der Kommune. Dieser Einsatz hat sich bestens bewährt. Neben der Unterstützung der Kindergärtnerinnen bei ihrer Arbeit ergab sich auch für die Kinder selbst ein sehr positiver Mehrwert. Die Kinder sind begeistert, auch einen männlichen Ansprechpartner im überwiegend weiblichen Betreuungsteam zu haben. Auch die Zivildiener selbst bewerten ihre Erfahrungen sehr positiv. Inzwischen sind in allen sechs Kindergärten zwei Horten der Stadtgemeinde regelmäßig Zivildiener im Einsatz. Aufgrund dieser langjährigen Erfahrungswerte wurde das Projekt letztes Jahr erweitert und erstmals ein Zivildiener bei der Feuerwehr Marchtrenk angestellt.

Die Voraussetzung einer ganztägigen Betreuung der Zivildiener ist hier durch den Einsatz eines hauptberuflichen Feuerwehrmannes gegeben. Dominic Pragerstorfer versieht seit 1. Februar seinen Zivildienst und ist im Privatleben selbst begeisterter Feuerwehrmann bei der FF-Freindorf. „Ich bin sehr froh meinen Zivildienst im Bereich der Feuerwehr ableisten zu können, eigene Erfahrungen einzubringen und neue zumachen“, freut sich Dominic auf seine Aufgaben.

Dieser zivilgesellschaftlich wertvolle Einsatz der Zivildiener im Kommunalbereich kostet natürlich auch Geld. Durch Corona wurden die Zivildiener im vergangen Jahr leider abgezogen. Derzeit sind sie aber wieder in den Kindergärten, Horten und nun auch bei der FF-Marchtrenk im Einsatz. Für insgesamt 9 Zivildiener wird die Stadt Marchtrenk rund € 72.000 im laufenden Jahr aus eigenen Budgetmitteln investieren.

„Ich bin sehr froh und dankbar für den Einsatz der Zivildiener. Sie haben sich bestens bewährt und lernen auch einiges für das weitere Leben. Schön wäre es, wenn auch das Land hier finanziell eine stärkere Unterstützung leisten würde“, ist Bürgermeister Paul Mahr überzeugt vom Konzept.

 

Bild (c) O.Deutsch, FFMa.


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