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Dienstag, den 23. November 2021 07:00

Lockdown ist hohe Belastung


AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer

AK: Bundesminister Kocher soll das AMS anweisen, keine Sanktionen in der Zeit des Lockdowns zu verhängen

Der erneute Lockdown ist für alle Menschen eine große Belastung und Herausforderung. Für Arbeitsuchende ist es jetzt noch schwieriger, Jobs zu finden, Mut zu fassen und die Hoffnung nicht zu verlieren. Dazu kommt die Angst vor Ansteckung und oft auch jene um die eigenen Kinder. Zudem ist es jetzt noch herausfordernder, Arbeit und Kinderbetreuung zu organisieren. „Das AMS soll zumindest während der Zeit dieses Lockdowns auf Sanktionen verzichten. Ich fordere Arbeitsminister Kocher auf, per Weisung dafür zu sorgen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Den Arbeitsuchenden ist am besten und nachhaltigsten mit individueller und persönlicher Beratung geholfen, was derzeit aber nicht möglich ist. Kontakte zum AMS gibt es jetzt fast nur online oder telefonisch.

Auch deshalb fordert die Arbeiterkammer: Bundesminister Martin Kocher soll die sofortige Weisung erteilen, dass in der Zeit des Lockdowns keine Sanktionen verhängt werden dürfen. Stattdessen soll das „S“ für Service in AMS betont werden: Fragen der Arbeitsuchenden beantworten, sie durch diese Zeit begleiten und nicht durch Druck oder Angstmache noch mehr psychischen Schaden anrichten. Eine sechs- bis achtwöchige Sperre des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe bedeutet in der jetzigen Situation eine Katastrophe für die Betroffenen.

Die AK ist für ihre Mitglieder da: Rechtsberatung-Hotline +43 (0)50 6906-1 oder E-Mail an rechtsschutz(at)akooe.at


Bild (c) AK-OÖ


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