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Sonntag, den 04. Oktober 2020 07:00

ÖGB-fordert 1.700 Euro Mindestlohn


ÖGB Regionalsekretär Peter Schoberleitner weist auf die ungerechte Einkommensverteilung hin.

„Frauen sind Leistungsträgerinnen und verdienen immer noch zu wenig!“

Einkommensschere geht in Grieskirchen und Eferding weit auseinander
ÖGB-fordert zum Equal Pay Day 1.700 Euro Mindestlohn

Beschäftigte in den Gesundheitsberufen, im Handel, in der Reinigung, in der Produktion, in der Kinderbetreuung, in der 24-Stunden-Pflege und in vielen anderen Berufen sind zu einem großen Teil Frauen. Die „Heldinnen“ der Corona-Krise halten das Land am Laufen, liegen bei der Bezahlung aber oft weit hinter Männern.

Frauen im Bezirk Grieskirchen und Eferding verdienen um 25 % weniger
Schon Anfang Oktober hat ein Mann in der Region Grieskirchen/Eferding so viel verdient wie eine Frau in einem ganzen Jahr. Dieser Stichtag – der Equal Pay Day – wird in Oberösterreich besonders früh begangen, klafft die Einkommensschere zwischen den Geschlechtern im Industriebundesland doch besonders weit auseinander. Grieskirchen und Eferding liegt hier sogar unter dem Oberösterreichdurchschnitt.

Von höherem Mindestlohn profitieren vor allem Frauen
Ein Schritt in die richtige Richtung wäre ein Mindestlohn von 1.700 Euro in allen Kollektivverträgen. „Von dieser Erhöhung würden vor allem Frauen profitieren, arbeiten doch gerade Frauen häufig in Branchen mit niedrigen Einkommen“, erklärt ÖGB-Regionalsekretär Peter Schoberleitner.

 

Bild (ÖGB): ÖGB Regionalsekretär Peter Schoberleitner weist auf die ungerechte Einkommensverteilung hin.

 


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