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Montag, den 23. August 2021 07:00

Ein Preis für die Ewigkeit


Preis-Überreichung an SOMA-Obfrau Walpurga Hackmair

Erster Gmundner Sozialpreis geht an die 70 Ehrenamtlichen des Sozialmarktes

Heuer hat die Vergabe des Gmundner Sozialpreises Premiere. In der ersten Kategorie "Gruppen" ist die Entscheidung schon gefallen. Der Preis geht an das rund 70-köpfige Team, das den Sozialmarkt (SOMA) in der Bahnhofstraße 47 betreibt. Die Gmundner NGO, die wöchentlich rund 150 Stunden ehrenamtlich arbeitet, sammelt Lebensmittel, die ihr große Geschäfte kostenlos überlassen, und stellt diese zu äußert niedrigen Preisen sozial bedürftigen Menschen zur Verfügung.

Seit der Vereinsgründung im Jahr 2008 sind 1870 Menschen in den Genuss dieser Leistungen gekommen, aktuell sind 460 SOMA-Berechtigungsausweise ausgegeben. Das Gros der BezieherInnen, 55 Prozent, sind PensionistInnen, ein Viertel sind MigrantInnen und Asylsuchende.

Ein Preis für die Ewigkeit
Zum ersten Mal verleiht die Stadt einen Preis, der die Geschichte der Ausgezeichneten für die Ewigkeit bewahren wird. Sie ist in Text und Bild auf eine Keramiktafel aufgebrannt und glasiert, die im Zuge des Projektes "Memory of Mankind" (MOM) in den Hallstätter Salzberg eingelagert wird. Staatsarchive und viele wissenschaftliche Einrichtungen bedienen sich dieser vom Gmundner Keramiker Martin Kunze erfundenen Archivierungsmethode.

Die Preisverleihungen in den Kategorien Einzelperson und Projekt folgen noch.

 

Bild (Stadtgemeinde Gmunden): Preis-Überreichung an SOMA-Obfrau Walpurga Hackmair (l. a). Sozialausschuss-Vorsitzende Irene Schönleiter, Sozialamtsleiter Thomas Bergthaler und Bürgermeister Stefan Krapf gratulieren und würdigten die außerordentliche Leistung des großen Gmunden SOMA-Teams.


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