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Montag, den 30. August 2021 07:00

Investition in den Ausbau


LH-Stv.in Christine Haberlander mit Mitarbeiter/innen des Roten Kreuz Grein.

Spatenstich für neues Rot-Kreuz-Gebäude in Grein

Das Oberösterreichische Rote Kreuz ist seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der Zivilgesellschaft und leistet einen enormen Beitrag zur Sicherheit in den Regionen. Umso wichtiger ist es, immer wieder in den Ausbau und in die Erhaltung der bestehenden Struktur zu investieren, wie es nun am Standort in Grein geschieht, wo gestern der Spatenstich für das neue Rot-Kreuz-Gebäude in Grein mit LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander stattgefunden hat.

„Wir arbeiten für ein großes Ziel: Dafür, dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können. Heute – und bis ins hohe Alter. Wir arbeiten dafür, dass die oö. Gesundheitsversorgung gut und stark bleibt – gerade weil wir wissen, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Da kann es nur unser Anliegen sein, den überwiegend ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern des Roten Kreuz Grein auch eine entsprechende Infrastruktur zu bieten. Ich danke allen für ihr freiwilliges Engagement und die selbstlose Hilfe gegenüber ihren Mitmenschen“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Die Zahlen der Rot-Kreuz Ortsstelle Grein:

  • Versorgung von 11.500 Einwohnerinnen und Einwohner aus sieben Gemeinden
  • 36.778 freiwillig Stunden
  • 5.700 Rettungseinsätze
  • 11.858 Portionen Essen auf Rädern
  • Rund 240 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Rot-Kreuz-Ortsstelle Grein kommt insbesondere im Hochwasserfall im Osten des Bezirkes Perg eine wichtige Rolle bei der Katastrophenbewältigung zu. Bei den Hochwässern 2002 und 2013 stand ein wichtiger Teil der Ortsstelle bis zu 1,6 Metern selbst unter Wasser und war von der Umgebung so gut wie abgeschnitten.

Hochwasser ist für den Bezirk Perg aufgrund seiner 52 Kilometer langen Grenze zur Donau ein wesentliches Thema. Der Machlanddamm hat die Situation in vielen Bereichen bis zu einem 100jährlichen Hochwasser wesentlich verbessert. „Als selbst vom Hochwasser Betroffener – die RK-Ortsstelle liegt außerhalb des Schutzbereiches des Machlanddammes – ist Hilfeleistung eine noch größere Herausforderung als sonst. Daher freuen wir uns, dass wir nun Dank Unterstützung von Bund und Land die Möglichkeit erhalten, eine neue Einsatzzentrale auf einem neuen Standort zu errichten, der vom Hochwasser nicht betroffen und verkehrsmäßig auch für den täglichen Einsatzfall gut aufgeschlossen ist“, erklärt Bezirksstellenleiter und Bezirkshauptmann Ing. Mag. Werner Kreisl. „Damit können die Rot-Kreuz-Helferinnen und Helfer künftig noch besser die erforderliche Hilfe im Einsatzfall leisten. Herzlichen Dank an die Gesundheitsreferentin LH-Stv.in Christine Haberlander und die Gemeinden des Einzugsbereichs, für die maßgebliche finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung dieses wichtigen Vorhabens.“

 

Bild (c) Land OÖ/Werner Kerschbaummayr


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