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Montag, den 07. Januar 2019 08:00

AsylwerberInnen in Lehre


Oberösterreichs SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer

SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer: "Bin gespannt, ob sich Haimbuchner mit seiner Meinung parteiintern durchsetzt"

"Bei der FPÖ ist endlich Vernunft eingekehrt. Herr Haimbuchner hat offenbar doch noch erkannt, dass seine Partei bei der Frage der Asyllehrlingevöllig falsch liegt und dass es sich die Betroffenen nicht verdient haben, wie die FPÖ mit ihnen umgeht. Die Wirtschaft, die händeringend nach Fachkräften sucht, macht nun auch bei der FPÖ ordentlich Druck. Auf der einen Seite nach Zuzug von Fachkräften zu rufen und andererseits voll integrierte Auszubildende abzuschieben ist ja wirklich ein massiver Widerspruch. Gut, dass Haimbuchnerhier seinen unlogischen Justament-Standpunkt verlässt", reagiert Oberösterreichs SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer auf die Tatsache, dass der blaue Landesparteivorsitzende nun auch dafür ist, dass AsylwerberInnen ihre Lehre in Österreich beenden dürfen, auch wenn sie einen negativen Aslybescheid erhalten.

"Ich bin gespannt, ob sich Herr Haimbuchner mit seiner Meinung in der FPÖ durchsetzen wird oder ob er damit abblitzt. Was wiederum zeigen würde, wie wenig Macht er in Wien hat. Hardliner wie Vilimsky haben Haimbuchner, der ja auch stellvertretender Bundesparteichef ist, ja bereits zurechtgewiesen", so Gerstorfer.

 

Bild (SPOÖ): Oberösterreichs SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer