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Samstag, den 19. Oktober 2019 07:00

Gut „bedacht“ aus Meisterhand


V. l. Vorbildunternehmerin Bettina Blahnik-Wöss, WKOÖ-Vizepräsidentin und FidW-Landesvorsitzende Margit Angerlehner, FidW-Bezirksvorsitzende Rohrbach DI Vera Groiss

Frau in der Wirtschaft zeichnet Unternehmerin Bettina Blahnik-Wöss aus

Frau in der Wirtschaft ehrt Spenglerei- und Dachdeckerunternehmerin aus Aigen-Schlägl
Mit der Kampagne „g’lernt is g’lernt“ zeigt Frau in der Wirtschaft, dass gerade die Lehre den entscheidenden Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legt. Dieses Mal ging die Auszeichnung an Unternehmerin Bettina Blahnik-Wöss, Inhaberin und Geschäftsführerin der Spenglerei und Dachdeckerei Wöss in Aigen-Schlägl.

Von klein auf war Bettina Blahnik-Wöss vom Spengler-und Dachdeckerhandwerk fasziniert. „Schon als Kind wusste ich, dass ich einmal den elterlichen Betrieb übernehmen werde“, führt Bettina Blahnik-Wöss aus. Bereits in jungen Jahren freute sie sich über die schönen Objekte, die ihr Vater gefertigt hatte. Sie absolvierte die Lehre als Industriekauffrau und anschließend die Doppellehre zur Spenglerin und Dachdeckerin und schloss 1998 in beiden Berufen die Meisterprüfung erfolgreich ab. „Der Karriereweg von Bettina Blahnik-Wöss unterstreicht, wie wichtig eine Lehre ist. Durch die Lehre erhielt sie das optimale Rüstzeug, um in die Fußstapfen ihres Vaters treten zu können und sich in einer männerdominierten Branche, wie der Spenglerei und Dachdeckerei durchzusetzen“, so Margit Angerlehner, WKOÖ-Vizepräsidentin und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft.

Frauen, die den Schritt in die Selbstständigen wagen möchten, empfiehlt Blahnik-Wöss: „Immer das Ziel vor Augen haben, nie den Mut verlieren, Verantwortung tragen und einfach machen und umsetzen.“ Seit mehr als 20 Jahren führt sie das Unternehmen in vierter Generation erfolgreich und hat gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang inzwischen den Standort in Aigen-Schlägl erweitert. „Das Schönste am Beruf ist, etwas Bleibendes mit eigenen Händen zu erschaffen“, sagte Bettina Blahnik-Wöss. Doch nicht nur das Handwerk liegt ihr am Herzen, sondern auch die Weitergabe von fachlichen Kenntnissen sowie die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. „Mit Wissen und Geschick hat traditionelles Handwerk Zukunft und lässt sich mit der Moderne verbinden“, ergänzt Blahnik-Wöss, die momentan fünf Mitarbeiter beschäftigt sowie einen Lehrling ausbildet.

„Mit der Lehre erlernt man Schritt für Schritt einen Beruf von Grund auf. Außerdem wird man finanziell unabhängig“, weiß Blahnik-Wöss aus eigener Erfahrung. Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, rät sie: „Nutzt die Möglichkeiten zur Aus-und Weiterbildung, macht Schnuppertage und informiert euch über die neuesten Trends und Zukunftchancen der Berufswelt.“

 

Bild (Mathe): V. l. Vorbildunternehmerin Bettina Blahnik-Wöss, WKOÖ-Vizepräsidentin und FidW-Landesvorsitzende Margit Angerlehner, FidW-Bezirksvorsitzende Rohrbach DI Vera Groiss


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