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Dienstag, den 24. März 2020 07:00

Schnelle Hilfe an Ärzte und Spitäler


IKEA spendet 50.000 chirurgische Schutzmasken

IKEA spendet 50.000 chirurgische Schutzmasken

IKEA Österreich hat soeben 50.000 dringend benötigte Schutzmasken an Ärzte und Krankenhäuser  geliefert. Damit will das Unternehmen einen Beitrag leisten, um die Knappheit mit genau diesen  Produkten zu lindern. 20.000 chirurgische Gesichtsmasken gingen an die Salzburger Landeskliniken  SALK, 30.000 Stück kann die Wiener Ärztekammer für die niedergelassenen Ärzte gut brauchen. 

IKEA Österreich hatte im Zuge der Vorbereitungen auf Corona seine Pandemiepläne – und die damit  einhergehenden Bestände – überprüft. Denn während der Vorbereitungen auf die Vogelgrippe vor mehr  als zehn Jahren hat IKEA zigtausende Gesichtsmasken eingekauft und eingestapelt. 

Ein Teil der enormen Mengen, die damals eingekauft wurden, wird nun für die Mitarbeiter gebraucht, die  aktuell arbeiten. Aufgrund der aktuellen Notlage hat sich das Krisenmanagementteam von IKEA Österreich  aber entschlossen, einen zweiten Teil der vorhandenen Masken an medizinische Einrichtungen zu  spenden. 20.000 Gesichtsmasken wurden vorigen Freitag an die Salzburger Landeskliniken übergeben.  30.000 Masken konnte das Team der Ärztekammer Wien speziell für den Einsatz bei niedergelassenen  Ärzten entgegennehmen. 

Home Office und sorgfältige Vorkehrungen 
IKEA Österreich hat gründliche Vorkehrungen getroffen, um auch in dieser schwierigen Situation gut  vorbereitet zu sein. „Wir haben ein paar Bereiche, in denen aktuell wirklich gut zusammengehalten wird.  Das gilt vor allem für die Mitarbeiter in den beiden großen Logistikzentren in Wels und in Strebersdorf, die  in diesen schwierigen Zeiten jeden Tag zur Arbeit kommen. Für ihren Einsatz möchte ich mich ganz  besonders bedanken“, so Business Development Managerin Maimuna Mosser. 

Um die Gesundheit jener Mitarbeiter zu sichern, die im Dienste der Kunden arbeiten, gibt es strenge  Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen. Einerseits wurden die Hygienemaßnahmen deutlich verstärkt. An  vielen Stellen in den beiden Logistikzentren gibt es Desinfektionsmittel. Alle Mitarbeiter bekommen  Masken und sind angehalten, immer den Mindestabstand einzuhalten. Auch dürfen nie mehr als fünf  Mitarbeiter – mit Sicherheitsabstand – an einem Ort sein. Das bezieht sich auch auf die Garderoben, die  Ruheräume und die Kantine. 

Fast alle der rund 200 Mitarbeiter des Firmenheadquarters in Vösendorf arbeiten schon seit vor Beginn der  Ausgangsbeschränkungen im Home Office, ebenso die knapp 110 MitarbeiterInnen des Customer Support  Centers. Letztere sind innerhalb von zwei bis drei Tagen vom Digital Team mit tauglichem Equipment  ausgestattet worden und kümmern sich nun auf hinreißende Art um die Bedürfnisse der Kunden. Dass das  von zu Hause aus nicht ganz leicht ist, versteht sich von selbst. Schließlich haben viele der MitarbeiterInnen  auch schulpflichtige Kinder, die gleichzeitig betreut werden wollen. „Ich bin enorm stolz auf mein Team, wie schnell sie sich organisiert haben und wie schnell sie sich an diese schwierige Situation angepasst  haben“, sagt Customer Support Center Managerin Catherine Blake. 

Was schon vor Corona recht „normal“ war, nämlich an Meetings via Teams teilzunehmen, ist nun zum  Arbeitsmittelpunkt geworden. War es früher eine Erleichterung, z. B. um unnötige Reisen einzusparen, so  ist es jetzt die Möglichkeit, nicht nur gut organisierte Arbeitsmeetings abzuhalten, sondern auch eine  willkommene Chance, den Kontakt mit den Kollegen so zu halten, dass man dennoch das Gefühl hat, sich  „zu sehen“. 

 

Bild (IKEA): 50.000 chirurgische Masken konnte IKEA Österreich jetzt an medizinische Teams übergeben. 21.000 gingen an die SALK Salzburger Landeskliniken, 30.000 an die Wiener Ärztekammer für niedergelassene Ärzte in der Bundeshauptstadt.