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Freitag, den 20. November 2020 07:00

Waidhofen bündelt Kräfte


Bürgermeister Mag. Werner Krammer, Büroleiterin Mag. Julia Büringer, Rosemarie Pichler (Managing Director Zukunftsakademie Mostviertel und Susanne Formanek (Geschäftsführerin GRÜNSTATTGRAU)

Projektantrag bei Ausschreibung Smart-Cities-Demo 2020 eingereicht

Städte der Zukunft können in der Umsetzung von Maßnahmen, die helfen sich an die Gegebenheiten des Klimawandels anzupassen, Vorzeigecharakter entwickeln. Gemeinsam mit der GRÜNSTATTGRAU Forschungs- und Innovations- GmbH wird die Stadt Waidhofen nun mit gezielten Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels in Städten vorgehen - im Einklang mit Energieeffizienz, regionaler Wertschöpfung, Artenvielfalt, Resilienz und Lebensqualität.
In der praktischen Umsetzung sind bereits zahlreiche Städte dabei, ihre Städte gegenüber dem Klimawandel widerstandsfähiger zu machen.

Auch Waidhofen hat mit dem „Manifest für eine klimaaktive Standortentwicklung“ bereits im Sommer ein Leitbild festgesetzt, Schritt für Schritt Co2-neutrale Stadt zu werden. Diesen Oktober hat der Gemeinderat der Stadt Waidhofen a/d Ybbs mit der GRÜNSTATTGRAU Forschungs- und Innovations- GmbH eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Ziel ist es, Maßnahmen zur Klimawandelanpassung zu eruieren und in Form von Projekten und Veranstaltungen umzusetzen.
Das Innovationslabor GRÜNSTATTGRAU ist ein vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie über die Forschungsförderungsgesellschaft gefördertes Innovationslabor mit dem Themenschwerpunkt „Innovationen für die grüne Stadt“, das in einem Netzwerk mit über 300 Partnern und in ganz Österreich tätig ist.

Als erster gemeinsamer Schritt wurde nun in Kooperation von GRÜNSTATTGRAU, Zukunftsakademie Mostviertel und Stadt Waidhofen ein Projektantrag zum Thema „Frugale Innovationen für resiliente Städte“ im Rahmen der Ausschreibung „Smart Cities Demo 2020“ gestellt. Der Begriff „frugale Innovationen“ bezeichnet in diesem Zusammenhang leicht nachahmbare und leicht umsetzbare Lösungen, die als Best-Practice-Beispiele für andere Städte und Gemeinden dienen können.
Die Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen Ansatzpunkte für die Smart-Cities-Initiative des Klima-und Energiefonds sowie für Städte im ländlichen Raum bieten. Konkrete Projekte daraus, für die ebenso Förderungen in Aussicht gestellt werden, sollen dann in Waidhofen umgesetzt werden. „Wir bündeln unsere Kräfte und Kompetenzen und schnüren Kooperationen, um Maßnahmen zur Klimawandelanpassung umzusetzen. Gemeinsam können wir uns den vielfältigen Herausforderungen stellen und unsere lebenswerte Stadt weiterentwickeln“, ist Bürgermeister Werner Krammer überzeugt.

„Wir freuen uns, dass sich die Stadt Waidhofen als unser jüngster Städtepartner den Herausforderungen unserer Zukunft stellt und gegen die Auswirkungen des Klimawandels gemeinsam mit uns mit gezielte Maßnahmen vorgehen wird. Maßnahmen wie u.a. Umsetzungen von Bauwerksbegrünungen sollen im Einklang mit Energieeffizienz, regionaler Wertschöpfung, Artenvielfalt und Lebensqualität gestartet werden und dazu benötigt es interdisziplinäres Wissen und nationale und internationale Kooperationsmöglichkeiten für Strategien, Rahmenprogramme und Umsetzungsvorhaben. Als unabhängiges Kompetenzzentrum stehen wir mit all unseren Infrastrukturen für ein gemeinsames Vorgehen zur Verfügung, denn gemeinsam sind wir schneller und effektiver. Damit demonstriert die Stadt Waidhofen Vorzeigecharakter und gilt als Pionier, wofür wir uns bedanken“, so die Geschäftsführerin von GRÜNSTATTGRAU, Susanne Formanek.

 

Bild (Stadt Waidhofen): Bürgermeister Mag. Werner Krammer, Büroleiterin Mag. Julia Büringer, Rosemarie Pichler (Managing Director Zukunftsakademie Mostviertel und Susanne Formanek (Geschäftsführerin GRÜNSTATTGRAU)


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