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Dienstag, den 24. November 2020 13:00

Hinweisschilder bitte beachten!


Eschentriebsterben - Symbolbild

Eschentriebsterben führt zu Wegsperren in Waidhofen

Noch immer sind im Bereich des Buchenbergs Wege gesperrt, wie beispielsweise der Weg unterhalb der Oberen Kapelle. Grund dafür ist das Eschentriebsterben. Die von dem hartnäckigen Pilz befallenen Eschen sterben sehr schnell ab und die Bäume und einzelne Äste drohen auf die Wege zu stürzen. Auch in den kommenden Monaten ist mit weiteren Sperren beim Aufgang Lokalbahnhof, der Forststraße Untere Kapelle oder im Bereich Hohe Wand zu rechnen.

Stadtförster Georg Brenn ersucht daher die Bevölkerung, die Hinweisschilder und die Sperren zu beachten. „Die Arbeiten finden in unregelmäßigen Abständen statt. Auch wenn gerade nicht gearbeitet wird, geht von den Bäumen eine Gefahr aus“, so Brenn. Auch Vizebürgermeister Mario Wührer betont: „Als Grundeigentümer tragen wir eine große Verantwortung, da wir als Stadt für die Wegsicherheit verantwortlich sind. Umso wichtiger ist es auch, die Sperren ernst zu nehmen! So können wir die absterbenden Bäume schnell entfernen und der Weg ist schneller wieder frei begehbar.“
Eschentriebsterben

Der seit ca. 12 Jahren in Österreich eingeschleppte Schlauchpilz führt bei der Esche zu einem Schadensszenario, welches die heimische Forstwirtschaft sehr strapaziert. Die durch den Pilzbefall beeinträchtigte Standsicherheit führt zu hohem Gefährdungsrisiko von Eschenstämmen im öffentlichen Raum, auch entlang von Forststraßen und Wanderwegen. Vom Pilz befallene Eschen zeigen in unterschiedlichem Maße abgestorbene Triebe, Zweige und Äste bis zum Zurücksterben der gesamten Baumkrone. Weiter zeigen sich Rindennekrosen, meist zungenförmig von der Stammbasis aufsteigend und Holzverfärbungen, Blattwelke und vorzeitiges Abfallen der Blätter.
Die Eschen im Stadtwald werden regelmäßig vom städtischen Forst kontrolliert.

 

Bild (c) Stadt Waidhofen