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Sonntag, den 12. September 2021 07:00

Kundgebung am Rieder Volksfest


Landeshauptmann Stelzer am Rieder Volksfest

Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Die Zeiten werden nicht einfacher. Wir dürfen den Oö. Erfolgsweg jetzt nicht gefährden!“

Am Samstag, 11. September 2021 lud die Oberösterreichische Volkspartei mit Landeshauptmann Thomas Stelzer zu ihrer großen Innviertel-Kundgebung am Rieder Volksfest. Der Landeshauptmann startete seine Rede vor 1.500 Innviertlerinnen und Innviertlern im Festzelt mit einem klaren Führungsanspruch: „Das Innviertel ist ÖVP-Kernland und wir haben das Innviertel zu einem Kernelement des starken Standortes Oberösterreichs gemacht“, so Stelzer einleitend.

Oberösterreich verzeichnet das höchste Wirtschaftswachstum der Republik und hat bereits mehr Menschen in Beschäftigung als in den Zeiten vor der Corona-Krise. „Wenn wir uns in der Welt umschauen, sehen wir aber auch: Viele Aufgaben werden nicht kleiner, die Zeiten nicht leichter. Je mehr Turbulenzen in Wien, in Europa und in der Welt auftreten, desto wichtiger ist es, dass wir in Oberösterreich weiter vorangehen und unseren Erfolgskurs nicht gefährden“, betont der Landeshauptmann.

Klimaschutz mit Hausverstand und konsequenten Maßnahmen
Im Bereich des Klimaschutzes brauche es vor allem Hausverstand und kraftvollen Maßnahmen. „Unsere Umwelt schützen wir mit Hausverstand und konsequenten Maßnahmen, nicht mit schnellen Schlagzeilen. Wir werden das Autofahren nicht verbieten, sondern arbeiten daran, dass die klimaschonenden Autos bei uns in Oberösterreich und nicht in Asien gebaut werden“, so Stelzer.

Oberösterreich ist das Land der erneuerbaren Energien, weil man Wasserkraft nutze und seit Jahrzehnten ausgebaut habe. „Die, die heute Klimaschutz auf Plakate schreiben, haben sich vor wenigen Jahren an Bäume gekettet, weil sie die Wasserkraft nicht haben wollten. Wir stehen zur Wasserkraft, wir bauen den öffentlichen Verkehr gemeinsam mit den ÖBB massiv aus, wir führen das kostengünstige Klimaticket für Öffis ein und wir bauen aber auch die Straße weiter aus“, bekräftigt Stelzer.

„Wir kaufen keine Pferde wie Kickl, sondern investieren in Personal“
Besonders betonte Stelzer auch den hohen Stellenwert von Exekutive und Bundesheer für die Sicherheit im Land. „Wir kaufen keine Pferde wie Kickl, sondern investieren in Personal. Daher sorgen wir jetzt mit der neuen Bereitschaftseinheit für unsere Exekutive für zusätzliche Sicherheit im Land“, führt Stelzer aus.

In der Integration gebe es für Stelzer eine klare Grundlinie: „Es ist egal, woher jemand kommt, wichtig ist allein die Haltung und ob man sich integriert. Wer immer neu uns kommt, muss so leben wie wir hier leben: unsere Grundwerte respektieren und unsere Sprache erlernen. Die Sprache ist die Grundlage jeder Gemeinsamkeit“, so Stelzer.

„Gemeinsamkeit ist heute keine Selbstverständlichkeit“
„Wir in Oberösterreich arbeiten zusammen. Aber Gemeinsamkeit ist heute keine Selbstverständlichkeit. Und seit Kickl die Führung der Freiheitlichen übernommen hat, erst recht nicht“, kommt Stelzer auf die FPÖ zu sprechen und betont, dass er sich auch als Klimaschützer für das politische Klima sehe. Man werde daher ganz genau beobachten, wie sehr die Kickl-FPÖ den Kurs der Freiheitlichen im Land beeinflusst. „Ich mache daher allen Freiheitlichen im Land ein Angebot: Wenn ihr 2015 freiheitlich gewählt habt, dann Ibiza und die Strache-Abspaltung erlebt und zum Schluss Kickl bekommen habt, wenn ihr erlebt, was aus freiheitlichen Anliegen geworden ist, dann biete ich euch diesmal die Sicherheit – denn bei uns bekommt ihr auch Sicherheit!“, adressiert Stelzer frühere FPÖ-Wähler.

„Wer will, dass ich Landeshauptmann werde, den bitte ich um seine oder Ihre Stimme“
„Ich trete zum ersten Mal als Landeshauptmann an, und ihr wisst, wie ich bin. Wer will, dass die bodenständige zupackende ÖVP Oberösterreich die Hauptverantwortung trägt, den bitten wir um Unterstützung. Und wer will, dass ich Landeshauptmann werden kann, den bitte ich um seine oder ihre Stimme“, schließt Stelzer seine Wahlkampfrede im Festzelt am Rieder Volksfest.

 

Bild (c) OÖVP/Mayrhofer