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Mittwoch, den 27. Oktober 2021 07:00

Tragisches Unglück


Suchaktion nach vermisstem Ruderer

62-jähriger Ruderer nach Großeinsatz nur mehr tot aus dem Attersee geborgen

Knapp vor 19:00 wurde die Österreichische Wasserrettung alarmiert, da ein Mitglied des Rudervereins, nicht wie erwartet ins Bootshaus zurückgekehrt war. Der 62 Jährige war mit einem Einer – Rennruderboot unterwegs gewesen. Die Wasserrettungs-Einsatzboote Litzlberg und Weyregg und das Boot der FF Seewalchen suchten zunächst den Bereich zwischen Seewalchen und Schörfling ab. Da es zu diesem Zeitpunkt weder Wellengang noch Wind gab, und der Vermisste ein erfahrener Ruderer war, gingen die Einsatzkräfte zunächst davon aus, dass der Mann in der Dunkelheit die Orientierung verloren haben könnte. Die Meldung eines Augenzeugen, der von einem Rennruderboot zum fraglichen Zeitpunkt vor Schloss Kammer berichtete, verlagerte die Suche in diesen Bereich. Wenig später konnte ein leeres Einer-Rennruderboot im Wasser treibend gesichtet werden.

Während Kräfte der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren an Land den Uferbereich abgingen und Taucheinsatzkräfte und alle verfügbaren Einsatzboote am Attersee alarmiert waren, begann zunächst eine intensive Suche an der Wasseroberfläche Richtung Uferbereich durch die Einsatzteams auf den Booten, die aber erfolglos blieb. Die geringe Wassertiefe mit 3 – 4 Metern vor Schloss Kammer ermöglichte es, den Seeboden mit Scheinwerfern auszuleuchten. Knapp vor 19:45 fanden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf dem Einsatzboot Weyregg auf diese Weise den Vermissten.

Feuerwehrtaucher bargen die leblose Person, die an Land dem Roten Kreuz übergeben wurde, wo leider nur mehr der Tod festgestellt werden konnte.

Im Einsatz standen neben Polizei und Rotem Kreuz die FF Seewalchen, Schörfling und Weyregg, Taucheinsatzkräfte der Feuerwehr und der Wasserrettung und die ÖWR-Einsatzboote Litzlberg, Nußdorf, Unterach und Weyregg.

 

Bild (c) Österreichische Wasserrettung Landesverband OÖ


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