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Freitag, den 12. Januar 2018 14:57

Heinrich-Gleißner-Preis 2017


LH Stelzer, Obfrau LAbg. Manhal, Maul, Luger, Präs. LH aD Pühringer, Beiratsvorsitzender Pittertschatscher

33. Vergabe trifft Kategorie "Architektur"

Der mit 5.000 Euro dotierte Heinrich-Gleißner-Preis geht an das Architektenduo Luger&Maul aus Wels. Für den Förderpreis wurde das Architekturbüro mia2 ARICHTEKTEN Sandra Gnigler und Gunar WILHELM ausgezeichnet. Der Förderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

„Alles was Architektur tut oder lässt hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Umgebung, auf das, wie wir unser Land, unsere Gemeinden wahrnehmen. Aber auch darauf, wie wir leben und unser Leben organisieren. Unsere Architekturlandschaft besticht durch eine große, qualitativ hochwertige Bandbreite und Eigenständigkeit der jeweiligen Positionen. Oberösterreichs Architekten gehören seit Jahren auch international zur Avantgarde“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer bei der gestrigen Preisverleihung im Linzer Landhaus, wo er gemeinsam mit dem Präsidenten des Kulturvereines Heinrich-Gleißner-Haus Landeshauptmann aD Dr. Josef Pühringer und der Obfrau des Kulturvereins LAbg. Dr. Elisabeth Manhal die Auszeichnungen überreichte.

Seit 1985 zeichnet der Kulturverein Heinrich-Gleißner-Haus jährlich bedeutende Persönlichkeiten des oberösterreichischen Kulturlebens aus. Die Auszeichnung wurde heuer bereits zum 33. Mal vergeben, dieses Mal in der Kategorie „Architektur“.

Die bisherigen Preisträger aus der Kategorie Architektur waren Hans Puchhammer (2011), Friedrich Achleitner (2008), Franz Riepl (2004), der verstorbene Roland Ertl (1996) sowie die Förderpreisträger Romana Ring (2011), Gabriele Kaiser (2008) und Herbert Schrattenecker (2004).

„Mit dem Heinrich-Gleißner-Preis werden jährlich Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Sparten ausgezeichnet – Musik, Architektur, Bildende Kunst, Filmemacher, Autoren oder Kulturvermittler. Dieses Jahr wurden Vertreter der Kategorie Architektur ausgezeichnet“, freut sich LAbg. Dr. Elisabeth Manhal, die Obfrau des Kulturvereines Heinrich-Gleißner-Haus.

Der Kulturverein „Heinrich-Gleißner-Haus“ hat sich zum Ziel gesetzt, durch kulturelle Aktivitäten die Erinnerung an den oberösterreichischen Kulturpolitiker und Landeshauptmann DDr. Heinrich Gleißner wach zu halten. Der Kulturverein will Kunst, Künstlerinnen und Künstler fördern und ein Forum zum Meinungsaustausch sein.

Die Preisträger:

Heinrich-Gleißner-Preis: Architektur und Landschaft
Das oberösterreichische Architekturduo Maximilian Rudolf Luger und Franz Josef Maul ist seit 1989 – als sie ihr gemeinsames Architekturbüro in Wels gründeten –  einen eigen-ständigen und vielfach ausgezeichneten Weg in der Architekturszene gegangen. Was sie verbindet, das sagen sie auch selbst, ist ein „starker handwerklicher Ansatz, die Suche nach handwerklicher Ehrlichkeit.“ Das Ergebnis ihrer Arbeit ist eine zeitbezogene Synthese aus Alt und Neu, Architektur und Landschaft.

Sie wurden schon früh für ihre Leistungen prominent ausgezeichnet, so 1992 – bereits drei Jahre nach Eröffnung des Architekturbüros – mit dem Landeskulturpreis für Architektur. Damals wurde ihnen vom Vorsitzenden der Jury, Dietmar Steiner, konstatiert, dass sie in „atemberaubend kurzer Zeit einen architektonischen Qualitätsbeweis geleistet“ haben, „der für den zeitgenössischen Stand der Architektur in Oberösterreich eine nicht erwartete neue Dimension eröffnet hat.“ Es folgten viele weitere Auszeichnungen und Nominierungen, unter anderem der Ernst A. Plischke Preis 2008.

Maximilian Rudolf Luger, geb. 1958 in Kleinzell, lebt und arbeitet in Wels
Franz Josef Maul, geb. 1954 in Nussdorf, lebt und arbeitet in Wels und am Attersee

Mia2 ARCHITEKTUR erhält den Förderpreis
Seitens der Architekten Luger&Maul wurden Sandra Gnigler und Gunar WILHELM von mia2 ARCHITEKTUR in Linz für den Förderpreis vorgeschlagen. „Das junge ArchitektInnenbüro mia2 mit Sandra Gnigler und Gunar Wilhelm zeigt schon in seinen ersten ausgeführten Arbeiten ein hohes Engagement für gute zeitgemäße Architektur ohne Hang zum modisch-spektakulären, wohl aber zum handwerklich richtigen und gestalterisch überlegten Bauen“ so kommentieren die Architekten Luger& Maul ihre Entscheidung. 

 

Bild (Land OÖ/Stinglmayr): LH Stelzer, Obfrau LAbg. Manhal, Maul, Luger, Präs. LH aD Pühringer, Beiratsvorsitzender Pittertschatscher


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