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Mittwoch, den 10. Oktober 2018 08:00

„Fasten Seatbelts – echt Gurt!“


Aleksey Igudesman in Bad Schallerbach

Der Weltmeister des classical music humour! Aleksey Igudesman in Bad Schallerbach

Mittwoch, 10.10.2018 / 19.30 Uhr
Atrium Europasaal Bad Schallerbach

Eintritt: € 22,00

Aleksey Igudesman — Violine, Stimme
Kristina Suklar — Cello
Manaho Shimokawa — Tanz

Fasten Seatbelts

Aleksey Igudesman führt uns in seine Heimat und in die ganze Welt mit eigenen Arrangements und humorvollen Kompositionen für Violine solo, die man von einem Geiger so nie erwarten würde. „Ich bin in Sankt Petersburg in einem sehr frühen Alter geboren. Damals wurde es tatsächlich Leningrad genannt. Und davor Petrograd. Und davor Hetrograd, Metrograd, Sexograd und Rom. Aber das war vor langer Zeit …‘. Igudesman nimmt die verrückte Seite der klassischen Musikszene genau unter die Lupe.

Mit schrulligem Humor und bizarrer Virtuosität führt er uns näher an das heran, was klassische Musik ursprünglich wollte: unterhalten und unser Leben bereichern.

Mit special guests Manaho Shimokawa und Kristina Suklar

Manaho Shimokawa verbindet Elemente aus zeitgenössischem und traditionellem Tanz sowie Streetdance in ihren eklektischen und dennoch unvergleichlich flüssigen Tanzstil.

Die Konzertmeisterin des RSO, Kristina Suklar, beeindruckt nicht nur durch einzigartige Klänge sondern auch durch ihre virtuosen Tanzeinlagen.

Aleksey Igudesman

Multitalent ALEKSEY IGUDESMAN, bekannt als Violinvirtuose, hat sich nebenbei auch als Komponist, Dirigent, Schauspieler und Filmemacher einen Namen gemacht.

Dabei hat er mit vielen Musikgrößen wie unter anderen Bobby McFerrin, Billy Joel, Oscar-Preisträger Hans Zimmer und den StargeigerInnen Ju- lian Rachlin, Janine Jansen, Roby Lakatos, Gidon Kremer, Vadim Repin und Viktoria Mullova zusammengearbeitet und musiziert.

Er ist Gründungsmitglied des Streichtrios Triology, das mehrere CDs für das Plattenlabel Sony/BMG aufgenommen hat. Igudesmans Arran- gements, Kompositionen und Geigenspiel sind auch auf Soundtracks von Disney’s The Road to El Dorado und den Kinofilmen Spanglish und Sherlock Holmes 1 und 2, sowie Madagascar 3 zu hören. 2010, schrieb er zusammen mit Hans Zimmer, die Filmmusik zu Jealous of the Birds mit dem er den Preis für die beste Filmmusik bei dem International Rhode Island Film Festival gewann.

Aleksey Igudesman wurde in St. Petersburg in Russland geboren, studierte an der renommierten Yehudi Menuhin School in England und am Konservatorium Wien bei Boris Kuschnir.

Igudesmans Kompositionen werden weltweit aufgeführt, unter anderen von Orchestern wie Luzerner Synfoniker, Belgrader Philharmoniker, Solisti Italiani, Kremerata Baltica, Hong Kong Sonfonietta und Taiwan Philharmoniker, oft mit ihm selbst am Dirigentenpult gespielt. Viele seiner Werke werden von der Universal Edition veröffentlicht.

Für das Festival Julian Rachlin & Friends 2010, hat Igudesman ein Pro- jekt namens The Music Critic konzipiert und entwickelt, bei dem John Malkovich die Hauptrolle spielt.

Mit dem virtuosen Pianisten Hyung-ki Joo spielt er die weltweit erfolg- reichen Shows: IGUDESMAN & JOO: „A Little Nightmare Music“ und „BIG Nightmare Music“ mit Symphonie und Kammerorchestern. Clips aus ihren Shows wurden auf YouTube über 30 Millionen Mal angesehen.

Igudesmans Filmregiedebüt “Noseland” mit Julian Rachlin, John Malkovich und Sir Roger Moore wurde 2012 auf diversen Filmfestivals in der Welt gezeigt.

Aleksey Igudesman spielt auf einer „Santo Serafin“ aus dem Jahre 1717, zur Verfügung gestellt von der ERSTE BANK und auf einem Bogen von dem modernen Bogenmacher Benoit Roland.

Manaho Shimokawa

Manaho Shimokawa ist Performance-Künstlerin, Tänzerin, Choreografin und Model.

Geboren in Fukuoka, Japan, wurde ihre Leidenschaft für den Tanz schon in der frühen Kindheit sichtbar. Nach vielen Jahren in denen sie sich dem klassischen Ballett widmete, studierte sie von 2009 bis 2013 zeit- genössischen Tanz an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Österreich.

Ihre Liebe zu unterschiedlichen Kulturen hat dazu geführt, zeitgenössi- schen Tanz nach Forsythe (studiert unter Esther Balfe), Vogue, latein- amerikanischen Tanz, Flamenco, aber auch traditionellen japanischen Tanz und viele weitere Tanztechniken näher zu erforschen. Ihr Tanz- stil fand eine große Bereicherung durch afrikanische Einflüsse, die sie bei ihrem Aufenthalt in Kapstadt, Südafrika, durch den Unterricht bei Germaine Acogny erhielt, die als „Mama-Germaine“, die Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes, bekannt ist.

Manaho selbst bezeichnet sich gerne als „Chamäleon-Tänzerin“, die ihren eigenen Stil kreiert indem sie verschiedene Genres ineinander- fließen lässt. In ihren Projekten arbeitet sie unter anderem mit dem Choreografen Michael Turinsky, der Band die „Sofa Surfers“ und vielen weiteren Akteuren zusammen. Sie hat auch an der „Jérôme Bel GALA“ in Wien als Performance-Künstelrin mitgewirkt.

Mit Aleksey Igudesman zusammen hat Manaho MAD („Music And Dance“) gegründet, um die Grenzen zwischen Bewegung, Musik und Improvi- sation zu verschieben und aufzuheben. 2016 fand mit MAD eine Österreichtournee statt, die auch das Konzerthaus Wien mit einschloss. Ihr Ziel ist es, einzigartige interaktive Choreografien zu schaffen, die sowohl das Publikum als auch das Orchester miteinbeziehen um so mit ihren Performances wahrlich Ausgefallenes unter dem Namen MAD darzubieten.

Manaho war auch Teil von „Rive“ und „Dancing Museums“ von der Euro Contemporary Dance Union bei der auch D.ID mitwirkt. Im Jahr 2016 war sie darüber hinaus auch als Tanzsolistin Teil von Vadim Repins Trans-Siberian Arts Festival in Russland und des Miyazaki International Music Festival von Tsugio Tokunaga in Japan. Darüber hinaus konnte sie auch als Titelgesicht des KURIER Freizeitmagazins bewundert werden. Manahos Absicht ist es, ein Lächeln in das Gesicht aller Menschen zu zaubern, mit denen sie zusammenarbeitet und für die sie tanzt. Das ist ihrer Meinung nach der höchste Gipfel des Erfolgs.

 Kristina Suklar

1997 Studium am Konservatorium der Stadt Wien in der Klasse Prof. Werner Hink. 2003 studiert sie parallel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Tibor Varga. Im gleichen Jahr erhält sie das Herbert von Karajan-Stipendium und ist Preis- trägerin beim Fidelio Wettbewerb und des Anton- Bruckner Wettbewerbs der Wiener Symphoniker. 2006 2. Preis beim Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“ in Wien; Konzertmeister- tätigkeit u.a. im Pacific Music Festival Orchestra in Japan, der Zagreber Philharmonie, dem UBS Chamber Orchestra und seit 2006 regelmässig im Wiener Kammerorchester; 2009 schliesst sie ihr Masterstudium in der Klasse von Prof. Pavel Vernikov mit Auszeichnung ab und wird Stimmführerin der 1. Geigen beim RSO Wien; Seit Jänner 2011 ist sie die 2. Konzertmeisterin des RSO Wien.

 

Bild: Julia Wesely


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