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Freitag, den 01. Februar 2019 08:00

Wels brennt auf Revanche und ...


Eine Havanna zum Dessert für Präsident Humer

"Havanna zum Dessert" Sporthalle Vogelweide | 16:00 Uhr

Nach dem erfolgreichen Rückrundenstart in die heimische Tischtennis-Bundesliga am vergangenen Wochenende, die Walter Mannen bezwangen mit Kapfenberg einen unmittelbaren Kontrahenten um das Final Four recht sicher und am Ende deutlich mit 4:0, steht schon am Sonntag das nächste Heimspiel für die Messestädter am Programm. Im Oberösterreich Derby ist dabei ab 16:00 Uhr in der Sporthalle Vogelweide die Mannschaft aus Mauthausen der Gegner. Im Hinspiel bezogen die Messestädter eine eher unerwartete und leider teils auch selbstverschuldete 1:4 Niederlage und war dies die erste Niederlage nach fast zehn Jahren gegen die Donaumärkter.

Die Welser brennen auch insofern auf Revanche als Mauthausen zuletzt gegen Wels Anfang Oktober in Bestbesetzung antrat. Damals spielten diese noch mit dem jungen Chinesen Lu, der kurz nach dem Spiel ausreisen musste und seitdem in Österreich nicht mehr gesehen wurde. An dessen Stelle spielten in der Folge zweimal ein Jugendlicher, einmal ein Pensionist und die letzten Partien spielten die Mauthausener sogar nur zu Zweit. Im Spiel am Sonntag treten sie zum ersten mal wieder zu Dritt an, haben sie sich doch im Winter mit dem Kubaner Andy Perreira verstärkt. Die Gesamtsituation ist für mich doch ein wenig verwunderlich, so Wels Boss Bernhard Humer, der ob der unterschiedlichen Aufstellungen der Donaumärkter durchaus ins Grübeln kommt.

Auch wenn die Gäste nunmehr zu Dritt nach Wels kommen, wollen die Welser aber an die Leistung vom Spiel gegen Kapfenberg anknüpfen und sich für die Hinspielniederlage revanchieren. Besonders Deni Kozul, der gegen Kapfenbergs Nr. 1 den Kroaten Kojic aufzeigte, will sein wahres Gesicht und seine Spielstärke unter Beweis stellen. Die Welser werden im Spiel den gesamten Kader einsetzen, um im Aufstellungspoker sich alle Chancen offen zu halten. Geht es nach Wels Boss Bernhard Humer, soll der Kubaner Perreira den Atem und Druck unserer Spieler spüren und nach dem Spiel eine schöne gute Havanna geruchlich wahrnehmen.

Humer, der an sich Nichtraucher ist, hat sich vorgenommen, nach dem Spiel im Fall eines Sieges sich eine Havanna anzuzünden, auch wenn er sich bewusst ist, dass er vielleicht dann den einen oder anderen ungesunden Lungenzug nehmen muss. Dies ist mir die Sache aber wert, so Humer mit einem Schmunzeln.