Sie sind hier: SPORT
Sonntag, den 14. April 2019 09:00

Linz-Steg erkämpft sich 3:2-Sieg


Jubel bei den Linzerinnen

13.4.2019, SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg 2:3 (25:20, 15:25,25:16,9:25,13:15)

WAS FÜR EIN FIGHT! ASKÖ Linz-Steg gewinnt am Samstagabend nach zweimaligem Satzrückstand auch das zweite Endspiel der Finalserie der AVL Women. In der Johann-Pölz-Halle Amstetten liefern sich die OÖ Finalisten bis zuletzt einen Kampf auf Biegen und Brechen. Die Linzerinnen stellen mit dem 3:2-Sieg (20:25,25:15,16:25,25:9,15:13) in der Serie „Best-of-five“ auf 2:0 und haben nun drei Chancen sich den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu holen. Die erste am Ostersamstag!

Trainer Schwab: „Ein Auf und Ab – zum Glück mit dem besseren Ende für uns“

Linz-Steg gewinnt am Samstagabend nach hartem Kampf und über zwei Stunden Spielzeit hauchdünn mit 3:2. Die Dramatik des Spiels entsteht durch sehr wechselhafte Leistungen beider Teams. Die Pergerinnen erwischen den besseren Start und gehen rasch in Führung. Im zweiten Durchgang geben die Linzerinnen die richtige Antwort und gleichen souverän aus. Kaum zu erklären sind die Sätze drei und vier. Zunächst gelingt Perg alles und sie gehen neuerlich in Führung. Im vierten Satz liegt Perg zunächst wieder in Führung (8:5). Was folgt ist nahezu unglaublich. Linz-Steg macht aus dem Rückstand einen 25:9-Satzerfolg.

Der folgende Tie-Break läuft zunächst wieder zu Gunsten der Herausforderinnen. Beim Seitenwechsel liegen sie 8:6 in Front. Dann folgt eine starke Phase der Linzerinnen und sie haben plötzlich vier Matchbälle (14:10). Perg gibt nicht auf und stellt auf 13:14. Die stark spielende Diana Mitrengova beendet das Match mit einem Servicefehler. Linz-Steg gewinnt mit 15:13.
Trainer Roland Schwab jubelt über den zweiten Sieg: „Heute war es ein stetes Auf und Ab. Zum Glück mit dem besseren Ende für uns. Großes Kompliment an Perg. Sie haben einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, warum sie im Endspiel stehen. Wir haben leider wieder einen schlechten Start erwischt und uns damit selbst unter Druck gesetzt. Umso besser war die Antwort. Dass wir im dritten Satz neuerlich zurückgefallen sind, kann man nur schwer erklären. Der vierte Satz hat uns denke ich die Augen geöffnet. Da sind wir zurückgelegen und haben den Satz eindrucksvoll gedreht. Im Tie-Break haben wir uns entscheidend abgesetzt. Da war Perg enorm unter Druck.“

Der zweite Sieg ist für Schwab enorm wichtig: „Perg hat heute alles in die Waagschale geworfen und fast den Ausgleich geschafft. Wir haben dagegengehalten und am Ende gewonnen. Jetzt gilt es nochmals die richtigen Schlüsse zu ziehen und genau zu analysieren, warum wir zwei Sätze so klar verloren haben.“

Am Ostersamstag hat Linz-Steg den ersten von drei Matchbällen auf den Meistertitel. Kapitänin Niki Maros spricht die Fans an: „Kommt nach Amstetten. Wir werden alles versuchen, um die Serie zu entscheiden. Mit der Unterstützung der Fans kann das gelingen.“

Austrian Volley League Women, Finale (best-of-five)
Spiel 2

13.4.2019, SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg 2:3 (25:20, 15:25,25:16,9:25,13:15)
Maros 23, Lavin 17, Teufl 11

Spiel 1
6.4.2019, ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3:1 (25:22,17:25,25:20,25:17)
Maros 21, Kukucova & Lavin 13

Spiel 3
20.4.2019, ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg

 

Bild (Photo Plohe): Jubel bei den Linzerinnen


Mehr in dieser Kategorie: